1

Depenheuer im Welt-Interview

terror-wtc.jpgZu Zeiten von Helmut Schmidt kannte man noch die wehrhafte Demokratie. Heutzutage wirkt es fast exotisch, wenn der Kölner Staatsrechtler Otto Depenheuer im Welt-Interview erklärt, dass man angesichts einer terroristischen Bedrohung auch bereit sein muss, die Freiheit zu verteidigen, dass zu Bürgerrechten auch Bürgerpflichten gehören und dass Gutmenschen zynisch Menschenleben in Gefahr bringen, wenn sie von all dem nichts wissen wollen. Innenminister Schäuble soll zu den begeisterten Lesern des konservativen Juristen gehören. Auch wenn man davon wenig merkt. Das kurze unbequeme Interview kann man in der heutigen Onlineausgabe der Welt lesen: „Wieviel Tote müssen es denn sein?

(Spürnase: Tarsuin)