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TV-Tipp: „Ludwigshafen“ bei Anne Will, 21.45 Uhr

Die Brandkatastrophe von Ludwigshafen ist heute Thema bei Anne Will (ARD, 21.45 Uhr). Das Thema diskutieren Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, der hessische Grünen-Chef Tarek Al-Wazir, der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, die Rechtsanwältin Seyran Ates, der Schauspieler Andreas Hoppe und der Publizist Henryk M. Broder. Broder wird vorgestellt, er hätte nach Solingen und Mölln vollstes Verständnis für das Misstrauen der Türken. Das kann ja heiter werden!

» Anne Will Blog mit türkischer Überschrift




FAZ vergleicht Erdogan mit Kennedy

Kennedy in Berlin„Wir alle sind Menschen“, nun wissen wir es also ganz genau. Nun ja, dass sowohl Deutsche als auch Türken der Gattung Homo Sapiens angehören, ist eigentlich nichts neues. Aber für Volker Zastrow von der FAZ hebt diese Aussage des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan denselben auf eine Ebene mit John F. Kennedy und Charles de Gaulle.

Dass wir diese große Wahrheit (dass Erdogan derart hoch zu achten ist) nicht erkennen, so legen jedenfalls Zastrows Worte nahe, liegt lediglich an unserem latenten Hochmut gegenüber den Türken. Oder wie soll man folgende Worte sonst verstehen:

Aber auf Türken schaut man in Deutschland und Westeuropa wegen des ökonomischen und zivilisatorischen Rückstands des Landes immer auch ein wenig herab.

Zastrow weiter:

[…] vertut man sich nicht, Erdogan einen Großen zu nennen, dem nicht viele das Wasser reichen können.

Mit Verlaub, werter Herr Zastrow, aber ist das nicht ein wenig zuviel des Lobes? Ich kann es ja verstehen, wenn man sich bei den zukünftigen Herrschern schon mal beliebt machen will, aber ein wenig Selbstachtung sollte dann vielleicht doch noch vorhanden sein.

Und dass es ein großer Verdienst ist, ein Land von der „kemalistischen Ordnung“ in eine islamische Herrschaft zu führen, will zumindest mir nicht so ganz einleuchten. In einem freilich hat Zastrow durchaus recht: Der islamische Kurs Erdogans kann unmöglich mit fanatischem Terrorismus gleichgesetzt werden. Erdogan geht nämlich subtiler vor. Bis jetzt konnte mir aber noch niemand glaubhaft machen, dass Erdogan sich von den Worten „Die Demokratie ist der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“ in irgendeiner Weise tatsächlich verabschiedet hätte.

Dass Erdogans AKP behauptet, ihr Weltbild aus der Religion abzuleiten, ist auch nicht unbedingt geeignet, Bedenken zu zerstreuen. Schließlich ist die Religion, auf die sich die AKP beruft, der Islam, und dort kommen Christen und Juden nicht unbedingt besonders gut weg – von Atheisten ganz zu schweigen. Erdogan sage, es sei geboten, die Menschen als Gottes Geschöpfe und in ihnen Gott selbst zu lieben. Aber auch bei diesen Worten will einem nicht wohl werden, wenn man gleichzeitig bedenkt, dass Juden und Christen im Koran Affen und Schweine genannt werden.

Nun gut, Erdogan beruft sich auf „unsere Zivilisation“, aber ich glaube nicht, dass er damit gemeint hat, Europa und die Türkei hätten eine gemeinsame Zivilisation. Und selbst wenn er es so gemeint hätte, bliebe dann immer noch, dass das nicht stimmte! Islam und Christentum haben außer der Tatsache, dass Mohammed ein paar Versatzstücke aus dem Alten und Neuen Testament verwendete, nichts gemeinsam. Tatsache ist weiterhin, dass unsere westliche Art zu leben, absolut nicht kompatibel ist mit dem Islam.

Dass Erdogan nicht wie jemand auftritt, dem Integration abverlangt wird, hat durchaus seinen Grund. Er weiß schließlich ganz genau, dass die überwältigende Mehrheit der politischen Führung der Europäischen Union sich geradezu überschlägt mit immer neuen Integrationsbemühungen in die islamische Welt. Und dass Vorschläge, türkische Lehrer nach Deutschland zu senden sowie türkische Universitäten zu gründen, von Selbstbewußtsein zeugen, ist ebenfalls zutreffend. Fragt sich nur, auf wessen Kosten dieses geht.

Nicht nur Volker Zastrow muss jedenfalls schlucken, als er Erdogan einen Aufklärer nennt.

» zastrow@faz.net

(Gastbeitrag von Simon B.)




Kurden demonstrieren gegen Erdogan

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Das rechtsrheinische Köln wieder einmal im Belagerungszustand. Allmählich gewöhnt man sich an die Heerlager der Polizei aus ganz NRW, die immer wieder in Köln zusammen gezogen werden müssen, um die Auswüchse des multikulturellen Experimentes unter Kontrolle zu halten. Heute war der Grund die Rede des türkischen „Führers“ Erdogan vor 20.000 Anhängern in der Kölnarena – und der Protest gegen den rechtsradikalen Besucher durch etwa 1.000 Kurden. PI war für Sie vor Ort.

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Während im linksrheinischen Köln Spaziergänger das frühlingshafte Wetter genossen, glaubte man sich schon nach Überqueren der Rheinbrücke in einem anderen Staat. Einzelne Mannschaftswagen standen beobachtend an jeder Straßenecke. Schon am Deutzer Bahnhof das erste Heerlager der Schutzpolizei. Die Dichte der Polizeibesatzung nahm zu, je mehr man sich der Kölnarena näherte, wo der „Führer aller Türken“, besonders aber der in Deutschland lebenden, zu seinen Anhängern sprach. Über allem kreisten die unvermeidlichen Hubschrauber. Wie so oft in letzter Zeit hatte man eine Vorahnung von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, und wie sie in einer deutschen Stadt aussehen würden.

Als oben in der Arena der „Führer“ seine Rede gegen Integration und für Bewahrung des Türkentums hielt, demonstrierten unten, auf der gegenüberliegenden Straßenseite, abgeschirmt von Polizei und Sperrgittern etwa 1.000 Kurden lautstark gegen den umstrittenen Gast.

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„Erdogan – Terrorist!“ und „Wir sind PKK!“, lauteten die Parolen. Dazu Bilder des in der Türkei inhaftierten Anführers der kurdischen Terrororganisation Öcalan und die gelben Fahnen, die die der PKK nach ihrem Verbot in Deutschland ersetzen. Die meisten der in Deutschland lebenden Kurden sind, im Gegensatz zu denen in den Kurdengebieten, Anhänger der extrem antisemitischen Terrororganisation. Die Mitgliedschaft war viele Jahre für Kurden geradezu die Eintrittskarte nach Deutschland. PKK-Mitglieder galten per se als politisch verfolgt, und wurden logischerweise als Asylbewerber anerkannt. Mit der PKK kamen die für die Organisation typischen kulturellen Bereicherungen nach Deutschland: Schutzgelderpressung, Drogen- und Waffenhandel.

erdo-turken_200.jpgVon der Anhöhe vor der Kölnarena beobachten Jugendliche Anhänger des Gastes die Szene und provozieren aus sicherer Entfernung mit dem Handzeichen der grauen Wölfe. Es überrascht nicht, das zu sehen. In der Türkei, zuletzt bei der Aufhebung des Kopftuchverbotes, arbeitet Erdogans islamische Partei ganz offen mit der offiziellen Oppositionspartei MHP, der Mutterpartei der faschistischen Terrororganisation „Graue Wölfe“ zusammen, mit er sie früher auch schon Koalitionen eingegangen ist.

Zwischen den Todfeinden, deren Konflikt besonders durch das militärische Engagement der Türken im Grenzgebiet zum Irak wieder angeheizt wurde, steht die deutsche Polizei. Und der Steuerzahler, der die Großeinsätze zu bezahlen hat. Eine Statistik, was allein die Einsätze zur Verhinderung von gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Türken und Kurden in den letzten Monaten die Deutschen gekostet hat, existiert nicht.

erdo-polizei_200.jpgNoch vor dem Ende der Veranstaltung in der Kölnarena löst sich die Kurdendemonstration auf. Vor dem kurdischen Kulturzentrum im benachbarten Mülheim, dass immer wieder Ziel von Angriffen grauer Wölfe wurde – eine Scheibe der großen Glasfront ist auch aktuell mit Brettern vernagelt – steht ein Streifenwagen als unauffälliger Polizeischutz. Für den Fall, dass Erdogans Anhänger auf Rache für die Demonstration der Kurden sinnen. Hier, im einstigen Vorzeigebezirk multikultureller Illusionisten, leben PKK-Kurden und türkische Wölfe Tür an Tür.

Über das Geschehen in der Arena und die integrationsfeindliche Rede Erdogans wird PI in Kürze in einem gesonderten Beitrag berichten.




Antiisraelische Demonstration in Hamburg

hh-koepfe_200.jpgBereits am vergangenen Freitag fand in Hamburg eine antiisraelische Demonstration statt, zu der „Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg“ aufgerufen hatte. Wie von den muslimischen Judenhassern nicht anders zu erwarten, ging es darum, den Nahostkonflikt unter Ausblendung des fortdauernden Raketenterrors aus Gaza einseitig der israelischen Seite zu zu schieben und Druck auf die europäischen Staaten auszuüben, sich gegen die einzige Demokratie im Nahen Osten zu positionieren.

PI-Leser Fleet war vor Ort und schickteuns den folgenden Bildbericht vom Aufmarsch der radikalen Muslime:

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Erstmals in der Geschichte Hamburgs erlebte die Mönckebergstraße eine Massendemonstration streng nach islamischer Geschlechterapartheid: vorneweg ein Block von ca. 1.000 meist kopftuchtragenden Frauen und Mädchen, nach einer großen Lücke die etwa 3.000 Männer, und bei denen wiederum an der Spitze die in kampffähigem Alter (alle Zahlen nach eigener vielleicht zu hoch liegender Schätzung). Die SCHURA (=Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.) hatte für Freitag, d. 8.2.2008 ab 14 Uhr zu einer Demonstration zugunsten der Geschwister in Gaza aufgerufen. Es kamen – auch nach eigenem Augenschein: – vor allem türkische und arabische, wohl kaum iranische Mitbürger.

Nach einer Verwirrung, wo denn nun der erste Sammelplatz sei – vor der Moschee beim Steindamm oder auf dem nahegelegenen Hansaplatz mit seinem „Germania“-Denkmal – wurde die mit vorgefertigten Transparenten ausgestattete muslimische Gemeinde darauf eingeschworen, keine anderen als die von der SCHURA abgesegneten Flugblätter zu verteilen und den Islam unter Vermeidung von Gewaltaktionen als eine friedliche Religion zu präsentieren. Die im Chor zu rufenden Parolen („Raus raus raus aus Palästina!“, „Deutsche Waffen, deutsches Geld – die den Krieg am Leben hält“ – aus Reimgründen wurde ein Grammatikfehler in Kauf genommen) konnten erst im Laufe der Demo flott gerufen werden, während das „Allahu akbar!“ auf Anhieb klappte. (Ob wohl der Ruf betreffend deutsches Geld als Dank für die indirekte Waffenhilfe zugunsten der Hamas zu verstehen ist?)

hh-sammler_200.jpgSammelbüchsen wurden von Jungmännern und –mädchen den deutschen Passanten hingehalten, letztere blieben aber durchweg teilnahmslos bis versteinert angesichts des gebotenen Schauspiels. Unter den Demonstranten konnte ich keine 10 als der autochthonen Bevölkerung Zugehörige ausmachen, wobei mir sicher mancher in die Umma gut integrierte Konvertit entgangen sein mag. Dass auf den Plakaten teilweise die in diesem Blog schon angesprochenen gefälschten Dokumentarfotos von der schrecklichen Blockade Gazas mitgeführt wurden, ist ja selbstverständlich.

Das „Allahu akbar“ dürfte übrigens auch vom Amtszimmer des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust aus gut zu hören gewesen sein. Vielleicht klang es in seinen Ohren ja wie Zukunftsmusik.

 

»Ihre Meinung an die Freunde des palästinensischen Terrorismus: info@schurahamburg.de




PI hebt ab – zu neuen Höhenflügen

ballon_2001.jpgWenn Sie PI regelmäßig besuchen, wird es Ihnen in letzter Zeit aufgefallen sein: Immer wieder war unser Server zeitweise schlecht zu erreichen. Der Grund ist ein erfreulicher. Seit Jahresbeginn ist das Interesse an unabhängiger Berichterstattung aus der Realität des gescheiterten multikulturellen Menschen- experimentes noch einmal dramatisch gestiegen. Bewegten sich unsere Besucherzahlen vor Weihnachten noch bei 15 – 20.000 täglichen Besuchern, so waren es in letzter Zeit regelmäßig um die 30.000. Nach zwei Tagen mit bis zu 37.000 täglichen Lesern in Folge ging nichts mehr. Für so einen Andrang war der bisherige Server nicht ausgelegt.

Mit der großzügigen Hilfe vieler PI-Leser und Unterstützer ist es gelungen, das Problem in Rekordzeit zu lösen. Ab sofort empfangen Sie PI-News von einem neuen, leistungsstarken Server, der auch zukünftigen Erfolgen gewachsen sein dürfte. Mit noch mehr Dampf hebt PI ab zu neuen Höhenflügen.

Sicher im westlichen Ausland stationiert, versorgt PI-NEWS Sie weiterhin mit Nachrichten und Meinungen, die nach dem Wunsch islamischer Menschenschinder und ihrer freiwilligen Helfer in Deutschland niemals ausgesprochen werden sollten. Wir tun es trotzdem, lauter und mit mehr Kraft als zuvor. Das bedeutet auch noch mehr Frust und sinnlose Arbeit für die schwindende Zahl unbelehrbarer Blogwarte, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, durch Werfen von Dreck das Engagement für Menschenrechte zu verleumden. Ein Thema, auf das wir in Kürze noch ausführlicher zu sprechen kommen werden. Es gilt, was Mina Ahadi so treffend ausdrückte: „Gegen Menschenrechtsverletzungen aufzustehen ist nicht extremistisch. Das ist ganz normal.“

In diesem Sinne freuen wir uns auf Ihren Besuch, Ihre Kommentare und Spürnasentipps und in Zukunft auch auf weitere Mitarbeitsmöglichkeiten für engagierte Leser, über die wir gerade nachdenken. Uns allen gemeinsam viel Erfolg im Kampf um die Erhaltung von Freiheit und Demokratie in unserer aufgeklärten und toleranten europäischen Heimat!