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Araber stört Gedenkfeier

In Berlin wurde eine Gedenkfeier für von den Nationalsozialisten deportierte Kinder und Jugendliche von einem jungen Araber aus einer Gruppe heraus mit antisemitischen Beleidigungen gestört. So geschah einmal öffentlich, was in kulturbereicherten Klassenzimmern in Deutschland immer öfter vorkommt: Jüdische Kinder und Jugendliche werden heute zunehmend Opfer von judenhassenden Muslimen, die die Lehren aus dem Koranunterricht in die Tat umsetzen. Woher sollte der 17-jährige Iraker eigentlich wissen, dass er sich auf dem Potsdamer Platz mit Äußerungen strafbar macht, die seine linken Lehrer gar nicht so ungern aushalten und ignorieren?

Aus dem Polizeibericht vom Sonntag:

Mit volksverhetzenden Ausrufen hat gestern Abend gegen 21 Uhr 10 auf dem Potsdamer Platz ein 17-Jähriger das Ende der Kundgebung zur Wanderausstellung „Zug der Erinnerung“ gestört. Der jugendliche Iraker, der in Begleitung zweier Freunde war, stieß plötzlich und für alle hörbar gegen Juden gerichtete Beleidigungen aus. In der Nähe befindliche Polizeibeamte hielten die drei sofort an und brachten sie in einen Gruppenwagen. Nach seinen eigenen Angaben, die von einem Zeugen bestätigt wurden, hatte nur der 17-Jährige herumgebrüllt. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung und Beleidigung gegen ihn ein. Der Veranstalter stellte Strafantrag.

Die Gedenkveranstaltung, an der mehrere hundert Menschen teilnahmen, fand auf dem Potsdamer Platz statt, nachdem die Deutsche Bahn A.G. dem „Zug der Erinnerung“, der mit einer Wanderausstellung an das Schicksal der Deportierten erinnert, den Aufenthalt im Berliner Hauptbahnhof untersagt hatte.

(Spürnasen: Thomas, Erwin)