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Alle Jahre wieder: Brennende Autos am 14. Juli

In Frankreich ist heute National- feiertag. Folglich brennen die Autos – 300 an der Zahl, etwa wie immer, erklärt uns focus [1] ganz nüchtern, gerade so, als wären die brennenden Autos eine Selbstverständlichkeit, die zum Nationalfeiertag gehört wie die Umzüge zum Rosenmontag im Rheinland.

Schuld ist auch diesmal wieder der allgegenwärtige, gemeingefährliche, perspektiv-, weil arbeitslose „Jugendliche“:

Die Brandstiftungen in der Nacht vor dem Nationalfeiertag gibt es jedes Jahr wieder. Im vergangenen Jahr zählte das Innenministerium vom 13. auf den 14. Juli 266 Autos, die in Brand gesetzt wurden. Im Herbst 2005 hatte es in Frankreichs von hoher Arbeitslosigkeit geprägten Vorstädten landesweite Jugend-Krawalle gegeben. Damals gingen mehr als 10 000 Fahrzeuge zwischen Ende Oktober und Mitte November in Flammen auf; 300 Gebäude wurden zerstört.

Dass es in erster Linie jugendliche Nordafrikaner [2] aus den Vororten der Metropolen sind, die alle Jahre wieder für Feuerwerk sorgen, erfahren wir natürlich nicht. Die Arbeitslosigkeit ist Schuld. Alles klar!

(Spürnasen: badener und Raffael)

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