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ARD unterstellt Amerikanern Rassismus

Wer nicht für den von deutschen Medien über alles gelobten (N)Obama ist, mit dem kann ja was nicht stimmen. Und wer für McCain, einen überaus erfahrenen, rationalen und europafreundlichen Politiker ist, mit dem natürlich auch nicht. So sieht es scheinbar die deutsche Presselandschaft – gepaart mit latentem Antiamerikanismus betreibt sie darum unverhohlen Meinungsmache, „bildet das Volk“ so wie sie es für richtig hält (früher sprach man von Propaganda) und wirft jede Objektivität über Bord.

(Gastbeitrag von Michael W.)

Angesichts dieser unübersehbaren Tatsachen ist es nicht verwunderlich aber dennoch erschreckend, Folgendes zu lesen:

Anna Engelke vom NDR-Hörfunkstudio Washington unterstellt in einem Kommentar für die ARD einfach mal der gesamten amerikanischen Nation „latenten Rassismus“, der die „US-Wahl entscheiden“ könne. Einer Nation, die Weltweit für die Freiheit von Unterdrückung kämpft und uns damit die Kohlen aus dem Feuer holt!

Zitat von Frau Engelke:

„Wäre Obama weiß und hieße zum Beispiel Jack Miller, würde er bei dieser Ausgangslage mit an Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit die Wahl gewinnen. Die Vorbehalte gegen Obama wegen seiner Hautfarbe sind groß: Einige sagen es offen, wie eine Taxifahrerin in Denver, die ihn für einen Radikalen hält, weil ihrer Ansicht nach alle Schwarzen radikal sind. Oder wie die über achtzigjährigen weißen Männer in Houston (Texas), die „keinen negroe, also keinen Neger“ im Weißen Haus haben wollen. So offen wie die alten Männer geben das die wenigsten in den USA zu.“

Natürlich, es ist ein Kommentar, muss daher nicht objektiv sein und Einzelfälle muss man thematisieren. Aber ist nicht genau die Unterstellung die hier getätigt wird das, wogegen der Kommentar vorzugehen vorgibt: eine Art von Rassismus?

Liebe ARD, die ihr einfach mal einen solchen Kommentar veröffentlicht: Wäre es eines „objektiven“ Senders nicht angemessen, in einem solchen Fall einen Gegenkommentar zu veröffentlichen? Einen Kommentar, der den Lesern beide Seiten näher bringt und in der Folge dem mündigen Bürger eine Auswahl an Pro und Contra liefert?

Aber nein, ich vergaß, man muss immer schön differenzieren, wenn es um islamischen Terror geht oder die Schreckensmacht Iran oder um linksradikale Ausschreitungen. In Puncto USA ist das nicht nötig. Da zählen nicht einmal Umfragen oder wissenschaftlichen Erkenntnisse, die belegen, dass die Rasse bei der Wahl keine Rolle Spielt:

Zitat von Frau Engelke:

„In Umfragen sagen lediglich vier bis fünf Prozent der Amerikaner, dass sie nicht für einen schwarzen Kandidaten stimmen würden. Die eigentliche Zahl aber dürfte höher liegen.“

Es ist ganz klar, die USA muss eine rassistische Nation sein und wenn sie es nicht ist, dann hat sie es eben doch zu bleiben. Egal was passiert.

Genau wie linker Terror kein Verbrechen sondern Freiheitskampf ist und wenn es doch Terror wäre, dann ist es offiziell trotzdem keiner.

Logik verstanden? Nein? Ich auch nicht! – Fragen sie bei linken Antiamerikanisten nach!

Zitat von Frau Engelke:

„Genau an dieser Stelle kommt es auf einen der zentralen Begriffe aus Obamas Wahlkampagne an: Auf „hope“, auf die Hoffnung. Nämlich die Hoffnung, dass es in den USA im November eine hauchdünne Mehrheit gibt, die sich nicht vor dem schwarzen Kandidaten fürchtet, sondern die Qualitäten dieses außergewöhnlichen Mannes sieht und erkennt, dass er einer von ihnen ist.“

Und so lernen wir alle, was die „richtige“ Meinung ist… und wenn wir es nicht lernen – ganz klar, dann sind wir rassistisch. Und wenn wir es nicht sind, dann gelten wir dennoch dafür, weil nicht sein kann, was nach linker Logik nicht sein darf.

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