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Ströbeles Schläger bespucken Naziopfer

antifaschläger [1]

In der „Freien Welt“ berichtet die Journalistin Vera Lengsfeld von einem Erlebnis am Rande des Schlachtfeldes im Kampf gegen Rechts. Mit Plakaten, die zur Gewaltfreiheit aufriefen, lenkten sie und ihre Begleiter den Hass der Antifa auf sich. Die Demonstrationsleitung schürte die Gewalt. Und wo vermummte Schläger Andersdenkende nieder knüppeln, da ist Terrorgreis Ströbele mit dem blutigen Talar [2]nicht weit.

Vera Lengsfeld in der Freien Welt [3]:

Wer auf eine Demo geht, der kann was erzählen. Das haben meine Freunde und ich auf der Demonstration gegen „rechte Gewalt“ am 18. Juli in Berlin-Friedrichshain erlebt:

Im Vorfeld war im Internet von der Antifa beklagt worden, dass die Zivilgesellschaft ihren Demonstrationen fernbleiben würde. Also beschlossen wir, uns diesmal anzuschließen, um für Gewaltfreiheit als bestes Mittel gegen Gewalt zu werben. Auf unseren Schildern stand: „Keine Gewalt“. Die Veranstalter hatten wortreich versichert, dass die Demonstration selbstverständlich friedlich verlaufen würde. Da hätten wir eigentlich willkommen sein müssen.

Wir kamen am Beginn des Demonstrationszuges, der vom so genannten „Schwarzen Block“ gebildet wurde, zu Stehen. Herr Ströbele von den Grünen erschien und schüttelte einigen Vertretern des Schwarzen Blocks die Hand. Er sah demonstrativ nicht in unsere Richtung.

Wir blieben nicht lange unbehelligt. Auf ein kurzes Kommando stürzten ein paar schwarze Aktivisten auf uns zu und entrissen uns unsere Schilder, die sofort kurz und klein geschlagen wurden. Dabei bekam M. neben mir einige Knuffe ab. Wir fingen an zu rufen: „Keine Gewalt, keine Gewalt!“. Das mobilisierte zum Glück einige kräftige Demonstrationsteilnehmer, die sich schützend vor uns stellten. Wir hatten vorsorglich zwei Plakate in Reserve, die wir nun hochhalten konnten. Wir wurden nicht mehr tätlich angegriffen, aber verbal. Ausgerechnet vom Veranstalter, der uns über den Lautsprecher zu unerwünschten Personen und Rassisten erklärte. Danach wurden wir von Vorrübergehenden angespuckt. Neben mir stand M., der hier war, weil 1993 er und sein Freund in Charlottenburg von Neonazis mit einer Eisenstange angegriffen worden war. Es gibt auch einen Film darüber „…Und die Opfer schweigen“, von Elke Jeanrond. Nun wurde er von der Antifa angerempelt, beschimpft und bespuckt, weil er unerwünscht war. Mehrere Demonstrationsteilnehmer entschuldigten sich bei uns, vor allem für die Hasstiraden des Veranstalters. Wir danken allen, die uns beigestanden haben. Aber eine Stellungnahme des Veranstalters und eine Entschuldigung wären jetzt das Mindeste.

(Spürnse: Jason)

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