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Berlusconi: Milano kein islamisches Zigeunopolis

Bei den Kommunalwahlen hat Berlusconis Partei Il Popolo della Libertà (PDL) in seiner Heimatstadt Mailand Einbussen gegen die Linke hinnehmen müssen. Es kommt nun am Wochenende zu einer Stichwahl um das Amt des Stadtoberhauptes. Aus diesem Grund hat Berlusconi einen Aufruf veröffentlicht, der nicht gerade vor politischer Korrektheit strotzt. Er schreibt, die Stadt dürfe nicht an die extreme Linke fallen und unordentlich, chaotisch und unsicher werden (disordinata, caotica, insicura).

Mailand solle auch keine islamische Stadt werden, kein Zigeunopolis mit Zigeunerlagern (una zingaropoli di campi Rom). Er glaube nicht, daß es für die Mailänder eine Priorität sei, eine Moschee zu bauen. Er glaube auch nicht, daß die Mailänder eine Stadt möchten, die mit roten Fahnen und Hammer und Sichel vollhänge. Sie wollten nicht, daß Mailand das Stalingrad Italiens werde! Wohlgesprochen! Da ist in der Politik wenigstens Pfeffer drin. Mal sehen, ob es wirkt am Sonntag! Unsere gleichgeschalteten Medien tun natürlich bereits empört! „Rassismus pur“!