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Wie Gutmenschen die Eroberung Amerikas sehen

Im letzten Jahr haben in Deutschland die Migrationshintergrunds-geburten und der Einwanderungsüberschuss (zusammen ca. 520.000) die Zahl der einheimischen Geburten (ca. 440.000) überstiegen. Die über 800.000 Gestorbenen – und damit die Friedhöfe – waren dagegen noch weitgehend „in deutscher Hand“. Es genügen die vier Grundrechenarten, um sich auszumalen, wie lange es dauert, bis wir im bisher eigenen Land den Status von Indianern haben werden.

Keine Ahnung, wer White Rabbit Radio ist, aber in jedem Fall haben die ein interessantes Video ins Netz gestellt, das die Ankunft der Weißen in Amerika einmal mit den Texten der Gutmenschen unterlegt. Wären die Fakten dahinter nicht so traurig, könnte man den Trickfilm als echten Schenkelklopfer sehen: So muss sich der arme Indianer-Häuptling beim Palaver mit den Weißen doch tatsächlich Rassismus vorwerfen lassen, weil er diese nicht in seinem Land haben will, nur weil sie anders aussehen und eine andere Lebensweise haben. Schließlich sei der Begriff Rasse ein Konstrukt und die Menschen seien zu 99,99… Prozent genetisch identisch. Da zählt auch nicht der Einwand, dass sich die Indianer ausrechnen, wie schnell sie aufgrund der großen Anzahl neu anlandender Schiffe in eine Minderheitenposition kommen werden.

Nachdem sich die Ureineinwohner dann doch uneinsichtig zeigen, oder die Weißen das zumindest irgendwie so missverstehen, sprechen die Donnerbüchsen. (Das könnte bei uns sein, wenn die Staatsfinanzen endgültig zusammenbrechen und die Demographie gekippt ist.)

Die nächste Szene zeigt dann ein umerzogenes Indianermädchen, das den Unsinn der Gutmenschen-Invasoren vor einer Schule stehend nachplappert. Dabei trägt es ein Schulbuch in den Händen, in dem es vor seinen bösen Nazi-Brüdern gewarnt wird, die immer noch ihre Identität wahren wollen. In der Schlussszene sieht man dann Bilder im Lehrbuch des Lehrers, in denen vor bösen Rassisten gewarnt wird: „Red Power“, „Indian Pride and Culture“, „Indian Resistance“… Alles Anspielungen auf Gruppen, die es heute in der untergehenden europäischen Welt gibt.

Unsere Urenkel – sollte wir einmal noch welche haben, die sich mit uns identifizieren – werden uns dafür verfluchen, dass wir diesen Irrsinn nicht gestoppt haben. Aber wir wählen lieber weiter die Politiker, die uns die beste Versorgung mit Waren und Dienstleistungen versprechen.

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