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Jeder Dritte sympathisiert mit Front National

Jeder dritte Franzose stimmt laut einer aktuellen Umfrage mit den Werten der rechten „Front National“ überein. Besonders hoch ist der Zuspruch demnach bei den Themenfeldern Einwanderung und Islam. Weniger punkten können die Ultranationalisten hingegen mit ihrem Ruf nach Todesstrafe und Franc.

Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt:

Die rechtsextreme Front National (FN) findet in der französischen Bevölkerung zunehmend Akzeptanz: In einer am Mittwoch in mehreren französischen Medien veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS-Sofres gab knapp jeder dritte Befragte (32 Prozent) an, mit den Ideen der rechtsextremen Partei einverstanden zu sein. Einen so hohen Wert hatte es bislang nur 1991 gegeben.

Der Anteil der Befragten, die der Meinung sind, die Partei sei „eine Gefahr für die Demokratie“, sank im Vergleich zum Vorjahr um sechs Punkte auf 47 Prozent. 35 Prozent der Befragten halten die Rechtsextremen für regierungsfähig – das sind zehn Prozentpunkte mehr als noch vor zwei Jahren. Zugleich hält eine große Mehrheit von 81 Prozent der Franzosen nichts von den konkreten Vorschlägen von FN-Chefin Marine Le Pen zur Lösung politischer Probleme.

Zustimmung gibt es bei den Befragten vor allem zu FN-Ideen, die auch von vielen Konservativen geteilt werden, etwa dass „dem Islam und Muslimen in Frankreich zu viele Rechte eingeräumt werden“ oder dass es „zu viele Einwanderer in Frankreich gibt“. Deutlich weniger Zustimmung gibt es hingegen für Forderungen, für die nur die FN steht, wie die Wiedereinführung der ehemaligen französischen Währung oder der Todesstrafe.

Die 44-jährige Anwältin Marine Le Pen hatte Anfang 2011 die FN-Führung von ihrem Vater Jean-Marie Le Pen übernommen. Sie setzte es sich zum Ziel, die Partei zu entdämonisieren und mit einem gemäßigteren Kurs zu einer Volkspartei zu machen. In der ersten Runde der Präsidentschaftswahl im Mai vergangenen Jahres kam sie auf knapp 18 Prozent der Stimmen.

Seitdem Marine Le Pen (Foto) 2011 den Parteivorsitz von ihrem Vater übernommen hat, wird der „Front National“ allgemein ein gemäßigterer Kurs bescheinigt. So wurden im Wahlkampf etwa auch Plakate mit einer schwarzen Französin verwendet. Die neue Wortführerin geht mit ihrer Liberalisierung sogar so weit, die Legalität von Abtreibungen zu unterstützen.




Immunität von Gregor Gysi aufgehoben

Der Fraktionsvorsitzende der SED-Fortsetzungspartei „Die Linke“ steht ohne Immunität da. Bereits am vorvergangenen Donnerstag gab das zuständige Bundestagsgremium für ein Ermittlungsverfahren gegen Gregor Gysi grünes Licht. Der Winkeladvokat, der bereits in der sogenannten „DDR“ unter den Decknamen IM „Gregor“ und IM „Notar“ Mandanten für die Stasi bespitzelt hatte, soll auch in der Bundesrepublik windigen Geschäftspraktiken nachgegangen sein. Aktuell prüft die Staatsanwaltschaft Hamburg, ob der Kommunist eine falsche eidessttatliche Versicherung abgegeben hat.

Die „Welt“ berichtet:

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Linke-Spitzenpolitiker Gregor Gysi eingeleitet. Das geht aus einem Schreiben der Behörde vom 31. Januar dieses Jahres hervor, das der „Welt am Sonntag“ vorliegt.

Die Strafverfolger ermitteln wegen des Verdachts, dass Gysi eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Das Verfahren, das auf die Anzeige eines früheren Richters zurückgeht, trägt das Aktenzeichen 7101 Js 10/13. „Ich kann bestätigen, dass die Staatsanwaltschaft Hamburg ein förmliches Ermittlungsverfahren gegen Gregor Gysi eingeleitet hat“, sagte Behördensprecher Carsten Rinio.

Hintergrund der Ermittlungen sind unter anderem Recherchen, die „Welt am Sonntag“ Anfang April 2012 veröffentlicht hatte. In dem Beitrag ging es darum, dass Gysi in einer presserechtlichen Auseinandersetzung falsche Angaben gemacht haben könnte. Anlass dafür war die Darstellung des Politikers, er habe zu DDR-Zeiten dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) niemals Informationen über Personen geliefert.

Inzwischen genießt der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linkspartei keine Immunität mehr. Wie diese Zeitung aus Parlamentskreisen erfahren hat, befasste sich der Immunitätsausschuss in seiner Sitzung am 31. Januar mit dem Fall und erhob keine Einwände gegen das Verfahren der Staatsanwaltschaft. Nach Paragraf 156 des Strafgesetzbuches wird die Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe geahndet.

Promoviert hat Gysi übrigens „Zur Vervollkommnung des sozialistischen Rechtes im Rechtsverwirklichungsprozeß„. Seinen Doktortitel durfte er auch nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Ostdeutschland behalten – so wie alle anderen ehemaligen „DDR“-Insassen auch.




Des Spiegels unverstellter Blick auf das Tierreich

Es sind leider immer öfter nur noch die Hintertürchen, die den unverstellten Blick in die Welt erlauben, so wie sie ist. Da wäre zum Beispiel der Anteil der Nord- und Schwarzafrikaner an der französischen Bevölkerung, der von den Behörden systematisch verdunkelt wird. Weil aber das Gesundheitswesen noch weitgehend unideologisch funktioniert – ja funktionieren muss – konnte man den Anteil dieser Bevölkerungsgruppe ermitteln. Warum? Diese Gruppe hat genetisch bedingt ein hohes Risiko auf Sichelzellenanämie und Frankreich führt die darum sinnvollen Tests inzwischen bei einem Drittel der Neugeborenen durch.

Ähnlich interessant war in dieser Hinsicht der Spiegel der vergangenen Woche. Die linke Wochenzeitung schlug in der Rubrik „Wissenschaft“ (leider nicht online) Alarm, ob der „Killer mit Kulleraugen“ – womit sie die gemeine Hauskatze meinte. Gleich im Untertitel hieß es aufschlussreich:

„Weltweit treibt ein Raubtier sein Unwesen, das zum Spaß tötet und nur davon lebt, dass Menschen es lieben, schützen und füttern.“

Aber es kommt noch viel besser. Es folgt eine klare Problemanalyse:

„Ohne die flauschigen Räuber, da ist [Gareth] Morgan [ein Geschäftsmann] sich sicher, wäre Neuseelands Natur besser dran. Vogellieder erfüllten die Städte, Pinguine trotteten angstfrei über den Strand; der Kiwi, nicht der Kater streifte durch die Gärten. Die Evolution hat für Neuseeland keine Landraubtiere vorgesehen – und darum sind die dort beheimateten Arten der Katze schlicht nicht gewachsen. Dennoch zählen die Neuseeländer zu den katzenliebsten Völkern der Welt. Fast die Hälfte der 1,7 Millionen Haushalte päppelt mindestens einen Stubentieger.“

„Auch britische Forscher sorgen sich wegen zweier Trends. Die Zahl der Katzen dort hat sich seit 1965 verdoppelt – und gleichzeitig nahm die Zahl etwa der Stare und Spatzen in den Städten ab. Wer einen Zusammenhang nahelegt, wird nicht selten angefeindet von der mächtigen Lobby der Katzenfreunde.“

Noch besser die offen angesprochene Vermutung, dass es demographische Wechselwirkungen gibt:

„Womöglich, darauf weisen die Briten hin, ist das Katzenproblem sogar noch dramatischer, als es scheint. Denn Katzen bringen den Tod selbst dann, wenn sie gar nicht töten. Es reicht, dass sie da sind. In einem katzenverseuchten Revier, so haben die Forscher um Andrew Beckerman von der University of Sheffield vorgerechnet, herrscht eine ‚Ökologie der Angst‘. Die Vögel stehen permanent unter Stress. Elterntiere richten ihre Aufmerksamkeit nicht auf den Nachwuchs, sondern auf die Räuber, sie können sich nicht mit voller Kraft auf die Fütterung konzentrieren. Im Extremfall sinkt ein Vogelbestand um bis zu 95 Prozent.“

Auch scheut man sich nicht, dem Problem eine geographische Herkunft zuzuordnen:

„Längst wird die Hauskatze auf der Liste der 100 weltweit gefährlichsten invasiven Arten geführt . Eigentlich stammt sie aus dem Nahen Osten, wo es ihr als Kammerjäger schon vor Jahrtausenden gelungen ist, sich unter Menschen beliebt zu machen.“

Des weiteren schreckt man auch nicht aus falsch verstandener politischer Korrektheit vor der Übertragung beobachteter Ergebnisse zurück:

„Die amerikanischen Ergebnisse [bezüglich der Anzahl der durch Katzen getöteten Vögel und Säuger] seien ‚alarmierend‘ und ’sicher auch auf Deutschland übertragbar‘, urteilt Axel Hirschfeld vom ‚Komitee gegen den Vogelmord‘ in Bonn. Er will die neue Studie zum Anlass nehmen, beim Deutschen Tierschutzbund auf eine Aufklärungskampagne für Katzenbesitzer zu drängen.“

Da ist es dann mehr als naheliegend, dass der Spiegel auch anklagend erwähnt, dass ein biologisches Verdrängungsproblem tot geschwiegen wird:

„Nur selten regt sich hierzulande der Widerstand – wie etwa in Neu Wulmstorf bei Hamburg, wo die Gemeinde zum Schutz des stark gefährdeten Wachtelkönigs vor anderthalb Jahren eine Barriere aus Ultraschallkanonen errichtet hat. […] Ansonsten aber schweigt man in Deutschland das Thema tot.“

Mehr noch, man lässt zuerst ganz zaghaft einen Katzenkritiker zu Wort kommen:

„’Man muss sich mal unterhalten über die Zahl der Katzen‘, sagt ganz vorsichtig Andreas von Lindeiner vom bayerischen Landesbund für Vogelschutz. ‚Es könnten schon ein paar weniger sein‘.“

Um dann als Schlusswort einen Michael Stürzenberger der Katzeninvasionsgegner sagen zu lassen:

„Die Lösung für das Raubtierproblem ist zumindest für den Aktivisten Gareth Morgan aus Neuseeland ganz einfach: ‚Wer seine Katze liebt, der behält sie im Haus.‘ Und außerdem: ‚Sorgen Sie dafür, dass diese Katze Ihre letzte ist‘.“

Ausnahmsweise haben wir an der Argumentationsführung des Spiegels da mal nichts auszusetzen!




Schwäbisch Gmünd: Prinz Tuncay, der Erste

In der sich selbst gern als weltoffen, fortschrittlich und integrativ rühmenden württembergischen Stadt Schwäbisch Gmünd gibt es zum ersten Mal ein deutsch-türkisches Prinzenpaar. Ganz multikulturell schallten den Zuschauern aus dem eroberten Rathaus erstmals auf Türkisch Grußworte entgegen. Prinz Tuncay der Erste ist mit einer Christin verheiratet, fühlt sich aber dem muslimischen Glauben zugehörig.

(Von PI-Stuttgart)

Tuncay betont, in Deutschland geboren zu sein und die Landsleute seiner Eltern sind stolz auf ihren erfolgreichen Integrationsprozess. Ganz angetan vom türkischen Faschingsprinzen spendierte die deutsch(?)-türkische Handelsgesellschaft eine komplette Palette mit Süßigkeiten muslimischer (Halal) Rezeptur.
Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Gmünder Fasnet, Albert Scherrenbacher, oberster Repräsentant von über 50 faschingstreibenden Vereinen, ist Metzgermeister und müsste als solcher eigentlich um seinen Wurstumsatz fürchten. Sein Kommentar dazu: „Wir sind alle stolz auf unseren ersten schwäbisch-türkischen Faschingsprinzen.“

Uns stellt sich bei dem ganzen Bohai die Frage, wie von erfolgreicher Integration gesprochen werden kann, wenn die Grußworte nicht mehr auf Deutsch, sondern auf Türkisch gesprochen werden und selbst die heimischen Süßigkeiten den Anforderungen nicht mehr genügen.

Tuncay ist übrigens nicht der einzige türkisch-schwäbische Karnevalsprinz – in Narrenried regiert als erster Prinz mit türkischen Wurzeln Mürsel I.




Papst: Christen „das meistverfolgte Volk“

Papst Benedikt XVI. hat die Christen als „das meistverfolgte Volk“ in der heutigen Welt bezeichnet. Grund dafür sei, dass sie unangepasst seien und sich gegen egoistische und materialistische Strömungen stemmten, sagte das Kirchenoberhaupt vor Studenten eines römischen Priesterseminars.“Als Christen sind wir überall verirrt und fremd“, sagte der Papst. Es gebe zwar christliche Länder, doch auch in denen seien die Christen fremd, führte er aus. Sie stünden stets außen vor. „Es scheint heutzutage erstaunlich zu sein, dass man noch glauben und danach leben kann“, sagte Benedikt XVI. (Fortsetzung in der SZ!)




Türkei nimmt Straftäter nicht zurück

Bekanntlich weigert sich die Türkei derzeit, den Mörder von Jonny K., Onur Ukal, nach Deutschland auszuweisen, weil er Türke ist. Das ganze geht aber auch anders herum, wie ein Artikel der „Welt“ aus dem Jahr 2003 zeigt. Damals sollten türkische Straftäter aus Deutschland in ihre Heimat abgeschoben werden. Daraufhin bürgerte die Türkei kurz vor der geplanten Abschiebung ihre Staatsangehörigen einfach aus, so dass diese heute wahrscheinlich immer noch Deutschland mit ihrer Anwesenheit bereichern. Diese Praxis führt die Türkei auch heute noch durch, wie nachfolgender Fernseh-Beitrag das MDR-Magazins „Fakt“ aus dem Jahr 2012 zeigt. Gibt es irgend einen Grund, warum sich Deutschland dermaßen von der Türkei auf der Nase rumtanzen lässt?




Fahrgast im Bus verprügelt – Fahrer fährt weiter

BONN. Brutaler Vorfall in der Nachtbuslinie N2: In der Nacht zu Samstag wurde dort ein Fahrgast (29) brutal verprügelt. Jetzt erhebt Sibylle N., die ebenfalls in dem rappelvollen Bus der Stadtwerke Bonn (SWB) war, schwere Vorwürfe gegen den Fahrer. Obwohl Fahrgäste ihn wiederholt auf das blutende Opfer angesprochen hatten, hätte der seine Fahrt unbeirrt fortgesetzt, behauptet sie.

(Von Verena B., Bonn)

Nicht der Bonner General-Anzeiger, nein, der Express berichtet weiter:

Der Vorfall spielte sich im hinteren Teil des Gelenkbusses ab. Ein junger Mann schlug und trat auf den 29-Jährigen ein, flüchtete dann mit drei weiteren Männern an der Haltestelle „Pastoratsgasse“ aus dem Bus.

Laut Sibylle N. hätten Fahrgäste den Fahrer mehrfach aufgefordert, er möge Polizei beziehungsweise einen Rettungswagen rufen. N.: „Er hielt dann zwar Rücksprache mit der Leitstelle, fuhr aber weiter. Ihm war die Einhaltung des Fahrplans offenbar wichtiger als die Versorgung des Verletzten.“

Laut SWB-Sprecher Werner Schui hätte der Fahrer von der Tat selbst nichts bekommen. „Er ist aber von Fahrgästen angesprochen worden“, bestätigt er. Der Mitarbeiter hätte daraufhin an der Haltestelle „Im Feldpütz“ mit dem Verletzten gesprochen.

„Er fragte, ob er Hilfe bräuchte, das lehnte der ab“, so Schui. Auf dem Weg zur nächsten Haltestelle hätte der Fahrer die Leitstelle angefunkt. Schui: „Von dort kommt immer die klare Anweisung: Stehen bleiben, Rettungskräfte alarmieren.“ Das hätte der Fahrer an der Haltestelle „Carl-Schurz-Straße“ getan, Hilfe hätten bereits Fahrgäste gerufen.

Während Sibylle N. den Fahrer als völlig hilflos und überfordert beschreibt, handelt es sich laut Schui um „einen ruhigen Kollegen, der das Geschäft kennt“. Das Opfer, das ins Krankenhaus kam, sei bei der SWB bekannt, es führe oft im Nahverkehr mit.

Die Polizei sicherte die Fotos aus der Überwachungskamera des Busses, jagt den Schläger. Hinweise bitte unter 0228/1 50.

Ein anwesender Fahrgast berichtete uns, dass es sich bei dem Schläger und seinen drei Bekannten um Menschen aus einem anderen Kulturkreis handelte, die in der Nacht zum Samstag wieder mal einen Beweis ihrer segensreichen Tätigkeit erbracht haben. Darauf können wir stolz sein und bedanken uns herzlich für die Bereicherung.

Dem Busfahrer wünschen wir schon jetzt gute Genesung, falls es ihn mal selbst erwischen sollte. Da sich die „fremdbestimmten“ Überfälle auf Busfahrer häufen, bestehen hier sicher gute Aussichten.




Märtyrer von Otranto werden heiliggesprochen

Moslemisches Massaker von 1480 in OtrantoBeflügelt von seinem Triumph, das „Zweite Rom“ – Konstantinopel – erobert zu haben, trieb es den ambitionierten Osmanen-Herrscher Mehmed II., auch das „Erste Rom“ dem Schwert des Propheten zu unterwerfen. Auf dem Weg nach Westen tauchte die türkische Flotte 1480 in der südlichen Adria auf. Die Stadt Otranto wurde erobert, die Bevölkerung massakriert oder versklavt.

Am kommenden Montag findet im Vatikan ein Konsistorium statt, bei dem die anwesenden Kardinäle über anstehende Heiligsprechungen abstimmen. Heiliggesprochen werden Antonio Primaldo und die sogenannten 800 Märtyrer von Otranto. Das so genannte ordentliche öffentliche Konsistorium ist der letzte Schritt auf dem Weg zur Heiligsprechung. Ein dezentes Korrektiv zum Koran-Kuss von Papst Johannes Paul II.?

Für die säkulare Gesellschaft ist der Vorgang, christliche Märtyrer zu den Altären zu erheben, mittlerweile jenseits des Vorstellungsvermögens. Möglich, dass die Medien nicht oder nur am Rande darauf eingehen. Andererseits gibt die Katholische Kirche ein dankbares Opfer ab, an dem sich massenmedial ein politkorrektes Exempel statuieren lässt. Vielleicht erwägen die Propagandaabteilungen bereits einen Skandal „Regensburger Rede 2.0“ vom Zaune zu brechen, sollte das Interesse an laufenden Kirchen-Skandalisierungen einschlafen.

Zumindest hat das Thema Potential für die üblichen Verdächtigen: Islamlobbyistin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger könnte sich in Pose werfen und Claudia Roth den Rücktritt des Papstes fordern. Auch den Herren Kolat und Mazyek böte sich die Gelegenheit, der Öffentlichkeit neue Forderungskataloge zu präsentieren. Alois Glück vom ZdK würde weitere innerkirchliche Dialogrunden anmahnen und die deutschen Staatsbischöfe ließen sich bereitwillig am Nasenring durch die Arena schleifen – unter nicht enden wollenden Verweisen auf interreligiösen Dialog und Warnungen vor „Islamophobie“.

Wie dem auch sei. Hier die spannende Geschichte und die historischen Hintergründe.




Madrid: Anschlag auf Kathedrale vereitelt

Madrid ist um Haaresbreite einem Nagelbombenanschlag auf die berühmte Almudena-Kathedrale entgangen. Die Kathedrale, an der über drei Jahrhunderte lang gebaut wurde und die erst 1993 von Papst Johannes Paul II. geweiht werden konnte ist eine der Touristenattraktionen der spanischen Hauptstadt, mit entsprechendem Publikumsverkehr.

Unbekannte hatte vorgestern – wie la Croix berichtet – versucht eine aus 200g Pulver, einem mit Nägeln gefüllten Camping-Gas-Behälter und einem Zeitzünder bestehenden Bombe zum Explodieren zu bringen. Glücklicherweise fand durch Zufall ein Pfarrer die Höllenmaschine bevor es zur Explosion kam in einem Müllbeutel. Er veranlasste daraufhin sofort die Evakuierung der Kirche und die Bombe konnte von Spezialkräften entschärft werden.

Man stelle sich vor, die Bombe wäre nicht vor einem christlichen Gotteshaus, sondern vor der Zentralmoschee in Madrid platziert worden. Ganz sicher würden wir in sämtlichen Mainstream-Medien diesen „infamen Akt der Islamophobie“ als Seite-Eins-Schlagzeile vorgekaut bekommen. Und in diesem Fall? – Die medialen Nebelkerzenwerfer schlottern vor Angst, dass die Urheber dieses vereitelten Attentats vielleicht der selben Personengruppe zuzuordnen sind, wie die Madrider Zuganschläge, die sich in vier Wochen zum neunten mal jähren. Solche Realitäten stören schließlich massiv den journalisten Auftrag, die Bevölkerung zu Selbsthass und Resignation gegenüber der muslimischen Invasion Einwanderung zu erziehen.




Jesiden und „der Hund von Staatsanwalt“

Nach der Verurteilung des Vaters der ehrenermordeten Arzu Özmen zeigen die Jesiden, wie sehr sie in der BRD außerhalb des Sozialhilfebezugs angekommen sind. „DER HUND VON STAATSANWALT HAT DEN 6 JAHREN GEGEBEN DAFÜR DAS ER NICHTS GEMACHT HAT: LEUTE ICH WERDE ES NICHT LÄNGER MIT ANSEHEN: Christopher Imig wird zerstückelt und in einem Sack gesteckt und anschließen werde ich persönlich seine Leiche seine eigene Familie geben.“ (Weitere Beiträge bei der Achse!!)




Ursula Sarrazin bei Protestunten verboten

Ursula SarrazinHALBERSTADT. Die frühere Lehrerin und Ehefrau von Thilo Sarrazin, Ursula Sarrazin, darf im April nicht bei der kirchlichen Gesprächsreihe „Halberstädter Abende“ auftreten. Das hat der Gemeindekirchenrat des Evangelischen Kirchspiels Halberstadt beschlossen. Der Gemeindekirchenrat befürchtet, daß ein Auftritt von Ursula Sarrazin einen ähnlichen Konflikt auslösen könnte wie der ihres Ehemannes Thilo Sarrazin 2011 in Halberstadt. Damals war ein Gesprächsabend mit dem Bestseller-Autor und einstigen SPD-Politiker nach heftigen Protesten von einigen Kirchenvertretern zunächst abgesagt worden. Die Veranstaltung wurde jedoch zu einem späteren Zeitpunkt dann doch nachgeholt. Ursula Sarrazin – Autorin des Buches „Hexenjagd – Mein Schuldienst in Berlin“ – sollte am 4. April über Mobbing am Arbeitsplatz und Probleme im Bildungswesen sprechen. Scharfe Kritik an der Entscheidung des Gemeindekirchenrates übte der Münchner Historiker Michael Wolffsohn. Schon 2011 habe ihn die Forderung „Sarrazin raus!“ an „Juden raus!“ erinnert. (Kompilat aus JF)




2000 Baumängel bei Moschee Köln-Ehrenfeld?

Es gibt nicht nur Probleme bei S 21 und dem Berliner Flughafen, sondern auch beim Bau der großen Moschee in Köln-Ehrenfeld. Die Ditib, der islamisch-türkische Dachverband, wirft der Baufirma und dem Architekten mehr als 2000 Baumängel innen und außen, Termin-Verzögerungen und eine Verdoppelung der Kosten auf 34 Millionen Euro vor. Man werde Schadenersatz verlangen, wohl in Millionenhöhe, hatte Ditib-Anwalt Christian Preetz angekündigt. Jetzt soll ein Gutachter Beweise auf der Baustelle sichern. Und bei 2000 angeblichen Mängeln kann man zwischen diesen 2000 neuralgischen Stellen nicht weiterbauen. Allah ist groß! (Foto: Moschee-Architekt Paul Böhm)