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Jan Fleischhauer: Was verschweigt Joschka?

Hat Joschka Fischer über seine Vergangenheit gelogen? Eine Recherche des „Stern“ deutet laut Jan Fleischhauer [1] darauf hin. Das Magazin hat einen Zeugen ausfindig gemacht, der dem ehemaligen Außenminister eine Mitverantwortung für den Anschlag auf einen Polizisten im Mai 1976 gibt. Rund tausend Demonstranten zogen damals durch Frankfurt, um ihrer Wut über den Tod der RAF-Terroristin Ulrike Meinhof Ausdruck zu verleihen, die tags zuvor in ihrer Zelle erhängt aufgefunden worden war.

Als der Demonstrationszug am Roßmarkt im Zentrum der Stadt angekommen war, drehten sich plötzlich etwa 40 Demonstranten um und schleuderten auf ein nachfolgendes Polizeiauto Molotow-Cocktails. Der Fahrer des Wagens, ein 23-jähriger Polizeiobermeister, konnte nicht mehr rechtzeitig entkommen und ging in Flammen auf. Nur großem Glück und medizinischer Kunst ist es zu verdanken, dass er überlebte. 60 Prozent seiner Haut waren verbrannt, das Gesicht blieb vom Feuer verschont.

Joschka Fischer hat stets abgestritten, führend dabei gewesen zu sein. Genau die Achtundsechziger, welche ihren Vätern Vörwürfe gemacht hatten, über ihre Vergangenheit zu schweigen, machten hinterher genau dasselbe. Und die Mörder leben noch teileweise unter uns. Auch der Mordversuch an diesem Polizisten ist nicht verjährt.

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