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PI wirkt: WELT-Online entschuldigt sich – aber korrigiert Lügenbold Pfeffer nur halbherzig!

Lügenbold Sebastian PfefferUnter dem Titel „Von Schweizer Populisten kann die AfD viel lernen“ brachte WELT-Online heute einen Bericht von Sebastian Pfeffer (Foto) über die gestrige Anne Will-Talkshow und veröffentlichte darin ein unwahres Zitat des Schweizer SVP-Politikers und Medizinhistorikers Christoph Mörgeli (PI berichtete). Jetzt hat WELT-Online, viele Stunden, nachdem man die Redaktion davon in Kenntnis gesetzt hatte, endlich reagiert und sich bequemt, den Artikel abzuändern. Allerdings bei weitem nicht genug!

UPDATE 22.35 Uhr: Kurz nachdem PI diesen Beitrag um 22.11 Uhr veröffentlichte, hat WELT-Online die beiden relevanten Stellen geändert. In der Beurteilung des Artikels schließen wir uns PI-Leser „Juliet“ (13. Feb 2014 22:26) an:

Der ganze Artikel macht ohne den Satz von den “richtigen und falschen Schweizern” überhaupt keinen Sinn mehr! Es bleibt nicht ein einziger Beleg für den angeblichen “Populismus” (huch! wie furchtbar in einer Demokratie …) des Mannes. Die Sache ist hochnotpeinlich für die WELT. Der Artikel war ein glattes Fake, eine einzige Lüge!

Im letzten Update der WELT heißt es nun, weit unten kursiv im Text versteckt:

In einer vorherigen Textversion haben wir den Schweizer SVP-Politiker Christoph Mörgeli mit den Worten „Deswegen wählt jeder richtige Schweizer und jede richtige Schweizerin die SVP“ zitiert. Tatsächlich sagte Mörgeli „…wählt jeder dritte Schweizer und jede dritte Schweizerin die SVP.“ Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Diese Richtigstellung ist so ziemlich das unterste Mindestmaß dessen, was zu tun gewesen wäre. Denn in der Einleitung zum Artikel von Sebastian Pfeffer ist immer noch zu lesen:

Für seine Kritik an der EU-Demokratie erntete ein Schweizer Politiker bei Anne Will Applaus – bis er sich als Populist entlarvte, der zwischen „richtigen“ und „falschen“ Schweizern unterscheidet.

Und in der letzten Zwischenüberschrift steht nach wie vor, als gäbe es das falsche Zitat im anschließenden Text noch:

Der entlarvende Satz entging auch Schwan

Beide Abschnitte haben einen klaren Bezug zu dem von Lügenbold Pfeffer falsch wiedergegeben Mörgeli-Zitat und gehören, wenn sich die WELT-Redaktion nach dem heutigen journalistischen Desaster noch einen Restanstand bewahren will, ebenfalls vollständig entfernt.

» leser@welt.de




Edathiparambil – eine persona non grata?

Die Überbringer schlechter Nachrichten wurden in Vorzeiten nicht selten verantwortlich für den Inhalt der überreichten Botschaft gemacht. Deshalb gelang es Boten häufig nur einmal, eine solche schlechte Nachricht zu überbringen. Bis heute hat sich daran nicht viel geändert, wie man anschaulich am Beispiel des mutmaßlichen Kinderpornokonsumenten Sebastian Edathiparambil, dessen Nachname vermutlich der politischen Korrektheit wegen zu Edathy eingedeutscht wurde, erkennen kann.

(Von Eurobier)

Relativ zügig nachdem nahezu alle Medien breit über den möglichen Kinderpornokonsum des Bundestagsabgeordneten berichtet hatten, kamen in den Kommentarspalten der gängigen Onlinemedien in immer häufigerer Anzahl Meinungen auf, die von einer möglichen Intrige gegen Edathiparambil warnten und diesen in Schutz nahmen. Sogar der Verfassungsschutz, so einige Diskutanten, könne, weil Edathy ja im NSU-Prozess so einiges an Ungereimtheiten im System des Staatsschutzes aufgedeckt habe – und womöglich noch viel mehr und inkriminierenderes diesbezüglich auf den Festplatten seiner Computer habe –, die Finger im Spiel haben, um Edathy zu neutralisieren.

Dass Edathy möglicherweise sexuelle Affinitäten zu nackten Kindern – ja, zu nackten Knaben – hat, gerät aktuell zunehmend aus dem Fokus. Es ist gar so, dass der ehemalige Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) ins Visier der Medienmoguln gerät, da er offenbar ein Geheimnisverräter sei. Friedrich, dem der Verdacht, Edathy könne kinderpornographisches Material besitzen, offenbar schon Ende 2013 im Zuge ausländischer Ermittlungsverfahren bekannt wurde, gab diese Information an die SPD-Parteispitze weiter. Die Folge davon ist zum einen, die Flucht Edathys aus Deutschland an einen unbekannten Ort ins Ausland und der Vernichtungsversuch der Datenspeicher in Edathys Nutzung, und zum anderen die lautstarke und öffentliche Beschuldigung Friedrichs, hier einen Geheimnisverrat begangen zu haben. Ganz offensichtlich wird hier also der Versuch unternommen, eine Person zu schädigen, die sich ganz klar für das Wohl des wohl schützenswertesten Personenkreises weltweit, die Kinder, einsetzte und parallel wird der unter Verdacht stehende Täter protegiert.

Diese ungeheuerliche Tatsache ist ein Gradmesser für den Zustand unserer Gesellschaft und geht Hand in Hand mit dem Versuch, abweichende Lebensformen als den Normalzustand des Zusammenlebens darzustellen (s.u.a. Bildungsplandiskussion Baden-Württemberg).

Wie weit verbreitet und wie tief in die Nomenklatur der Schlüsselpositionen der Gesellschaft vorgedrungen der Personenkreis ist, der diese Fehlentwicklungen zum Standard erklärt, zeigt ganz aktuell ein Interview, das der Deutschlandfunk am 13.02.2014 mit Professor Monika Frommel, einer emeritierten Strafrechtlerin, führte.

Frau Dr. jur. Monika Frommel lehrte an der Universität Kiel. Sie ist eine sehr aktive Mitarbeiterin in der „Pro“-Familia Organisation. Sie vertritt Abtreiber/Abtreiber-Befürworter häufig vor Gericht. (..) In der letzten Zeit häufig Abtreiber, die gegen den § 219a StGB verstoßen haben. Frau Prof. Dr. jur. Monika Frommel ist Abtreibungsbefürworterin und in der ersten Reihe der deutschen Abtreiber-Lobby. Natürlich kennt Sie den „Pro“Familia-Mitarbeiter und Geschäftsführer der mittlerweile ausgelösten „Pro Familia Vertriebs GmbH“, Martin Kessel, der wegen Verbreitung pornographischer Schriften angeklagt wurde.

Das Interview, das man hier abrufen kann, zeigt in geradezu erschreckender Weise, wie weit entfernt die gesellschaftspolitische Klasse in führender Position von dem, was einst als gesunder Menschenverstand bekannt war, entfernt ist.

Frau Frommel zieht sich in diesem Interview auf die eindeutig und formal abgrenzbaren strafrechtlichen Kriterien zur Beurteilung der möglichen Tat zurück und verneint in deutlich hysterischer Weise eine Verantwortung für die „nackten Kinder“ jenseits der Strafprozessordnung.

Die Betrachtung von nackten Kindern, auch die eigens angefertigte Fotografie eines nackten Kindes beispielsweise als Besucher eines FKK-Strandes stelle, so Frommel, keinen Straftatbestand dar. Insofern sei Edathy zu Unrecht inkriminiert und darüber hinaus in seinem Leumund stigmatisiert, ja als Privatperson vernichtet worden.

Eine moralische Komponente, die eine Strafverfolgung oder den berüchtigten Anfangsverdacht ermöglicht, negiert sie vehement zugunsten der möglichen Kinderschänder und zu Lasten der Kinder, die ja „nur nackt angesehen“ werden, ohne dass es zu Pornographie werden und damit zum Schaden der Kinder und strafrechtlich relevant werden würde.

Fazit:

Ein Bundestagsabgeordneter, der sich in seiner Freizeit Bilder und Filme von vermutlich unfreiwillig fotografierten und nackten Kindern, hier Knaben, anschaut und dabei Lustgewinn erzielt, um denselben womöglich sogleich per Masturbation karthatisch zu egalisieren, scheint für Frau Prof. Frommel eine gängige Lebenswirklichkeit zu sein.

Gespannt dürfen wir sein, ob der paradigmatische Wandel der Diskussion – vom potentiellen Täter zum Opfer Edathiparambil – weiter an Bedeutung gewinnt.

Das Opfer, so denn der Druck der Abschaffer des gesunden Menschenverstandes weiter zunehmen sollte, wäre dann am Ende noch Hans-Peter Friedrich, der Bote, der Abscheuliches verhindern wollte, aber leider nur eine schlimme Nachricht liefern konnte.

Das würde den Abschaffern gut in den Kram passen.

Weiterführende Links:

» Steinhöfel: Edathygate und die Kollateralschäden
» JF: Kumpanei auf höchster Ebene




Roger Köppel: Die Schweiz bleibt die Schweiz

Nein, am letzten Wochenende wurde in der Schweiz nicht in erster Linie über «Ausländer» abgestimmt. Es war auch kein Votum gegen Deutsche oder gegen Zuwanderung. Das überraschend solide Stände- und sogar Volksmehr zugunsten der Masseneinwanderungsinitia­tive bedeutet nicht, dass sich die Schweiz abschotten, «Rosinen picken» oder aus der europäischen Kontinentalplatte herauslösen will. Wir haben es auch nicht mit «Spinnerei», «Verblödung» oder einem «verfassungs­mässig garantierten Recht auf Dummheit» zu tun, wie diese Woche ein Korrespondent des deutschen Staatsfernsehens nicht sonderlich intelligent bemerkte. Die meisten ausländischen Journalisten, Politiker, Meinungsmacher, EU-Funktionäre und Vertreter der Elite sehen es falsch. Auch erstaunlich viele Schweizer Kommentatoren erliegen in ihrer Fixierung auf das emotionale Thema der Zuwanderung einem Irrtum. Das ist nicht der entscheidende Punkt.

Das Votum vom letzten Sonntag ist nicht deshalb wegweisend, weil der Bundesrat beauftragt wurde, Kontingente zur Drosselung der Einwanderung zu entwickeln. Das machen andere Staaten seit Jahrzehnten. Nicht die Kon­trolle, die Nichtkontrolle der Zuwanderung durch Freizügigkeit ist die weltweite Ausnahme. Die tiefere Bedeutung des Volksentscheids liegt darin, dass die Schweiz gegen massive Behörden-, Verbands- und Medienpropaganda ihren Willen zur Unabhängigkeit und Selbstbestimmung bekräftigte. Die Stimmbürger wollen die Zügel wieder selber in die Hand nehmen. Sie misstrauen den Belehrungen von oben… (Fortsetzung in der aktuellen WELTWOCHE!)




München: Luxusjuwelier mit Äxten überfallen

Der bekannte Münchener Luxus-Juwelier Chopard in der Maximilianstraße ist Opfer eines brutalen Überfalls geworden. Der Raub geht möglicherweise auf das Konto der international agierenden Diebesbande „Pink Panther“.

Sieben Täter wurden festgenommen, einer davon ist erst 14 Jahre alt und stammt aus der Ukraine. Zwei 15-Jährige und ein 16-Jähriger (alle aus Moldawien) sollen ebenfalls an dem brutalen Raubüberfall beteiligt gewesen sein. Das geringe Alter der Täter ist untypisch für Pink Panther, könnte aber einen Strategiewechsel der Bande bedeuten.

Die TZ schreibt:

Passanten und Autofahrer sind am Mittwoch kurz nach dem Blitzraub bei Chopard Zeugen mehrerer filmreifen Festnahmen geworden. Mitten auf der Kreuzung am Isartor stand noch eine Stunde später ein schwarzer BMW, umringt von Polizeifahrzeugen. Mehrere Beamten überwältigten einen der Räuber!

Nur wenige Meter entfernt hatte die Polizei kurz zuvor bereits einen seiner Komplizen gefasst. Was ohne den Mann im schwarzen Anzug nicht möglich gewesen wäre: Marcus Z. (37, kleines Bild oben), ehemaliger Elitesoldat, Security-Mann und Zufallszeuge des spektakulären Millionenraubes. Seit gestern sind er und sein Kollege die Helden der Maximilianstraße. Dem beherzten Zugriff dieser beiden Männer ist es nämlich zu verdanken, dass die Beamten auf die Spur offensichtlich aller Räuber kommen konnten.

Entsetzte Passanten stürzten um 11.10 Uhr in den Laden, in dem Marcus Z. als Securitymann arbeitet und machten ihn auf den spektakulären Raub auf der anderen Straßenseite aufmerksam. Marcus Z. und sein Kollege liefen auf die Straße: „Wir mussten erst mal die Lage checken.“ Die beiden sahen fünf noch in Teilen maskierte Männer, die eilig, aber nicht rennend in die Altstadt liefen. Marcus Z. und sein Kollege hefteten sich an ihre Fersen, hielten dabei ständig Kontakt mit der Einsatzzentrale der Polizei. Am Mandarin Oriental Hotel bemerkten die Räuber, dass sie verfolgt wurden. Sie ließen ihr Werkzeug (Hämmer, Axt, etc.) fallen und rannten los. Zwei liefen in Richtung Isartor, die anderen drei zum Viktualienmarkt. Marcus Z. folgte den beiden zum Isartor. Unterwegs hielt er ein Auto auf, um die Täter nicht zu verlieren: „Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste.“

An einer Treppe am Isartor sah er seine Chance. Er griff zu und schaffte es, einen der Männer festzuhalten – solange bis die Polizei da war. Am Viktualienmarkt leistete auch sein Kollege gerade ganze Arbeit, konnte sogar zwei der Männer fassen. Zudem übergab er der Polizei eine schwarze Tüte – vermutlich ein Teil der Beute. Alle festgenommenen Täter stammen angeblich aus Balkan-Ländern. In der folgenden Stunde kam es offenbar noch zu weiteren Festnahmen. Wieviele es letztlich waren, wird die Polizei aber erst heute bekanntgeben.

So wird das nach allen Seiten offene Deutschland immer reicher und reicher, allerdings nur an Kriminalität, Gewalt und der Sorge seiner Bürger vor allem was noch kommen wird.




Anne Will, Christoph Mörgeli und die dreiste Lüge des WELT-Autors Sebastian Pfeffer

Wer einmal hautnah miterleben möchte, mit welch perfider Demagogie die deutsche Mainstream-Presse die Menschen zu beeinflussen versucht, der lese heute den WELT-Artikel „Von Schweizer Populisten kann die AfD viel lernen“ von Sebastian Pfeffer zur gestrigen Anne Will-Talkshow mit u.a. dem Schweizer SVP-Politiker und Medizinhistoriker Christoph Mörgeli.

Mörgeli als Urheber des Schweizer Referendums hatte in der Sendung eine Aussage getätigt, die von Sebastian Pfeffer geflissentlich umgedichtet und deshalb mit einem abstrusen philosophischen Demagogiegebäude umbaut werden konnte. Den entsprechenden Satz hat es aber nie gegeben, und so stürzt das Gebäude augenblicklich in sich zusammen.

Hier die Phantastereien des Nachwuchs-Schreiberlings Pfeffer:

[…] Der wichtigste – weil entlarvende – Satz des Abends entging jedoch auch ihr. „Deswegen wählt jeder richtige Schweizer und jede richtige Schweizerin die SVP“, sagte Mörgeli nach einer Lobrede auf seine Partei. Richtige Schweizer, braungebrannt und grinsend wie er?

Da war, um noch einmal Goethe zu bemühen, des Pudels Kern. Man konnte sich denken, wer die falschen Schweizer sind, wer die richtigen. Und wer darüber entscheidet. Es geht nicht um Landschaften, Kriminalität oder Wirtschaft. Es geht um diffuse völkische Fantasien.

Nein, genau das hat Mörgeli eben nicht geäußert. Vielmehr sagte er wörtlich:

„Drum wählt fast jeder dritte Schweizer, jede dritte Schweizerin die Schweizerische Volkspartei.“

Zu hören im Video der Sendung bei Minute 57:

DAS also ist das DemagogieDemokratieverständis unserer angeblich so seriösen Medien!

Kontakt:

» redaktion@welt.de oder leser@welt.de

(Spürnase: Heinz G.)




Matthias Matussek: Ich bin wohl homophob. Und das ist auch gut so

Wer nicht begeistert über Schwule spricht, ist gleich ein Schwulenhasser. Mittlerweile hat Homophobie dem Antisemitismus als schlimmste ideologische Sünde den Rang streitig gemacht. Es war schon weit nach Mitternacht, die Selbstkontrolle schwand zusehends, sowohl in Maischbergers Runde zur Homosexualität („Sollen wir umerzogen werden“?) wie auch vor den TV-Geräten, da schnappte die Falle zu, und einer meiner besten Freunde war als homophob entlarvt.

In der Maischberger-Runde sprach ein Familienvater über seine Idealvorstellung einer Verbindung: Mann, Frau, Kinder, das klassische Modell, und die gute Sandra fragte besorgt: „Sind Sie nicht der Meinung, dass diese Aussage für Schwule kränkend sein könnte?“ Darauf entfuhr es meinem Freund: „Wahrscheinlich darf ich jetzt auch in Gegenwart eines Rollstuhlfahrers nicht mehr von meinem Wanderurlaub erzählen, weil das kränkend sein könnte.“ Nicht, dass er je so taktlos wäre, das zu tun. Aber, Sie verstehen, im Analogieschluss hatte er Homosexualität zu einem Handicap erklärt. Zu einer defizitären Form der Liebe.

(Fortsetzung des Artikels bei welt.de )




EU: Private Ersparnisse sollen in Firmen fließen

euAufgrund der Finanzkrise haben immer mehr Firmen Probleme, Kredite zu bekommen, die Banken sind zunehmend zurückhaltend mit der Neuvergabe. Die EU will der Wirtschaft unter die Arme greifen. Und wie macht sie das? Sie greift nach dem Eigentum ihrer Bürger. Der Nachrichtenagentur Reuters liegt ein Geheimpapier vor, wonach die Ersparnisse privater Anleger zur langfristigen Finanzierung von Firmen genutzt werden sollten. Mit anderen Worten, die Bürger sollen zugunsten der Wirtschaft enteignet werden.

Dem Dokument zufolge werden offenbar Schritte angedacht, die die EU de facto von einer politischen Union zu einem Hedge Fonds umwandeln könnten.

Reuters meldet:

Sparguthaben in der Europäischen Union könnten nach Ansicht der EU-Kommission künftig für die Firmenfinanzierung genutzt werden. Auf diese Weise könnte man langfristig mehr Geld investieren und der Wirtschaft helfen, wie aus einem Papier der Kommission hervorgeht.

Dem Dokument zufolge will die Kommission die europäische Versicherungsaufsicht in der zweiten Jahreshälfte um Rat bitten, wie persönliche Ersparnisse für die Rente angezapft werden könnten, um die langfristige Finanzierung anzukurbeln. Bis Ende des Jahres soll zudem geklärt werden, ob man ein europäisches Sparkonto einführen könnte. Dieses würde Sparern offenstehen, deren Geld in kleine Firmen investiert werden könnte.

Das bedeutet, die Sparguthaben fließen in undurchsichtige Firmenkonstrukte, die der unfreiwillige „Investor“ gar nicht überblicken kann und wenn diese Investments in einer Pleitefirma versickern, ist der Sparer sein Geld eben los.

EU-Appartschiks wie die Herren Barroso (im Bild l.) und Van Rompuy (r.) wollen also mit dem Geld der EU-Bürger Monopoly spielen. Von der Deutschen Bundesbank wird dazu sicher ein „Ja“ kommen, denn die träumt ja schon länger von einer Zwangsabgabe.

Schon bis Ende dieses Jahres soll das Papier umgesetzt werden. Ein Skandal erster Güte! Niemand hat diese Leute gewählt, aber sie haben die Macht, 500 Millionen EU-Bürger zu enteignen.




Dominik Feusi (Basler Zeitung): Die Angst geht um in Europa – die Angst vor der Demokratie

Die Reaktionen aus der EU nach dem Schweizer Ja zur Einwanderungsinitiative sind giftig. Aus guten Grund: Nichts ist den Regierenden in Europa lästiger als Bürger, die Nein sagen können. Die Reaktionen aus dem Ausland auf das Ja zur Einwanderungs-Initiative der SVP sind scharf, zumindest rhetorisch. Natürlich geben alle vor, das Resultat zu «respektieren». Diese Sprach­regelung haben die vereinigten EU-Bürokraten mittlerweile zähneknirschend akzeptiert. Sie haben aber nicht verstanden, was direkte Demokratie ist – ausser dass das für ihre Länder überhaupt gar nicht geht. Angela Merkels Sprecher stellte auf eine Frage unmissverständlich klar: «Das ist kein Thema für diese Bundesregierung.» In ganz Europa gilt, dass die Bürger zu Sach­themen nichts zu sagen haben. Das soll nach dem Willen der Mächtigen auch so bleiben.

Nur der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz spricht sich gegen sofortige Massnahmen aus, aber nur aus taktischen Gründen. Gegenüber «Spiegel Online» sagte er gestern: «Die Regierung in Bern hat die Initiative klar abgelehnt. Sie ist in dieser Frage unser Partner. Da sind wir nicht gut beraten, wenn wir sofort losschlagen.» Schulz sieht in unseren Bundesräten also die netten Kumpel der europäischen Unterwerfung der Schweiz, die jetzt dummerweise ein störrisches Volk am Hals haben. Die Kumpel muss man stärken, dann wird alles gut. Man könnte meinen, er rede von einem Entwicklungsland auf dem Weg zur Demokratie.

(Sehr lesenswerter Artikel von Dominik Feusi – Fortsetzung hier in der Basler Zeitung)




Jonny K.: SternTV über den Hohn der Täter

jonnyk-In der Nacht des 14. Oktober 2012 wurde Jonny K. (kl. Foto li.) am Berliner Alexanderplatz so lange gegen den Kopf getreten, dass er kurz danach diesen schweren Verletzungen erlag. Am 15. August 2013 wurden die Täter zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt (PI berichtete). Die Gesetzgebung macht es aber möglich, dass nur einer, nämlich der Haupttäter Onur U., bisher in Haft ist. Der Rest der Mörderbande läuft frei herum und verhöhnt das Opfer, die Hinterbliebenen und die Justiz. Sie nennen den Toten Jonny „Nuttensohn“ und „schwarzer Bastard“ und seine Schwester, Tina K. (Foto re.): „Hure“, „Schlampe“ und „Miss Schweinenase“. Tina K. sagt, sie kann einfach nicht verstehen, dass Menschen so sind. Gerhardt C., Jonnys bester Freund ist verzweifelt: „Es endet einfach nie!“. Stern TV berichtete über den Hohn der Täter, die Verzweiflung der Hinterbliebenen und eine zahnlose Justiz.


(Videobearbeitung: theAnti2007)




Schupelius: Senatorin nannte das Übel nicht beim Namen

Vor neun Jahren starb die Berliner Türkin Hatun Sürücü. Ermordet von ihrem Bruder, weil sie aus der Zwangsehe ausgebrochen war. Am Freitag wurde am Ort des Mordes in der Oberlandstraße der jungen Frau gedacht. Dabei sagte die Senatorin für Integration, Dilek Kolat (SPD), Hatun Sürücü sei ein Vorbild für viele junge Frauen und Mädchen, die daran gehindert würden, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Es sei „eine gesamtgesellschaftliche Pflicht, diese Menschen nicht allein zu lassen“. Ja, Hatun Sürücü ist ein Vorbild, weil sie so mutig war, zu versuchen, den Wahnsinn der Zwangsehe zu überwinden.

Was aber meint die Senatorin mit „gesamtgesellschaftlicher Pflicht“? Die „Gesamtgesellschaft“ hatte der Familie Sürücü alle Angebote gemacht: Arbeit, Bildung, eine Wohnung am Kottbusser Tor, alles war da. 30 Jahre lebten die Eltern hier mit allen Chancen und zogen neun Kinder groß. Alles wäre gut gegangen, hätte nicht eine radikale Auslegung des Islam die Brüder Hatuns verrückt gemacht.Bruder Ayhan, der seiner Schwester aus nächster Nähe dreimal in den Kopf schoss, glaubte wirklich, im Auftrage Gottes zu handeln. Er bereut nicht. Auch sein Bruder Mutlu, der in die Türkei floh und wahrscheinlich die Waffe besorgte, zeigt kein Schuldbewusstsein.

(Fortsetzung in der B.Z.)




Iran: So viele Hinrichtungen wie lange nicht

Hinrichtung_Iran_RohaniHassan Rohani (kl. Bild), seit dem 3. August 2013 Präsident der Islamischen Republik Iran, wird vom naiven Europa als ein neuer Hoffnungsschimmer am düsteren Horizont des Nahen Ostens gesehen. Dieses Bild bekommt immer deutlichere Risse.


HaOlam berichtet:

Unter Herrn Rohani, dem viel gelobten angeblichen Reformer, wird im Iran so viel hingerichtet wie seit langem nicht mehr. Über 70 Exekutionen fanden alleine im Januar diesen Jahres statt. Und erst kürzlich wurde der Dichter Hashem Shaabani gehängt. Sein Verbrechen? Er habe “Krieg gegen Gott geführt”.

Die Chronologie der Ereignisse laut Wikipedia:

Am 7. Juli 2012 verurteilte ein sogenanntes Revolutionsgericht Shaabani und die vier anderen im Februar 2011 Verhafteten zum Tode. Begründet wurde das Urteil mit Muharaba (dt. „Feindschaft gegen Gott und seinen Propheten“), Mofsed fil-arz (dt. „Korruption auf Erden“) sowie angeblichen Aktivitäten gegen die nationale Sicherheit und Verbreitung von Propaganda gegen die Islamische Republik. Amnesty International sowie der deutsche wie der internationale P.E.N. bezeichneten die Geständnisse von Shaabani und Rashedi als eine Verletzung internationaler Standards eines fairen Gerichtsprozesses.

Menschenrechtsgruppen wie Amnesty International und der internationale Schriftstellerverband P.E.N. verurteilten das Verfahren und die Hinrichtung. Die Geständnisse vom 11. Juli 2012 wurden laut Human Rights Watch unter Folter erzielt.
Im Januar 2013 bestätigte das höchste iranische Gericht unter Sadegh Laridschani die Todesurteile.

Am 7. Dezember 2013 wurde Shaabani gemeinsam mit Hadi Rashedi vom Karoun-Gefängnis in Ahvaz an einen unbekannten Ort gebracht und vermutlich am 29. Januar 2014 (einige Quellen sprechen vom 27. Januar) durch den Strang hingerichtet. Die vorgeschriebene Benachrichtung von Angehörigen und Rechtsanwälten entfiel.

Wenn das ein gemäßigter Reformer sein soll, dann ist uns der Unterschied zu einem Despoten wohl entgangen. Es gibt keinen Islamismus, es gibt nur den Islam, und der beinhaltet die Scharia. Nichts anderes als deren Umsetzung ist hier geschehen.




Neuer Einbürgerungsrekord in Hamburg

Hamburger_EinbuergerungsfeierDer Erste Bürgermeister der Stadt Hamburg, Olaf Scholz (SPD), hat wieder mal mit dem deutschen Pass um sich geworfen. Jährlich lässt er die in Hamburg wohnenden Ausländer anschreiben und drängt ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft auf, als gehe es um die Verramschung eines missliebigen Ladenhüters.

2013 waren es 46.000 Personen, die vom Bürgermeister Post bekamen. So kann Scholz bei 7329 Einbürgerungen einen neuen traurigen Rekord verbuchen, der ihn vor Begeisterung schier „überwältigt“, denn damit haben mehr als je zuvor sein Angebot angenommen, überwiegend Türken (1344), Afghanen (1175) und Iraner (502), also in der großen Mehrheit Moslems.

Die Altersgruppen der unter 16-Jährigen und der 25- bis 45-Jährigen sind besonders häufig vertreten, im besten zeugungsfähigen Alter, auf dass immer noch mehr Muslime die Hansestadt fluten. „Nirgendwo in der Bundesrepublik, gemessen an der Einwohnerzahl, erhalten so viele Menschen den deutschen Pass wie bei uns“, äußerte sich Scholz überschwenglich. Und weiter: „Wer lebt nicht gern in solch einer bunten, lebendigen Stadt?“

Der SPD-Abgeordnete Kazim Abaci betont: „Die Zahlen zeigen, dass die Zuwanderungspolitik der Stadt erfolgreich ist.“ Die Hamburger Willkommenskultur sei bundesweit vorbildlich.

Beachtlich auch die Zahl derjenigen Hamburger, die neben der deutschen Staatsbürgerschaft noch weitere haben: 150.800 waren es im vergangenen Jahr insgesamt. 26.158 haben neben dem deutschen einen polnischen Pass, 18.695 einen deutschen und einen türkischen.

Bunt ist Hamburg in der Tat, mit eigenem Staatsvertrag für Muslime und einer militanten linken Szene, die für ganz Deutschland beispielhaft ist. Wir jedenfalls wollen nicht in einer „solch bunten, lebendigen Stadt leben“, auf sowas können wir getrost verzichten.