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Berlin: Deutschkurs für 63-jährige Analphabetin

Jung, gebildet und motiviert, das sind die Fachkräfte, die, so man den Politikern im Lande glauben darf, Deutschland „bereichern“ und die wir dringend benötigen. Denn ohne diese Leute wird die erfolgreichste Wirtschaftsmacht Europas zusammenbrechen und verschwinden im hoch qualifizierten Rest der Welt, der uns seine „Wissenschaftler“ doch scharenweise bereit wäre zur Verfügung zu stellen. Soweit die Propaganda – die Realität steht dem diametral gegenüber.

(Von L.S.Gabriel)

In der Zeitschrift „Auf einen Blick“ (Nr. 9 vom 20.02.2014) findet sich auf Seite 5 der Bericht über eine 63-jährige türkische Analphabetin, die als „berufsbildende Maßnahme“ vom Jobcenter zu einem Deutschkurs verpflichtet wurde.

Nun ist es sehr gut, dass man sich seit 2011 von Gesetzes wegen darum kümmert, dass die ins deutsche Sozialsystem strömenden Massenzuwanderer zumindest gezwungen werden, unsere Sprache zu erlernen. Was es allerdings für einen Mehrgewinn haben soll, dass eine pensionsreife Hartz IV-Wirtschaftsmigrantin, die nicht einmal in ihrer eigenen Sprache lesen und schreiben kann, um sage und schreibe 2.822 Euro Steuergeld in einem Kurs sitzt, in dem sie nicht nur kein Wort versteht, sondern auch keine Aussicht hat ihn irgendwie klüger zu verlassen, ist nicht nachzuvollziehen.

Ganze 960 Stunden wird Cehavir Kalkan (Foto) nun die Schulbank drücken. Solange hat die Türkin noch nie eine Schule von Innen gesehen. Finanziert wird der Behördenschwachsinn vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Weigert sie sich, kann man ihr die Auszahlung der Hartz IV-Leistung streichen. Und wohl deshalb und auch, weil sie vermutlich das erste Mal im Leben gezwungen wird, etwas zu leisten, ist die Frau „psychisch total fertig“, schreibt das Blatt.

Ja, den deutschen Steuerzahler macht so etwas auch „total fertig“. Was für ein Irrwitz auf unsere Kosten.

(Spürnase: Valentin)