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Internationaler Gewerkschaftsbund prangert Sklavenhaltung Katars an

katar-2 [1]Der sklavenhaltende Scharia-Staat Katar wird immer offener kritisiert. Die bisher über 700 Toten auf den Bauplätzen der WM-Stadien sind offensichtlich nicht mehr zu verleugnen. Während hierzulande linksextrem verseuchte Gewerkschaften wie verdi kaum ein Wort über die Lippen [2] bringen, da sie Beißhemmungen gegenüber islamischen Ländern haben, hat jetzt die Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes, dem 170 Millionen Mitglieder angehören, deutliche Worte gefunden.

(Von Michael Stürzenberger)

Auszüge der wichtigsten Aussagen aus dem Interview der WELT mit der am vergangenen Freitag wiedergewählten Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), Sharan Burrow:

„Die ILO hat bei ihrem Besuch vor Ort noch im März Sklavenarbeit gesehen, die Koalitionsfreiheit war nicht gegeben. Katar ist ein Sklavenstaat im 21. Jahrhundert, aber es ist auch das reichste Land der Welt. Das Land will seine Wirtschaft vom Öl unabhängig machen und investiert in Tourismus und den Finanzsektor. Um die Entwicklung voranzutreiben, stellen sie Wanderarbeiter ein. Deren Menschenrechte achtet sie aber nicht. Bis 2022 wird Katar weitere 500.000 Arbeiter brauchen. Es muss jetzt schnell etwas passieren. Ansonsten befürchten wir, dass weitere 4000 Arbeiter sterben müssen.“ (..)

„Wir haben der Regierung in Katar gesagt: Wir können sehr schlechte Freunde sein, solange Ihr Arbeiter wie Sklaven behandelt. Aber wir sind sehr gute Freunde, wenn Ihr ankündigt, dass Ihr zusammen mit uns Arbeitnehmerrechte implementieren wollt. Wir brauchen jetzt aber dringend die Fifa, um Druck ausüben zu können.“ (..)

„Die Fifa muss sich nun fragen, ob sie wirklich Schande über den Fußball bringen will, indem sie die WM von einem Sklavenstaat ausrichten lässt. Der Verband hat die größte Macht, Druck auszuüben, damit sich etwas in Katar verändert. Die Kataris wollen die Weltmeisterschaft, sie ist Teil ihres Modernisierungsimages.

Der Verband muss jetzt Bedingungen dafür stellen, damit die WM 2022 in Katar auch wirklich ausgetragen werden kann. Die Wichtigste ist, das Kefala-System zu beenden. Das Land muss die Koalitionsfreiheit gewährleisten, einen Mindestlohn für alle Arbeiter einführen und ein Überwachungssystem aufbauen, das die Rechte der Arbeitnehmer sichert. Wenn Katar die angebotene Hilfe annehmen würde, dann könnten diese Veränderungen quasi über Nacht eingeführt werden.“

Hier der gesamte Artikel [3] aus der WELT. Bei der FIFA hat schon ein Umdenkprozess eingesetzt. Die geplante Reise nach Katar vorletzte Woche wurde abgesagt [4]. FIFA-Boss Blatter bezeichnet mittlerweile die Vergabe in den arabischen Unrechtsstaat als „Fehler“ [2]. Die immer kritischer werdenden Diskussionen um das Emirat bringen auch dem Bürgerbegehren gegen das Islamzentrum in München Rückenwind, das bekanntlich von dem terror-unterstützenden Katar finanziert werden soll. Es wird einen heißen Sommer und Herbst geben, wenn Skandal-Imam Idriz tatsächlich eine Finanzierungszusage von dort bekommen sollte. Münchens Obergrüne Sabine Nallinger hat sich bereits gegen Katar als Investor ausgesprochen [5] und forderte Idriz via SZ auf, sich einen einen anderen Geldgeber zu suchen.

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