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Buchtipps: Sommerzeit ist Lesezeit – fünf Buchempfehlungen für freie Tage

buchrippsFür alle die in der Sommerzeit verreisen, Urlaub auf Balkonien machen oder anderweitig mal literarisch vom Alltag abschalten möchten haben wir etwas gestöbert: Tipp 1: Der Verlag Antaios hat in seiner edition nordost zuletzt bemerkenswerte Titel vorgelegt. Von Jean Raspail, der einwanderungskritischen Lesern durch sein prophetisches „Heerlager der Heiligen“, christlichen Lesern durch seinen Königsroman „Sire“ bekannt ist, ist bei Antaios der Roman „Sieben Reiter“ erschienen – ein überwältigendes Buch, das die Auflösung des Abendlandes in Chaos und Gewalt bei unerwartetem Ende thematisiert! Bestellen kann man dieses Buch hier.

Cover Hirnhunde.inddTipp 2: Sehr zu empfehlen ist „Hirnhunde“ aus der Feder Raoul Thalheims. Im Zentrum dieses in Dresden spielenden Buchs stehen eine konservative Wochenzeitung, eine Demonstration linksgrüner Multikultis für das „Bleiberecht“ und ein linkes Mädel, das sowohl mit der Existenz konservativer Jungs als auch mit der Realität an sich konfrontiert wird. „Hirnhunde“ ist sicher der erste deutsche Roman, der sich den Eiertänzen konservativer Journalisten und Normalbürger widmet: Wir leben schon in einem verrückten Land!

„Raoul Thalheim“ ist übrigens das Pseudonym eines bekannten Schriftstellers. Daß er seinen Roman bei Antaios nicht unter Klarnamen veröffentlichen wollte, sagt eine Menge über die Zustände in Deutschland aus. „Hirnhunde“ gibt es hier.

Tipp 3: Auch andere Verlage haben gute Literatur im Programm. Wie wäre es mit Markus Feldenkirchens Roman „Keine Experimente?“ Wer da an Adenauer, Erhard und konservative Politik denkt, der liegt schon mal fast richtig. Der Verlag stellt es so vor:

Der konservative Bundestagsabgeordnete Frederik Kallenberg stammt aus einem zerrütteten Elternhaus im katholischen Sauerland und möchte alles besser machen als seine Eltern. Er heiratet seine Jugendliebe Julia, bekommt mit ihr zwei Kinder, und als er mit Anfang dreißig auch noch in den Bundestag gewählt wird und nach Berlin aufbricht, scheint sein Glück perfekt. Doch mitten in seiner ersten Legislaturperiode verschwindet er plötzlich, zurück bleiben eine mysteriöse Notiz und viele Fragen. Hat die emanzipierte, unabhängige Liane, mit der er sich ganz gegen seine moralischen Grundsätze auf eine Affäre eingelassen hat, mit Frederiks Verschwinden zu tun?

Eine ausführliche Rezension gibt es bei der Sezession und bestellen kann man auch dieses Buch hier.

Tipp 4: Aus den Fugen gerät vielleicht auch das Bürokratiemonster Brüssel. Wie schaut die Zeit danach aus, nach der Europäischen Union? Thomas Barthelemy hat eine düstere Vision namens „Von kommenden Stürmen“ gezeichnet.

Di Tullio 115x190.inddTipp 5: Zuletzt noch eine Übersetzung aus dem Italienischen: „Wer gegen uns?“ ist die Geschichte der italienischen CasaPound in Romanform. Die CasaPound ist ein kulturpolitisches Projekt, das sich der Rückeroberung italienischer Städte für die Italiener verschrieben hat: Haus für Haus, Straße für Straße, Viertel für Viertel, wie man das dort gerne etwas pathetisch ausdrückt. Wer gegen uns? Zu bestellen hier.