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Göttingen: Israelfahnen „provozieren“

israelfahnen-goettingenIn Göttingen haben die Anti-Israel-Demonstranten am Samstag vollkommen die Kontrolle verloren, als sie auf einer Gegendemonstration Israelfahnen entdeckten. Die aus dem linken Milieu stammenden Gegendemonstranten des „Bündnisses gegen Antisemitismus und Islamismus“ waren den arabischen Israelhassern schutzlos ausgeliefert und wurden regelrecht durch die Straßen gejagt, weil nur eine Handvoll Polizisten vor Ort gewesen war. Offenbar wird die Radikalität der Hamas-Unterstützer immer noch unterschätzt. Schon das ist unprofessionell. Wirklich tragisch für diese Land aber ist, dass das Zeigen der Israelfahne von der Polizei als „Provokation“ bezeichnet wird. Was sind das für skandalöse Zustände?

Im entsprechenden Polizeibericht heißt es:

[…] Noch während die Einsatzleitung der Polizei mit dem Versammlungsleiter der „Gaza-Demo“ die Details zum weiteren Ablauf erörterte, wurden aus der Gegenkundgebung heraus mehrere israelische Nationalfahnen gezeigt. Hierdurch provoziert, entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung zwischen Teilnehmern der „Gaza-Demo“ und Teilnehmern der Gegendemo.

Um eine weitere Eskalation zu verhindern, wurden beide Gruppierungen daraufhin von der Polizei getrennt und zurückgedrängt. Nur kurz danach drängten nach Schätzung der Einsatzleitung jedoch rund 50 Teilnehmer der Demo „Gegen den Krieg in Gaza“ in die Rote Straße und versuchten, den Teilnehmern der Gegendemo die Fahnen, die diese weiterhin provozierend hochhielten, zu entreißen. Dabei kam es nach derzeitigen Erkenntnissen aus der Gruppe der „Gaza-Demo“ heraus zu körperlichen Übergriffen gegen die Teilnehmer der Gegendemo.[…]

In einem Video sieht die „Provokation“ so aus:

Auch das Göttinger Tageblatt berichtet im Zusammenhang mit den Israelfahnen von „Provokationen“:

Teilnehmer einer Gegendemonstration, die sich laut Polizei aus Angehörigen der linken Szene zusammensetzte, hielten Israelfahnen provokativ in Richtung der bis dahin rund 300 „Gaza“-Kundgebungsteilnehmer, darunter etliche Frauen und Kinder sowie Mitglieder verschiedener islamischer Gemeinden und einigen Antifa-Angehörigen. Laut Polizeiangaben kam es daraufhin zu „körperlichen Auseinandersetzungen. Beim Versuch, die Gruppen zu trennen seien Schlagstöcke eingesetzt worden, eine Polizistin sei durch einen Faustschlag am Kopf verletzt worden.

Die Situation hatte sich hochgeschaukelt, als die maximal 50 Demonstranten des pro-israelische Bündnisses gegen Antisemitismus und Islamismus die Teilnehmer der Kundgebung „Gegen den Krieg in Gaza“ mit den Israelfahnen provozierte. Gegen 15.25 Uhr hatten sich auf am Gänseliesel zunächst etwa 300 Menschen eingefunden, erste Redebeiträge „gegen den Krieg in Gaza“ fanden statt. Auf Transparenten wurde Israel als Kindermörder bezeichnet und in Sprechchören „Free Palestine“ gefordert.

Israelfahnen werden zur Gefahr stilisiert, während Israel ungestraft als „Kindermörder“ bezeichnet werden darf!

[..] Es entwickelte sich zunächst eine verbale Auseinandersetzung zwischen Teilnehmern der „Gaza-Demo“ und pro-israelischen Teilnehmern der Gegendemo. Die Stimmung schlug schnell ins Aggressive um. Immer mehr „Gaza-Demonstranten“ drängten in Richtung der Provokateure, die an der Roten Straße standen und angesichts der voran drängenden Menschenmasse unter lautstarken Parolen wie „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“) zurückgedrängt wurden.

Die Polizei versuchte eine weitere Eskalation zu verhindern und wollte die Gruppen trennen. Dabei kam der Schlagstock zum Einsatz. Die Beamten seien, berichten Augenzeugen, von den heranstürmenden „Gaza-Demonstranten“ regelrecht überrannt worden.

Aus Reihen des Bündnisses der Gegendemo wird der Polizei „totales Versagen“ vorgeworfen, zumal es bei ähnlichen Demos in anderen Städten bereits „zu antisemitischen Übergriffen“ gekommen sei. [..]

Schließlich gelang es, die Lager zu trennen. Während sich die pro-israelische Gruppe in die Rote Straße zurückzog, kehrten die „Gaza-Demonstranten“ wieder zum Markt zurück, wo wenig später der Versammlungsleiter an die Teilnehmer der Kundgebung appellierte, friedlich zu bleiben, handle es sich doch nicht um eine religiöse Demonstration sondern um eine friedliche Demonstration gegen den Krieg im Gaza. […]

Damit hat der Versammlungsleiter im Prinzip alles gesagt! Er hat nur noch nicht gerafft, dass es sich für alle teilnehmenden Araber mit Sicherheit um eine religiös-nationalistische Kundgebung gehandelt hat. Warum sonst rufen sie wohl „Allahu Akbar“?

Die Polizei sieht zwar kein Verschulden für das Aus-dem-Ruder-Laufen der Demonstration, räumt aber eine gewisse Überforderung mit der Situation ein, weil die Gegendemonstration sehr kurzfristig angemeldet wurde:

[…] Wie Hujahn berichtet, hatte erst am Rande der laufenden  Kundgebung „Gegen den Krieg in Gaza“ jemand gefragt, ob er eine Gegendemo anmelden könne. […] „Die sieben bis zehn Beamten sind überlaufen worden“, erklärt Hujahn. […] Anzeigen der angegriffenen Demonstranten liegen der Polizei bisher nicht vor. Die durch einen Faustschlag verletzte Polizistin versieht wieder Dienst. Weil sie eigene Videoaufzeichnungen nach jüngsten Urteilen nicht mehr machen darf, wertet die Polizei nun ins Internet gestellte Filmsequenzen der Auseinandersetzung aus.

Na klar, die Polizei wird immer weiter kastriert, damit der Mob hier allmählich unsere Straßen übernehmen kann. Auch in Berlin gab es einen körperlichen Übergriff auf den Träger einer Israelfahne.

Tatsache ist, dass es in Deutschland wieder zu Menschenjagden durch die Straßen kommt und dabei ist es unerheblich wer tatsächlich dann gejagt wurde. Die Angreifer eröffneten die Hatz aufgrund der Annahme, dass sie ausschließlich jüdischen Bürgern gegenüberstünden. Bei Min. 3.15 ist deutlich aus den Reihen des Moslemmobs der Ruf: „Ihr verdammtes Judenpack!“ zu hören. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges bemüht Deutschland sich um Befriedung, Versöhnung und ein Miteinander mit den Juden die, zum Unterschied vom Islam, tatsächlich zu Deutschland gehören. Nun hat es den Anschein, als würden eben die Vertreter der nicht zu diesem Land gehörigen Unkultur Islam all das in Kürze zunichte machen und sich wieder unkontrollierter Judenhass ausbreitet. Und die Politik schweigt! (c/lsg)

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