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Historiker Scheil in Schusslinie der roten Meute

stefan_scheil [1]In regelmäßigen Abständen sucht sich die rote Pressemeute in Tateinheit mit linken Agitatoren aus Politik und Zivilgesellschaft ein Opfer, das so lange mit brauner Farbe beschmutzt wird, bis es sich aus der Öffentlichkeit zurückzieht. Der Aufhänger diesmal: In der unterfränkischen Stadt Schweinfurt wird die Kronauer-Stiftung [2] am 4. Oktober ihren Historiker-Preis verleihen. Unter den bisherigen sieben Preisträgern, der sich auf Totalitarismus-Forschung spezialisierten Einrichtung waren bis dato u. a. Jörg Friedrich (bekannt von „14/18“ und „Der Brand“), Professor Bogdan Musial und Professor Ernst Nolte. Ein Grußwort spricht im Regelfall der in Schweinfurt regierende Oberbürgermeister. Diesjähriger Preisträger ist FAZ- und JF-Autor Stefan Scheil (Foto), ein promovierter Historiker, der Geschichte nicht durch eine ideologische Brille sieht, sondern sie möglichst objektiv und ohne Vorurteile anpackt.

Den mit 10.000 Euro dotierten Preis erhält Scheil für seine bereits 1999 im Wissenschaftsverlag „Duncker & Humblot“ publizierte Studie „Logik der Mächte. Überlegungen zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs [3]“. In ihr entwirft Scheil ein eigenes Modell für das Verständnis der Zwischenkriegszeit aus gesamteuropäischer und globaler Perspektive. Das kann wissenschaftlich kritisiert oder gestützt werden. Aber statt analytischer Auseinandersetzung kommt seitens der politischen Linken – wie heutzutage beinahe immer – ausschließlich Verleumderisches. Eine bayerische Landtagsabgeordnete der SPD erklärt z. B. anmaßend: „Mit der Preisverleihung an Scheil geht die Kronauer-Stiftung über die rote Linie.“

Wo diese rote Linie verläuft, wird natürlich von Sozialdemokraten, Sozialisten und Linksradikalen festgelegt! Die üblichen Verdächtigen keifen, man müsse die Veranstaltung und das Grußwort des OBs stoppen. Die Gewerkschaftsfunktionäre des DGB kümmern sich derweil wie gewohnt nicht um die Belange der sie alimentierenden Klientel. Sie rufen zu einer Gegenveranstaltung auf. Und ein weiterer SPD-Politiker höhnt, man wolle „Zwielichtiges“ aus der Stadt fernhalten. Wohlgemerkt: Es findet hierbei keinerlei inhaltliche Auseinandersetzung statt. Scheil wird ohne Chance auf Erwiderung mindestens als „Revisionist“ und NS-Verharmloser diffamiert. Von Leuten, die mit Sicherheit keines seiner Bücher gelesen haben, sondern Antifa-mäßige Verkürzungen nachkläffen.

buchcover_transatl.wechselw [4]Bei all den schändlichen Verhaltensweisen linker Zeitgenossen erfreut es, dass die Stiftung standhaft bleibt. Gründer und Stifter Erich Kronauer gab gegenüber dem Bayerischen Rundfunk [5] an, dass es „überhaupt nicht in Frage komme, sich von Scheil zu distanzieren, weil man überzeugt sei, dass es sich bei ihm um einen hervorragenden Wissenschaftler handle.“ In der Tat: Das ist Scheil, und deshalb verdient er es mehr denn je, dass man sich mit seinen fundierten Werken auseinandersetzt! Zuletzt erschienen „Polen 1939 [6]“ und eine Studie über den Einfluß der Besatzungsmächte auf die Elitenbildung in Westdeutschland.

buchcover_scheil2 [7]Am 9. Oktober erscheint zudem die neuste Studie Scheils: »Mitten im Frieden überfällt uns der Feind« heißt sie, und zum Thema macht sie „Vergessene Wahrheiten des Ersten Weltkriegs. Die Schuld der Sieger in den Debatten der zwanziger Jahre“. Sie kann beim Verlag Antaios [7] vorbestellt werden, und das ist nicht nur aus inhaltlichen Gründen sehr empfehlenswert: Es liegt maßgeblich an uns Lesern, ob sich wahrhaft couragierte Forscher und Publizisten das Luxusgut der eigenen Meinung auch in der heutigen Zeit leisten können. Alle weiteren lieferbaren Bücher von Stefan Scheil finden Interessierte auf seiner Autorenseite [8], auf der man auch Biographisches über ihn erfahren kann.

Bestellinformationen zu den Büchern von Stefan Scheil:

» „Logik der Mächte [3]“ (39,80 €)
» „Polen 1939. Kriegskalkül, Vorbereitung, Vollzug [6]“ (8,50 €)
» „Transatlantische Wechselwirkungen [4]“ (28,- €)
» „Mitten im Frieden überfällt uns der Feind [7]“ (29,80 €)

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