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Vermutlich islamischer Terror-Anschlag auf Karikaturist Lars Vilks in Kopenhagen

kopenhagenBei einer Konferenz über Kunst, Gotteslästerung und Meinungsfreiheit, bei der auch der schwedische Künstler und Mohammed-Karikaturist Lars Vilks als Redner auftreten sollte, erfolgte ein Anschlag: Zwei vermummte Attentäter (wie in Paris) haben von außen etwa 200 Schüsse auf das Cafè „Krudttønden” (Foto) im Stadtteil Østerbro abgegeben, in dem die Konferenz stattfand. Momentan befinden sie sich auf der Flucht. Mindestens drei Polizisten wurden verletzt. Wie der FOCUS berichtet, befindet sich auch der französische Botschafter François Zimeray auf der Konferenz. Über Twitter habe er mit geteilt, dass es ihm gut gehe. Update: ntv meldet einen Toten und veröffentlicht Täterfoto plus Profil: „Zwischen 25 und 30 Jahre, etwa 1,85 Meter groß, sportliche Statur, Mann arabischen Aussehens“.

(Von Michael Stürzenberger)

ntv berichtet:

In Kopenhagen fallen bei einer Konferenz zum Thema Meinungsfreiheit und Blasphemie mehrere Schüsse. Nach Angaben des dänischen Fernsehens wurde ein Zivilist bei der Attacke getötet. Es soll sich um einen 40-jährigen Dänen handeln. Mindestens drei Polizisten seien angeschossen worden.

Es soll sich um zwei Schützen handeln, die mit automatischen Waffen Dutzende Schüsse auf das Kulturzentrum gefeuert haben, in dem die Veranstaltung stattfand. Die Täter seien vermummt und in einem dunklen VW Polo geflohen. Das Fahrzeug wurde offenbar inzwischen gefunden. Von den Tätern fehlt jede Spur. Die Polizei fahndet mit Hochdruck.

Der französische Botschafter äußerte vor Ort:

„Sie haben von außen auf uns geschossen. Sie hatten dasselbe vor wie die Täter von ‚Charlie Hebdo‘ – außer dass sie es nicht geschafft haben, in das Gebäude zu kommen“, sagte Zimeray nach der Attacke. Der französische Außenminister Laurent Fabius sprach in einem Statement von einem „terroristischen Anschlag“.

In der Welt ist von 200 Schüssen die Rede:

Nach seiner Einschätzung wurden mindestens 50 Schüsse abgefeuert, fügte der Botschafter hinzu. Die Polizisten sprachen nach seinen Angaben sogar von 200 Schüssen.

Der französische Außenminister Laurent Fabius verurteilte den „Terrorangriff“ in aller Schärfe. Der Elysée-Palast kündigte an, dass sich der Innenminister Bernard Cazeneuve an den Tatort begeben werde. Nach dänischen Medienberichten tauschten sich Frankreichs Präsident Francois Hollande und Dänemarks Ministerpräsident Helle Thorning-Schmidt am Telefon aus.

In dem Welt-Artikel ist auch eine Kurzreportage von n24 zu sehen. BILD hat weitere aktuelle Stimmen aus Kopenhagen:

„Ich habe gehört, wie jemand mit einer automatischen Waffe auf uns schoss und jemand schrie“, berichtet der Teilnehmer der Veranstaltung Niels Ivar Larsen TV2. „Die Polizei hat das Feuer erwidert und ich habe mich hinter der Bar versteckt. Es fühlte sich unwirklich an, wie im Film.“

Eine der Organisatoren Helle Merete Brix sagt gegenüber der Presseagentur AP: „Ich habe einen maskierten Mann vorbeilaufen sehen. Einige Polizisten wurden verletzt.“

Sie sieht den Karikaturisten Vilks als klares Ziel des Attentats.

Hier Fotos aus Kopenhagen. Auch der Spiegel meldet einen Toten. Die Killer waren mit einem Auto geflüchtet. Mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit ist bei ihnen von Anhängern der islamischen „Religion“ auszugehen. Schließlich hat der „Prophet“ Mohammed zu seiner Zeit auch schon 43 seiner Kritiker töten lassen. Da er zeitlos gültiges Vorbild für alle Moslems ist, geht das Gemetzel ungebremst weiter. Hier die detaillierte Beschreibung von elf seiner Auftragsmorde.

Seit 2007 ist von einem Al-Kaida-Ableger im Irak ein Kopfgeld von 150.000 Dollar auf Lars Vilks ausgesetzt. Und jetzt alle im Chor:

„Das hat nichts mit dem Islam zu tun..“

Passende PI-Kommentare von „der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod“:

Ist der dänische Justizminister schon unterwegs in die nächste Moschee?

„Babieca“:

Der Islam gehört zu Dänemark.

„Synkope“:

Interreligiöser Dialog auf der Islamkonferenz in Kopenhagen.

„Dichter“:

Kopenhagen ist bunt, tolerant und weltoffen.

und „Marie-Belen“:

Hat man schon eine ruhige Seitenstraße in Kopenhagen gefunden, wo alle Staatsvertreter Europas für ein Foto öffentlich trauern können?