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Friedensstadt Augsburg rüstet privat auf

augsburgSehr geehrter Herr Ordnungsreferent Wurm, Herr Oberbürgermeister Dr. Gribl, Herr Dr. Ullrich, MdB für den Wahlkreis Augsburg/Königsbrunn, durch Zufall bin ich auf eine aktuelle Tendenz unter den Bürgern der Stadt Augsburg aufmerksam geworden, die ich als sehr besorgniserregend betrachte und von der ich Sie alle in Kenntnis setzen möchte. Vor zwei Tagen schilderte mir ein Besitzer eines Headshops, dass zur Zeit Baseballschläger reißenden Absatz erfahren. Er schilderte mir auch, dass er täglich fünf bis zehn dieser Hiebwaffen verkauft und zwar zu meist an ganz normale Frauen. Diese Aussage hat mich neugierig gemacht.

(Von PI-Augsburg)

Tags darauf habe ich daher insgesamt drei einschlägige Geschäfte, in denen Waffen bzw. Ausrüstungsgegenstände zur Selbstverteidigung erhältlich sind aufgesucht, um mich bei den Inhabern über das Kaufverhalten der Augsburger Bürger zu informieren.

Als ich ein Waffengeschäft in der Innenstadt betrat, war der Inhaber gerade damit beschäftigt, einer bürgerlich und gepflegt erscheinenden Frau von geschätzten 65 Jahren die Funktion eines Gasrevolvers zu erklären. Als die Dame den Laden verlassen hatte, fragte ich den Inhaber, ob zur Zeit Gasrevolver oder Pistolen bzw. Pfeffersprays oder CS-Gas-Sprays vermehrt Absatz erfahren.

Er sagte unumwunden: „Ja. Die Leute haben Angst.“ Und er sagte, dass vermehrt Frauen sich in Sachen Sicherheit privat massiv aufrüsten.

In einem weiteren Geschäft, in dem nebst Messern und Outdoor-Artikeln auch Pfeffer- bzw. CS-Gas-Sprays erhältlich sind, sagte mir der Inhaber, dass er selbst keine steigende Tendenz beim Absatz solcher Selbstverteidigungsmittel feststellen kann, aber deren Absatz noch wie vor hoch sei.

In dem dritten Geschäft, einem Headshop, bestätigte mir der Inhaber ebenfalls, dass sich die Bürger vermehrt mit Selbstverteidigungsmitteln eindecken.

Heute besuchte ich im Zuge meiner Recherchen ein Geschäft für Messer und Andenken in der Innenstadt, und die auf diese Thematik angesprochene Verkäuferin bestätigte mir ebenfalls, dass Mittel zur Selbstverteidigung im Moment wie selten zuvor gekauft werden und, dass die Pfeffersprays bei ihr nahezu ausverkauft seien. Auch sie hat den Eindruck, dass die Menschen große Angst hätten. Sie sagte mir, dass die Käufer solcher Artikel aus allen Schichten der Gesellschaft stammen, allerdings decken sich zumeist Frauen und gerade ältere Menschen mit Pfefferspray ein. Sie erzählte mir zudem, dass unter den älteren Herrschaften in Augsburg gerade ein Gerücht kursiert, dass Räuberbanden gezielt ältere Menschen in ihren Wohnungen attackierten, indem sie an der Haustür klingeln und dann, wenn die Tür geöffnet wird, die Bandenmitglieder die Tür gewaltsam aufstießen.

Sicherlich genügen diese Eindrücke nicht, um eine wissenschaftlich fundierte Aussage bezüglich der Sicherheit, bzw. des Sicherheitsempfindens der Bürger Augsburgs zu treffen. Aber ich stelle für mich eine Tendenz fest, die ich für sehr besorgniserregend empfinde.

Die Bürger der Stadt Augsburg scheinen den Behörden hinsichtlich ihrer eigenen Sicherheit immer weniger zu vertrauen und die jüngsten Vorkommnisse in der Stadt Augsburg bzw. in der näheren Umgebung scheinen den Bürgern große Sorgen zu bereiten.

Messerattacke
Vergewaltigung
Sexuelle Belästigung einer Minderjährigen

Es drängt sich nahezu zwingend der Eindruck auf, dass diese Entwicklung in diesem Zusammenhang mit der massenhaften, weitgehend unkontrolliert erscheinenden Migrationswelle –vornehmlich junger Männer – stehen könnte. Dieser Eindruck wird auch durch private Gespräche in meinem Freundeskreis erhärtet, in dem „absolut bürgerliche“ und „brave“ Freundinnen, die bis vor wenigen Wochen niemals ernsthafte Sicherheitsbedenken hatten,

a) sich mittlerweile mit Pfeffersprays ausgerüstet hatten
b) sich bereits nach Gasrevolvern(!) erkundigen und
c) sich aufgrund der jüngsten Vorkommnisse in Mering und Augsburg als Pendlerinnen abends konsequent von Männern begleiten lassen.

Das allgemeine Sicherheitsgefühl hat aufgrund der aktuellen Migrationswelle binnen kürzester Zeit drastisch(!) abgenommen. Diese Prozesse vollziehen sich gerade (noch) schleichend.

Mein Aufruf an Sie, Herr Wurm, als Ordnungsreferent der Stadt Augsburg: Machen Sie sich selbst ein Bild des Kaufverhaltens der Bürger bezüglich Gegenständen mit waffen- oder waffenähnlichem Charakter. Sprechen Sie mit Frauen und Senioren über dieses Thema und entwickeln Sie Konzepte, um die Sicherheit der Bürger bzw. Ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten.

Mein Aufruf an Sie, Herr Dr. Gribl, als Bürgermeister der Stadt Augsburg: Setzen Sie sich ebenfalls mit dieser Thematik auseinander, denn auch Sie sind für das Sicherheitsempfinden der Bürger verantwortlich.

Und Sie, Herr Dr. Ullrich, MdB für den Wahlkreis Augsburg und Königsbrunn und ehemaliger Ordnungsreferent für die Stadt Augsburg, wollte ich schlicht in Kenntnis setzen, was in Ihrem Wahlkreis in Sachen Sicherheitsempfinden der Bürger vor sich geht. Hier scheinen sich bereits massive Veränderungen zum Negativen zu vollziehen, die insbesondere, aber nicht nur Frauen betreffen, und die den manipulativen Satz „Wir schaffen das schon!“ von Frau Merkel de facto konterkarieren.

Angst um die eigene Sicherheit macht sich in Augsburg breit! Und was Ihre Sorge um die Sicherheit der Bürger angeht, nehme ich Sie beim Wort!

Anregungen und Kritik können an die unten stehenden Emailadressen verschickt werden. Ich bitte hierbei ausdrücklich um Höflichkeit, Sachlichkeit und Anstand und ich distanziere mich in diesem Zuge ausdrücklich von Schmähkritiken, Drohungen und Beleidigungen.

Ordnungsreferent Dirk Wurm:
» ordnungsreferat@augsburg.de

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl:
» ob.gribl@augsburg.de

MdB Dr. Volker Ullrich:
» volker.ullrich@bundestag.de

Die Augsburger Presse:
» online-redaktion@augsburger-allgemeine.de
» bruno.stubenrauch@daz-augsburg.de

Nachtrag:
Ich rufe alle anderen PI-Ortsgruppen auf, im einschlägigen Einzelhandel nach dem Kaufverhalten der Bürger bezüglich Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen zu recherchieren und die Ergebnisse zu veröffentlichen.

Wir brauchen Öffentlichkeit!