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Warum ich nichts für die Lügenpresse zahle!

Liebe WELT-Redaktion, Sie fragen mich beim Anklicken Ihrer Artikel regelmäßig: „Ihnen ist guter Journalismus etwas wert? Sie haben diesen Monat Ihre 20 kostenlosen Artikel gelesen. Testen Sie jetzt kostenlos DIE WELT Digital.“ Ich würde Ihnen darauf gerne einmal antworten und schreibe Ihnen daher.

(Von le Waldsterben)

Ja, guter Journalismus ist mir sogar sehr viel wert.

Deswegen bin ich bei der „Achse des Guten“ Pate – d.h. ich zahle jährlich 59,90 Euro, obwohl ich da auch völlig kostenlos mitlesen könnte! Aber ich zahle gerne, weil mir eine so wichtige Stimme der ehrlichen Berichterstattung etwas wert ist.

Ebenso erhalten Blogs wie PI, die AfD, und – ja sogar Pegida, von mir regelmäßig Spenden.

Auch Akif Pirinccis Buch „Die große Verschwulung“ habe ich zunächst genau nur aus dem Grund der Unterstützung gekauft, war dann aber vom Inhalt mehr als positiv überrascht – ein hoch qualitatives Sachbuch, dass es auf die vordersten Plätze der Bestsellerlisten verdient hätte. (Einfach mal selbst lesen – vielleicht sind auch Sie überrascht!!)

Nur Sie bekommen von mir weder Spenden noch Zahlungen, um Artikel freischalten zu können. Nichts. Gar nichts. Keinen Cent!

Grund? Ganz einfach: Ich zahle doch nicht auch noch dafür, veralbert zu werden!

Beispiel? Aus Platzgründen nur zwei Stück, ganz aktuell:

1. Auf der „Achse des Guten“ schreibt die DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld zu der peinlichen CDU-Schauveranstaltung:

Seit der peinlichen Show in Karlsruhe, Parteitag genannt, ist klar: die Volkspartei CDU gibt es nicht mehr …. Es gibt nur noch eine Partei neuen Typus, wie sie einst von Lenin als Kampfmaschine zur Machtergreifung und Machterhaltung erfunden wurde.

Sie hingegen stimmen in diese widerliche Honeckerei – nicht zum ersten Mal – brav mit ein und attestieren diesem gewissenlosen (oder vollirren – genau werden das erst Historiker ermitteln) Monster sogar ein „Rendezvous mit der Geschichte“.

Gleich darunter lese ich als Schlagzeile:

2. „Union legt auf 39 Prozent zu, AfD stagniert“. Eigentlich ist das zu dämlich, es zu kommentieren. Vielleicht lesen Sie einmal Ihre eigenen Kommentare darunter! Spätestens da erführen Sie: Forsa = Güllner = die SPD himself!

Warum der Konjunktiv? Weil Sie es nicht da erfahren werden – ich bin mir sicher: das wissen Sie schon jetzt ganz genau.

Eben das ist gleichermaßen der Grund einmal für meine ausbleibende Zahlung für Ihren medialen Müll, und andererseits für das „Wort des Jahres 2014“ (original heißt es zwar „Unwort …“, aber das ist sachlich falsch – nie zuvor hat ein Begriff so punktgenau gepasst!)

Beides haben Sie sich redlich verdient. Und dass Sie dafür laufend auf das Grab Ihres aufrechten, patriotischen Gründers spucken müssen …

– was soll’s: Das Merkel-Monster liebt Sie dafür. Herzlichen Glückwunsch!