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DuMont-Presse diffamiert Israel und Netanjahu

Dieser Tage zeigte ein Teil der sich als moralische Instanz verstehenden deutschen Lynchpresse einmal mehr sein wahres Gesicht. Die „Hamburger Morgenpost“ und der „Berliner Kurier“ brachten in ihren Freitagausgaben einen Artikel mit dem Titel „Die sieben durchgeknalltesten Führer der Welt“ und stellten darin den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu u.a. auf eine Stufe mit dem Mörder- und Folterdiktator Robert Mugabe, dem nordkoreanischen Irren Kim Jong Un und Irans Obermoslem Ajatollah Ali Chamenei. Auch die Bezeichnung „Führer“ wurde wohl ganz bewusst gewählt. Wie die Jerusalem Post berichtet stellt die Hamburger Morgenpost zusätzlich eine Reise nach Israel als geschmacklos dar und zeigt sich eindeutig auf Seiten der sogenannten „Palästinenser“.

Urlaub in Israel sei ein Erlebnis, aber eine Sache des Geschmacks. Israel unterdrücke die Palästinenser im besetzten Westjordanien brutal und provoziere selbige mit dem Siedlungsbau, so das Blatt laut JP. Das soll wohl heißen, Israel ist selbst schuld, wenn es von den Mörderbanden der Hamas bombardiert wird und die Dschihadisten zur Messer-Intifada schreiten und wahllos Juden abschlachten.

Die israelische Botschaft in Berlin hat sich über die Zeitungsberichte beschwert und erklärte gegenüber der Jerusalem Post:

Die Tatsache, dass der gewählte Premierminister einer westlichen Demokratie, die seit ihrer Gründung um ihr Leben kämpft, in die gleiche Kategorie gestellt wird wie einige der schlimmsten Diktaturen in der Welt, zeugt mehr als alles andre für das Verständnis der Zeitung über das Geschehen in der heutigen Welt oder über etwas Schlimmeres, etwas das vor langer Zeit aus der Welt verschwunden sein sollte: Antisemitismus.

Die verantwortlichen Redaktionen haben ganz offensichtlich keine Ahnung vom Krieg der Araber gegen Israel und noch weniger von der Geschichte des Nahen Ostens. Wir empfehlen den Redakteuren vor ihrem nächsten Artikel zu Bereichen, in denen sie ganz klar Defizite haben Geschichte zu lernen. (lsg)

Für Redaktionsmitglieder mit Leseschwäche gibt es auch einen hervorragenden Vortrag zum Thema vom deutschen Journalisten und Nahost-Korrespondenten Ulrich Sahm: