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510.000 Syrer kassieren Hartz IV

Von Hans S. Mundi | Das einstige Massenblatt für jene, die in Büros, Tankstellen, KFZ-Werkstätten oder an der Kasse von Kaufland oder Karstadt malochten, hieß BILD. Axel Springers frühere Volkszeitung war die wohl sicherste Klartextquelle, wenn es um Zahlen rund um unseren Arbeitsmarkt ging. BILD wollte es immer wissen: Wer hat, wer sucht, wer findet „Abbeit!“. Wer sich drückte und auf Kosten anderer „Stütze“ bezog, der mußte aufpassen, dass er sich samt Konterfei nicht auf den ersten Seiten des Massenblattes wiederfand. Vorbei. Aus. Ende. Das war einmal.

Die neuesten Zahlen einer aktuellen Auswertung der Bundesanstalt für Arbeit sind eigentlich der gute, alte Treibstoff, mit dem BILD einst sofort zu Felde zog und Ross und Reiter benannt hätte. Das geht wegen akuter Kanzlerinnen-Hörigkeit nun nicht mehr. BILD ist nur noch die Speerspitze politischer Anpassung und regierungsoffizielle Gehirnwaschanlage. Der Reihe nach.

Sämtliche Medien berichten zwar inzwischen in Serie und alljährlich über die Folgen der Merkelschen Totalgrenzöffnung. Dieses liest sich Jahr für Jahr ähnlich scheußlich und dramatisch, denn hier fand und findet definitiv KEINE Bereicherung für den hiesigen Arbeitsmarkt statt, sondern lediglich eine Masseneinwanderung der Ärmsten aller Länder in unsere Sozialsysteme. Wenn die BfA nun erneut lapidar zu Protokoll gibt, dass jeder fünfte Ausländer in Deutschland von HARTZ IV lebt, dann zeigt sich hier der Offenbarungseid in Zahlen, Daten und Fakten für das Merkelsche Aussitzer-Regime.

Die aktuelle Auswertung der Bundesagentur für Arbeit wird dabei landauf, landab in Medien wie Focus, FAZ oder eben der BILD geradezu achselzuckend zur Kenntnis genommen – und so leidenschaftlich wie der Wetterbericht an einem Mittwoch im Februar verkündet. „Die größte Gruppe unter den Hartz IV-Empfängern stellen Syrer. Nur jeder fünfte von ihnen verdient hierzulande sein Geld selbst. Gezählt werden dabei nur Migranten, deren Asylantrag angenommen wurde“ – so labert sich Focus am Thema vorbei. Dabei sind die aktuellen Zahlen der BfA purer Sprengstoff für unser Gemeinwesen, das damit langfristig in die Luft gejagt wird. 510.000 Syrer leben von Hartz IV – eine Zahl, die sich jetzt in amtlicher Bestätigung allein im vergangenen Jahr um 173 Prozent fast verdreifacht hat! Nochmal Focus: „Ihr größtes Problem bei der Arbeitssuche seien die mangelnden Sprachkenntnisse, so die Bundesagentur in ihrer Analyse. Es werde ‚mehrere Jahre dauern‘, bis sie sich in den Arbeitsmarkt integrieren könnten.“ Ach was. Ach nee.

BILD lädt alle Biodeutschen zu einer Runde Valium extra stark in seine von Merkelschwaden durchzogene Redaktionsküche ein! Wie mit dem Salzstreuer verteilt finden sich die kleinteiligen Hinweise auf die neuesten BfA-Ausländerzahlen. Hier mal ein Tabellchen, dort mal eine Überschrift, dann mal ein Kommentarchen – und schwupps ist die bundesdeutsche Merkelwelt wieder heil und gut, das kleine Gewitter zog vorüber, wer wird jetzt neuer Trainer bei Borussia Dortmund?

„Keine Flucht in Hartz“ titelt BILD und schreibt:

Der Flüchtlings-Zustrom der Jahre 2015 und 2016 ist endgültig im deutschen Sozialsystem angekommen. Insgesamt 1,9 Millionen Ausländer leben von Hartz IV. Nicht nur Flüchtlinge, aber gerade ihre Zahl wächst rasant. So dramatisch das klingt – überraschend ist es nicht. Vor allem die vielen Syrer fanden bei uns erst einmal Zuflucht vor Tod und Vertreibung. Es war klar, dass viele von ihnen nicht sofort einen Job finden. Auch wenn sich Arbeitsämter, Unternehmen, Behörden und freiwillige Helfer bemühen: Sprachprobleme und mangelnde Ausbildung bremsen. Alle Bemühungen müssen darauf zielen, diese Job-Bremsen zu lösen. Hartz darf nicht zur Endstation für Hunderttausende Zuwanderer werden. Es wäre das Gegenteil von Integration.

Wer sich in der Flüchtlingshilfe in den letzten zwei Jahren mal umgesehen hat, der darf anmerken, dass hoch entwickelte Industrienationen wie etwa Japan, USA oder Deutschland an ihren Arbeitsmärkten durchaus Bedarf haben – für qualifiziertes oder qualifizierbares Personal. Es kamen aber in Hülle und Fülle muselmanische Großfamilien, bei denen der Pascha des Hauses oft gar nicht mehr zu arbeiten braucht, wenn er denn vier Ehefrauen und 20 Kinder sein Eigen nennt und an die 30.000 Euro Stütze kassiert. Die meisten „Flüchtlinge“, vor allem aus afrikanischen Ländern, bestehen aus Analphabeten. Andere große Flüchtlingsgruppen, zu denen auch Sinti und Roma aus den ehemaligen Sowjetländern wie Rumänien gehören, haben weder einen Schulabschluß noch eine Berufsausbildung. Hat sich im Westen die Verkehrssprache Englisch als moderne Zweitsprache auch in Wirtschaft und Handel sowie Hochschulen ausgebreitet, so sprechen viele der ungeprüft Reingekommenen nur arabische, kurdische, persische oder afrikanische Dialekte, was zu einer wahren Flut an neuer Sprachliteratur für Deutschkurse geführt hat.

Angela Merkel und ihre GroKo versprechen immer noch die schnelle Integration. BILD verspricht mit. Würde Angela Merkel verkünden, dass der Mond in zehn Jahren besiedelbar sei und sie im nächsten Jahr dort mit dem Siedlungsbau beginnen wolle, BILD würde ihr das glauben. Das Schlimme ist: Der dumme deutsche Michel, innerhalb und außerhalb des Bundestages, vermutlich auch. Warten wir auf ein Wunder. Am Arbeitsmarkt.