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Dänemark will Grenzkontrollen zu Schweden

Von ALSTER | Die dänische Volkspartei (DF) und die Konservativen wollen aufgrund neuer Zahlen über „extremistische Islamanhänger“ in Schweden Grenzkontrollen an der dänisch-schwedischen Grenze einführen. Es gab in den letzten Jahren immer mal wieder Diskussionen über eine Grenzsicherung Dänemarks zum Nachbarland Schweden. Schließlich verbindet die Öresundbrücke die Hauptstadt Kopenhagen mit Malmö in Schweden; und Malmö gehört neben Stockholm, Göteborg und Örebro zu den Orten, in denen sich das Extremistenmilieu konzentriert und am stärksten wächst.

Tausende Gefährder in Schweden

Die schwedische Sicherheitspolizei (Säpo,Säkerhetspolisen) hatte veröffentlicht, dass es jetzt „Tausende von gewalttätigen Extremisten“ in Schweden gibt, ihr Anstieg sei in den letzten Jahren explodiert. „Wir haben noch nie zuvor etwas Ähnliches in diesem Ausmaß gesehen,“ sagte der Sicherheitspolizeichef Anders Thornberg in einem TT-Interview, „ihre Anzahl ist von Hunderte auf Tausende gestiegen.“ Die Situation sei ernst, es würde sich um eine historische Herausforderung handeln.

Die schwedische Polizei hatte kürzlich fast zeitgleich um Hilfe gebeten, da sie durch die jahrzehntelange unkontrollierte islamische Zuwanderung inzwischen überfordert ist (PI-NEWS berichtete).

Dänen wollen nicht wie Schweden enden

Da will Dänemark wohl nicht helfen, indem sie islamische Extremisten aus Schweden ins Land kommen lassen. Das kleine Dänemark muss sich auch an der Grenze im Süden nach Deutschland absichern, und dank des EU-Schengen-Diktats hat es genug eigene Migrantenprobleme. Auch Dänemark hat No Go-Zonen durch vornehmlich islamische Banden.

Über 33 Milliarden Kronen (3,4 Mrd. Euro) musste Dänemark jährlich für die nicht-westliche Migration blechen, wobei die große „Flüchtlingswelle“ nach 2014 noch nicht eingerechnet ist.

Auch in Dänemark fahren LKWs. Und Schengen-Betonklötze (die Dänen nennen sie Koranklötze, Koranklods) verschandeln als innere Grenzsicherung gegen gewalttätige Islamanhänger die Städte.

Kopenhagen-Nyhavn:

Wir erleben Dänemark als unbestreitbar freier in Diskussionen. Die Politik und Debatten sind aufmerksamer im Hinblick auf die Herausforderungen der Zuwanderung. Der Karikaturenstreit und Volksabstimmungen zur EU zeigten einen souveräneren Nationalstaat. Aber die Dänen fragen sich zurzeit, ob sie nicht auch wie Schweden enden werden. Denn wie in Schweden nehmen die Probleme von Tag zu Tag zu.

Die Philosophin Eva Selsing fragt in der Zeitung Berlingske Tidende:

Was kann uns daran hindern, wie Schweden zu enden? [..] Wir unterscheiden uns von Schweden, wenn es um die eine oder andere Richtung oder Art der Probleme geht. Wir unterscheiden uns nur in der Skala. Und der Zeit. Die Zeit arbeitet gegen uns.

Unterm Strich sieht es gleich aus. Es kommen ständig mehr Migranten, während die Probleme mit den Parallelgesellschaften, die bereits vorhanden sind, gleichzeitig wachsen. Mit anderen Worten: Es gibt wenig mehr als eine etwas freiere Debatte, die uns daran hindert, wie Schweden zu enden. Wir werden wie Schweden – nur langsamer.