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Video: Brandrede von Guido Reil

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Guido Reil ist ein absolut authentischer Politiker, dem man anmerkt, dass alles, was er voller Leidenschaft von sich gibt, tief aus seinem Herzen kommt. Obwohl er immer wieder Attacken von gewalttätigen Linksextremisten erleiden muss, macht er unbeirrt weiter. Er könne auch gar nicht anders, denn er sei 100%ig überzeugt von seinem Handeln. Reil hält all seine Reden, auch diese über halbstündige in München, ohne jegliches Manuskript. Alle wichtigen Themen sprudeln nur so aus ihm heraus und man nimmt ihm ab, dass er sich sorgfältig mit Allem auseinandersetzt, um die Lösung der Probleme pragmatisch und unideologisch anzugehen.

Genau deswegen habe Guido Reil auch nach 26 Jahren enttäuscht die SPD verlassen, um zur AfD zu gehen, da diese Partei Politik mit gesundem Menschenverstand für die hart arbeitende Bevölkerung mache. Die SPD hingegen habe die Arbeiter und die kleinen Leute verraten. In diesen 35 Minuten zerlegte er am 20. Juni die Politik der Großen Koalition nach Strich und Faden.

So machte sich Reil über den Mythos lustig, es seien im Zuge der Flüchtlings-Invasion „Fachkräfte“ zu uns gekommen. Angesichts der zumeist Ungebildeten bestehe die Bildung höchstens darin, wie man in zehn Minuten eine Wohnung leerräume. Reil berichtet von den 35.000 angeblichen „Libanesen“, viele von ihnen eigentlich staatenlose Kurden, die in den 80er Jahren nach Deutschland gekommen wären und von denen heute 80-90 Prozent in Hartz IV lebten. Nicht wenige hätten bis zu vier Frauen, finanziert von der Sozialhilfe und vom Kindergeld. Der Rest der Einnahmen käme vielfach aus der organisierten Kriminalität.

Schon diese 35.000 seien nicht integrierbar gewesen. Jetzt habe man über eine Million aus diesem Kulturkreis ins Land gelassen, und man glaube allen Ernstes, dass man dies schaffen könne? Diese Öffnung der Grenzen sei der größte Fehler in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gewesen, verantwortet alleine durch Kanzlerin Angela Merkel.

Reil sei von Beruf Steiger im Bergbau, dessen Aufgabe in der Gewährung der Sicherheit bestehe. Genau die sei jetzt angesichts der hereingeströmten Massen extrem gefährdet. Multi-Kulti und Integration fänden nicht mit Singen und Klatschen statt, sondern mit der Schippe in der Hand. Nur so funktioniere Integration: alleine mit der Maloche.

AfDler seien ganz normale bodenständige Leute. Aber es sei sehr schwer, dies zu vermitteln, da Medien, Politik und Interessenverbände fast komplett gegen die AfD agierten. Sämtliche ihrer Vorwürfe seien absolut lächerlich, beispielsweise der der angeblichen „Frauenfeindlichkeit“. Politikerinnen aus der ersten Reihe wie Frauke Petry, Alice Weidel und Beatrix von Storch bewiesen, dass Frauen im Weltbild der AfD keinesfalls das Heimchen am Herd spielen sollten. Vielmehr setze sich die AfD für eine familienfreundliche Politik ein. So wolle man beispielsweise auch ein Familiensplitting, bei dem jedes Kind zur Steuerentlastung einberechnet werde.

Reil erinnerte auch daran, dass sich die AfD auf den politischen Mitbewerber konzentrieren solle, der der Feind sei, und nicht der Parteikollege. Der Streit im Inneren müsse aufhören, da dies ein negatives Bild nach außen vermitteln würde. Die anderen Parteien böten viel Angriffsfläche, die man konsequent nutzen solle. So seien die Grünen der Arbeitsplatzvernichter Nummer 1 in Deutschland. Durch die Nullzins-Politik der EU fände eine kalte Enteignung der Sparer statt. Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet hätten, deren Rente nur knapp über der Grundsicherung läge und nicht wüssten, wie sie ihren Zahnersatz finanzieren sollten, würden sich wundern, dass jetzt plötzlich Menschen aus dem Nahen Osten zu uns kämen, die unsere Kultur verachteten und nichts hier beigetragen hätten, aber trotzdem alles „in den Arsch geblasen“ bekämen.

Guido Reil machte Hoffnung für die Bundestagswahl: So habe die AfD in den ehemaligen roten Hochburgen in Nordrhein-Westfalen durchwegs zweistellige Ergebnisse einfahren können. Leider hätten die Bürger in den ländlichen Gebieten offensichtlich noch nicht realisiert, welche massiven Probleme sich gerade in Deutschland aufbauen und würden daher immer noch die Altparteien wählen. Diese Menschen gelte es aufzuklären.

Eigentlich wollte ich aus dieser 35-Minuten Rede vom 20. Juni in München ein kürzeres Highlight-Video schneiden, aber angesichts dieser Leidenschaft, die Guido Reil von Anfang bis Ende zeigt, sollte man dies komplett ansehen. Es lohnt sich.

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