1

Laleh Hadjimohamadvali (AfD Saarland): Ich gebe nicht auf!

Laleh Hadjimohamadvali.

Derzeit läuft eine große Medienkampagne gegen die saarländische AfD-Bundestagskandidatin Laleh Hadjimohamadvali. Sie soll auf dem Landesparteitag vor sechs Wochen in Völklingen unter anderem gesagt haben, der Islam sei „schlimmer als die Pest“. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat ein Ermittlungsverfahren gegen die gebürtige Iranerin eingeleitet. In einem Interview mit PI-NEWS nimmt die Frauenrechtlerin jetzt erstmals Stellung zu den Vorwürfen und warnt inständig vor einer weiteren Islamisierung Deutschlands.

PI-NEWS: Laleh Hadjimohamadvali, wie fühlt man sich, wenn man in den deutschen Medien von Spiegel bis WELT als Volksverhetzerin tituliert wird?

Hadjimohamadvali: Als AfD-Politikerin ist man solche Angriffe gewöhnt, von daher möchte ich nicht klagen. Aber ich lasse mich dadurch nicht von meiner Aufklärungsarbeit abhalten und gebe nicht auf. Wenn ich nur ein einziges Mädchen vor einer Zwangsehe rette, hat sich alles gelohnt. Was den aktuellen Fall angeht, warte ich erstmal die weiteren Ermittlungen ab.

Ihnen wird die Beschimpfung von Religionsgemeinschaften vorgeworfen. Können Sie sich noch an die Äußerungen auf dem Landesparteitag Ende Juni erinnern?

An die genaue Formulierung kann ich mich nicht mehr erinnern. Der Tag an sich war recht hitzig. Aber es war mir klar, dass das nun wenige Wochen vor der Bundestagswahl von den Medien hochgekocht werden würde.

Haben Sie infolge dessen Interviewanfragen bekommen?

Ja, sehr viele sogar. Aber ich habe sie alle abgelehnt. Man weiß ja mittlerweile, wie die Antworten dann von den Medien aus dem Kontext gerissen und verdreht werden.

Haben Sie auch positives Feedback bekommen?

Oh ja, ich habe sogar eine Email von der offiziellen Vertretung der „Kingdom Assembly of Iran“ erhalten, was mich sehr gefreut und geehrt hat.

Was stand in dieser Email?

„Liebe Laleh, du zeigst einen großartigen Kampf gegen den teuflischen Islam […] Gib nie auf. Weil du auf der Siegerseite stehst und wir Exil-Iraner dich voll unterstützen.“

Sie haben die ersten 14 Jahre Ihres Lebens im Iran verbracht. Wie haben Sie damals die Islamische Revolution erlebt, die 1979 zur Absetzung von Schah Mohammad Reza Pahlavi führte?

Die Revolution erlebte ich als fünf-, sechsjähriges Mädchen. Ich sah, wie die Menschen im Namen Allahs erschossen und abgeschlachtet wurden. Und das meine ich nicht als Metapher. Ich erlebte den Zerfall einer Zivilisation und wie meine Heimat durch den Islam ins Mittelalter katapultiert wurde. Das hat mich bis heute gezeichnet.

Lässt sich die Situation damals im Iran mit der Islamisierung heute in Deutschland vergleichen?

Ja, unbedingt. Auch wir haben damals gejubelt. Leider haben wir erst gemerkt, was passiert ist, als es schon zu spät war. Danach gab es für uns keine Chance mehr, das Land zu retten. Wenn ich sehe, wie rasant sich Deutschland seit ein paar Jahren verändert und ich das mit den Änderungen im Iran vergleiche, kommt mir vieles sehr bekannt vor. Wenn du ein Haus brennen siehst, weißt du, dass du das Feuer löschen musst, um es noch retten zu können. Du stehst dann auch nicht daneben und überlegst… weil du die schlimmen Folgen kennst! Und so kenne ich die Folgen einer Islamisierung für ein zivilisiertes Land.

Viele Menschen hier in Deutschland träumen immer noch von einem friedlichen, toleranten Islam. Wie wichtig ist die Aufklärungsarbeit von „Islam-Flüchtlingen“ wie Ihnen?

Sehr wichtig, weil wir genau wissen, wie „tolerant“ der Islam sein wird, wenn er erstmal an der Macht ist. Aber Aufklären über den Islam birgt im heutigen Deutschland große Gefahren – man wird gesellschaftlich geächtet und erhält Morddrohungen. Dennoch, wenn die Anzeichen jetzt schon so stark bemerkbar sind, ist es umso wichtiger, aufzuklären. Denn Wissen ist bekanntlich Macht. Diese Macht brauchen wir um uns, das Land und unsere Kinder zu schützen. Deutschland wird keine zweite Chance bekommen, wenn es erst einmal islamisiert worden ist.

Und das betrifft sowohl Männer als auch Frauen?

Ja, aber Frauen noch weitaus stärker, weil sie in einem islamischen Land keinerlei Rechte haben. Sie dürfen sich zum Beispiel nicht scheiden lassen, haben kein Erbrecht und kein Recht auf ihre Kinder. Ihre Stimme ist vor einem Gericht nur halb so viel wert wie die eines Mannes. Sie dürfen sich ihre Männer nicht aussuchen und nicht allein das Haus verlassen, geschweige denn das Land. Teilweise wird ihnen sogar verboten zu arbeiten. Damit sind sie dann völlig abhängig und machtlos.

Warum waren es dann gerade deutsche Frauen, die an den Bahnhöfen die muslimischen Männer mit Teddybären und Blumen empfangen haben?

Schwer zu sagen. Vielleicht ist es ihr Beschützerinstinkt, was an sich ja eher lobenswert ist. Jedoch in vielen Fällen nicht angebracht. Daher will ich auch diese Frauen informieren. Damit sie echte Flüchtlinge von den anderen unterscheiden können. Damit sie genau den Menschen helfen können, die Hilfe benötigen. Und nicht denen die hier ein besseres Leben suchen, ohne dass sie etwas dafür tun müssen.

Wird Ihre Aufklärungsarbeit beim Wähler im Saarland honoriert?

Ja, immer mehr Menschen wachen auf und glauben nicht mehr das, was in den Medien über die AfD steht. Das macht mich zuversichtlich, dass wir am 24. September ein sehr viel besseres Ergebnis erreichen als viele denken.

Sie selber stehen auf Platz drei der Landesliste Ihrer Partei zur Bundestagswahl. Sehen wir Sie vielleicht bald im Bundestag?

Die Wahrscheinlichkeit ist gering, weil das Saarland ja doch ein sehr kleines Bundesland ist. Aber ich hoffe, arbeite und bete jeden Tag für ein gutes Ergebnis.

Wir wünschen Ihnen viel Glück dabei!