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Konservatives Spanien oder anarchistisches Katalonien?

Von KEWIL | Die linken Katalanen geben keine Ruhe. In Barcelona wollen sie über das Wochende auf Teufel komm raus über ihre Unabhängigkeit abstimmen. Und sie werden nicht aufhören, bis sie ihren Willen kriegen. Das liegt im anarchistischen Katalonien seit mindestens 100 Jahren im Blut.

Und weil sie dort drunten so ein aufmüpfiger roter und anarchistischer Haufen sind, spürt man auch aus der linksversifften deutschen Presse eindeutig Sympathie in der Berichterstattung und eine Aversion gegen die eher konservative Madrider Zentralregierung. Dabei weiß jeder, dass dieser neue Staat kein Gewinn sein wird.

Kaum hat man ein paar Brocken Spanisch gelernt, soll man nun diesen abgehackten Pyrenäen-Dialekt Català noch lernen, der bald auch nach Brüssel kommen würde. Denn dorthin, an die Geldtöpfe der EUdSSR, drängen natürlich die auf ihre Wirtschaftszahlen ach so stolzen Katalanen ebenfalls. Ihre statistischen Zahlen lügen aber. Und was noch wirtschaftlich solide ist, wie die Einnahmen aus dem Tourismus, wird die idiotische anarchistische Politik sehr bald ruinieren. Schon jetzt demonstrieren sie in Barcelona und auf Mallorca gegen den Tourismus.

Während also eigentlich nur bewusstlose Linke für eine República Catalana stimmen können und unser Herz für Madrid schlägt, kann man sich nichtsdestotrotz auch als deutscher Konservativer über eine Abspaltung Kataloniens freuen, denn so ganz einfach wird das in der EUdSSR nicht funktionieren. Viel Streit, böses Blut, Reibereien und dazu weitere  Unabhängigkeitskandidaten bis nach Südtirol werden dem Brüsseler Moloch und dem Euro zu unserer Freude schwere Probleme bereiten und ein Europa nach Macrons und Junckers billiger Denkungsart wieder stark abbremsen.

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