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Münchens Rote Flora – SPD kämpft für Antifa-Fördergeld

Von WINSTON KIRCHBERG | Die Münchener SPD stemmt sich derzeit gegen eine Initiative, der Linksextremen-Hochburg „Kafe Marat“ dringend benötigte Fördergelder zu streichen. Damit tritt sie „unbestätigten Vorwürfen entgegen“, die gegen die „Brutstätte linker Gewalt“ vor den Bundestagswahlen plötzlich seitens der CSU laut werden. Auf einem an der „Jugendeinrichtung“ platzierten Plakat soll ein Einsatzwagen der Polizei mit eingeschlagenen Scheiben, darüber der Schriftzug „Hass auf Schweine – Kämpf mit uns!“ angebracht gewesen sein.

SPD: Keine Aufrufe zu extremistischer Gewalt bekannt … da schau her!

Die Linksautonomen wehren sich dagegen: Keine der Gruppen aus dem „Kafe Marat“ habe das Plakat gedruckt oder angebracht oder kennt wen, der das Plakat gedruckt oder angebracht haben könnte. Aber auch der unschuldigen SPD-Fraktion seien „keine Aufrufe zu extremistischer Gewalt aus dem „Kafe Marat“ oder vom Trägerverein“ bekannt. Sie bitten Stadtrat und Verwaltung, die Vorwürfe objektiv zu prüfen [1]. Der Verein und die dort beheimateten linken Initiativen würden immer wieder von „Rechtsaußen“ attackiert. Alle Vorwürfe gegen den Verein hätten einen „rechtsradikalen Hintergrund“ gehabt, so die Münchner Sozis: „Natürlich sind auch wir alle gegen Aufrufe zur Gewalt. Aber wir sind auch gegen Diffamierung und Fake News in Stadtratsanträgen“.

Die CSU fördert. Die CSU fordert … Der Kasperl und sein Seppel

Kurz vor der Bundestagswahl sieht ausgerechnet die CSU „Gefahr von links“ beim berüchtigten Linkentreff. Anlässichlich der Vorstellung einer Internetseite über die „linksextremistische Szene in Bayern“ forderte Innenminister Joachim Herrmann von der Stadt München, die finanzielle Förderung des „Kafe Marat“ mit 30.000 Euro im Jahr einzustellen: „Das ist nicht akzeptabel, München muss sich von diesem Treiben distanzieren“, wetterte der Innenminister medienwirksam.

Die rot-schwarz-regierte Stadt München erwiderte, dass sie „lediglich ein Bürgerhaus mit vielen verschiedenen Nutzern unterstütze, das einen Mietzuschuss von rund 40.000 Euro im Jahr erhalte. Das Sozialreferat bestätigte, dass sich im alten „Tröpferlbad“ Jugendliche und junge Erwachsene träfen, die der „alternativen, linken oder autonomen Szene zuzurechnen“ seien. Die Münchner CSU unter „Seppl Schmid“ trägt bekanntermaßen diese Finanzierung linksextremer Gewalt mit.

Insbesondere während der G20-Verwüstungen Hamburgs war das „Kafe Marat“ komplett leer – man genoss gemeinsam den militanten Ausflug an die Waterkant auf Kosten der Münchner Steuerzahler. Viele Anschläge auf Einrichtungen der AfD haben ihre Wurzeln in dem AntiFa-„Kaffeehaus“

Ein Sprecher des von CSU und SPD geförderten Vereins „Zeit, Schlacht und Raum“, betont hingegen, dass sich im alten Tröpferlbad ganz verschiedene Gruppen tropfenweise träfen – von Flüchtlingen bis hin zu Feministinnen. Die Stadt hatte im April angekündigt, eine Stellungnahme des Trägervereins anzufordern. Auf dieser Grundlage werde dem Stadtrat ein Vorschlag für die weitere Nutzung unterbreitet, Hinweise auf verfassungsfeindliche Aktivitäten in dem „AntiFa-Szenetreff“ lägen aber nicht vor. Das Thema soll am 20. September im Stadtrat behandelt werden, vier Tage vor der Wahl.

Wegschauen ist derzeit die Hauptaktivität der Kartellparteien, um mit aktiver linker Gewaltverherrlichung umzugehen. Siehe Hamburg oder Berlin … oder München!

Nur die AfD-Bayern fordert einen konsequenten und bedingungslosen Stopp staatlicher Finanzierung des linksradikalen Szenetreffs.

Dazu der Klassiker von Manuela Schwesig, SPD, die in diesem Jahr mit 100 Millionen Euro Steuergeld den „Kampf gegen rechtes Gedankengut“ befeuerte: „Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem!“

Der Namensgeber Jean-Paul Marat (geb. 1743) war er ein demagogisches Sprachrohr der „Sansculotten“. Er war während der Revolution für die Hinrichtungen des französischen Adels und für das Pariser Septembermassaker mit verantwortlich. Durch seine Ermordung wurde er zum „Märtyrer der Revolution“ – er starb in der Badewanne – ähnlich wie sein Agitations-Kollege Uwe Barschel.

Die Revolution frisst ihre Kinder. Nur in München sind SPD und Linksextreme friedlich vereint.

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