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SPD-Staatssekretär Wiese will keine AfD-Spieler im „FC Bundestag“

Offener Brief von LE WALDSTERBEN | Guten Tag Herr Wiese, soeben lese ich im Online-Auftritt der „Westdeutschen Zeitung“ Ihre Meinung  zur Frage, ob AfD-Abgeordnete eventuell mit Ihnen zusammen im „FC Bundestag“-Team Fußball spielen sollten. Zitat: „Ich überlasse denen doch nicht den Fußballplatz. Gegen Rassismus muss man überall Farbe bekennen.“

Sehe ich das richtig, dass – in leicht erweiterter Argumentation – Sie beispielsweise mit Verweis auf Björn Höcke ablehnen, mit „AfD-Rassisten“ Fußball zu spielen? Dann würde ich der AfD raten, mit Verweis auf Sebastian Edathy, abzulehnen, mit „SPD-Kinderfickern“ Fußball zu spielen.

Sie würden sich dann dagegen verwahren, von einem einzelnen SPD-Mitglied auf die Partei zu schließen, vielleicht auch darauf hinweisen, zur Frage der Verharmlosung von Pädophilie ganz und gar nichts im Parteiprogramm zu finden (was Sie übrigens von den Grünen – siehe Arbeitsgruppe SCHWUP – unterscheidet!).

Dann sage ich Ihnen: Stimmt, Sie haben recht!

Und ich fordere Sie auf, und das bitte recht zeitnah, bevor Ihre unfassbare Unverschämtheit in Vergessenheit gerät: Benennen Sie bitte die rassistischen Stellen im AfD-Parteiprogramm.

Danke.

» Kontakt: dirk.wiese@bundestag.de