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Erzbistum Hamburg vor der Pleite, Muslime im Aufwind

Von LUPO | Dem Münchener Erzbischof Reinhard Marx und seinem Kölner Pendent Kardinal Rainer Maria Woelki müssten eigentlich die Bäckchen vor Scham erzittern bzw. erglühen, wenn sie an die finanzielle Lage der katholischen Kirche denken. Denn die beiden Spitzenkleriker bemühen stets den barmherzigen Samariter, wenn es um noch mehr Unterstützung für muslimische Zuwanderung geht. Aber sie lassen gleichzeitig ihre katholischen Glaubensbrüder im Norden Wasser saufen, obwohl denen selbiges schon bis zum Hals steht. „Wir wären insolvent, wenn wir ein Unternehmen wären“, sagt der Generalvikar des Erzbistums Hamburg Ansgar Thim laut „Welt am Sonntag“.

Statt den norddeutschen Brüdern und Schwestern entschieden finanziell unter die Arme zu greifen und die drohende Schließung von Kirchen, Schulen und caritativen Einrichtungen im hohen Norden zu verhindern, muss sich das Erzbistum Hamburg – dazu gehören Hamburg, Schleswig Holstein und Mecklenburg mit 402.000 Mitgliedern – weitgehend allein behelfen. Und das läuft auf die Schließung von acht der 21 katholischen Schulen in Hamburg und wahrscheinlich auf etwa die Hälfte der 190 katholischen Gotteshäuser Norddeutschlands hinaus. Zum Sparpaket gehören vermutlich auch drei Krankenhäuser und diverse Einrichtungen der Caritas und Schulen in Ludwigslust und Lübeck.

Sowas kommt von sowas, weiß der Volksmund. Denn der katholischen Kirche brechen seit Jahren die Mitglieder und damit die Kirchensteuern weg. Die Mitglieder wenden sich ab, viele, weil sie die ungebrochene Begeisterung der katholischen Spitzen für die moslemische Massenzuwanderung missbilligen. Den Hamburger Katholiken kann indes keiner klar machen, weshalb die katholische Kirche mit sechs Milliarden Einnahmen allein aus Kirchensteuern nicht den finanziell ertrinkenden Hamburgern solidarisch zur Seite stehen kann. Einen Solidaritätsbeitrag für die notleidenden katholischen Schulen schließt die Deutsche Bischofskonferenz, dem Marx vorsteht, aber aus, sagt laut WamS ihr Schulbeauftragter, der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker. Auch sonst wird keine helfende Hand wahrgenommen.

Auch in anderen Bistümern ist die finanzielle Lage prekär. So attestiert der Münsteraner Kirchenrechtler Prof. Thomas Schüller den Diözesen Magdeburg, Essen, Hildesheim und Mainz eine finanzielle Krise, meldet die WamS: Hamburg sei nur ein Vorgeschmack „auf das, was allen Diözesen in den nächsten zehn Jahren bevorsteht“.

Die Eltern der von Schließung bedrohten Schulen, die ihre Kinder in einer behüteten schulischen Umgebung aufwachsen sehen wollten, müssen ihren Nachwuchs künftig wohl in staatliche Schulen schicken, die zum Teil Klassen mit zunehmend überwiegend muslimischen Kindern haben. Natürlich mit Koranunterricht. Denn während die Katholische Kirche in der Elbestadt den Bach runter ging, bekamen die Muslimverbände Aufwind. Der 2012 geschlossene Islam-Staatsvertrag regelt u.a. den Bau von Moscheen, die Erteilung islamischen Religionsunterricht, die Bestattung nach islamischem Ritus. Im Gegenzug bekannten sich die Muslime ausdrücklich zum Grundgesetz. Zum “Dank“ bejubelte jetzt der führende Hamburger Schura-Vertreter Mustafa Yoldas auf Facebook den Angriff der Türkei auf kurdische Stelllungen und beschimpfte Kritiker als Terrorversteher.

Heißt es künftig „Haramburg“ statt Hamburg, wie das Netz spottet? Die Spitzenkleriker Marx und Woelki wird das vermutlich nicht stören. Sie halten wahrscheinlich solange Merkel-Kurs der offenen Grenzen, bis ihnen der Muezzin den Marsch bläst.