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Landesparteitag der AfD-Sachsen: Die Weichen sind gestellt!

Von INXI | Am 4. Februar fand in Hoyerswerda der 10. Landesparteitag der sächsischen AfD statt, ein Parteitag, der nicht nur für Sachsen, sondern für ganz Deutschland richtungweisend ist. Dementsprechend prominent waren die Gastredner: Prof. Jörg Meuthen, Andreas Kalbiz (Brandenburg) und Andrè Poggenburg (Sachsen-Anhalt).

Björn Höcke ließ Grüße ausrichten, da in Thüringen zeitgleich der Landesparteitag stattfand und er demzufolge nicht da sein konnte. Die vielen „Höcke, Höcke“-Rufe ließen erahnen, dass der Saal übergekocht wäre bei dessen Anwesenheit.

Viele Bundes- und Landtagsabgeordnete tummelten sich unter den Teilnehmern und waren jederzeit ansprechbar. Besonders gefragt war natürlich Jörg Meuthen, der nach seiner – wie gewohnt – inhaltlich und rhetorisch brillanten Rede viele Hände schütteln musste.

Es sei angemerkt, dass Meuthen am Vorabend eine Veranstaltung in Augsburg hatte, am späten Abend zurück nach Stuttgart fuhr, um am frühen Samstagmorgen nach Dresden zu fliegen. Von dort wurde er von einem Parteifreund abgeholt, saß aber nachmittags bereits wieder im Flieger, weil der nächste Termin anstand. Hut ab!

Das Ziel

Alle Redner und wohl auch die meisten Teilnehmer waren sich über das große Ziel einig: Die AfD stellt im Herbst nächsten Jahres den Ministerpräsidenten von Sachsen! Angesichts der Tatsache, dass die AfD mit 27% als stärkste politische Kraft aus den Bundestagswahlen in Sachsen hervorging, ein durchaus realistisches Ziel. Demzufolge sagte Jörg Meuthen auch die volle Unterstützung der Bundespartei zu, um dieses Ziel zu erreichen. Es wäre ein Fanal an ganz Deutschland, insbesondere für die alten Bundesländer!

Die AfD-Sachsen wird einmal mehr die Vorreiterrolle übernehmen und dazu beitragen, dass die derzeitige zerstörerische „Politik“ ein nahes Ende findet. Den Grundstein haben die Teilnehmer des Parteitags durch ihre kluge Wahlen gelegt. Mit Jörg Urban, Sigbert Droese, Dr. Keiler und Jan Zwerg (Generalsekretär) wurde eine starke Parteispitze gewählt, in der sich alle Strömungen der Partei wiederfinden. Gleiches gilt für die Beisitzer, obwohl es einige Überraschungen gab und Freud und Leid manchmal dicht beieinander lagen. So hat es das Urgestein Jörg Borrasch nicht wieder in den Vorstand geschafft.

Fazit

Die Weichen sind richtig gestellt, das Ziel ist klar definiert. Man darf optimistisch sein, dass die AfD bei den Landtagswahlen 2019 ihr sehr gutes Bundestagswahlergebnis noch verbessern kann und womöglich den ersten AfD-Ministerpräsidenten in Deutschland stellen wird.