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Journalistische Bankrotterklärung in “ttt“-Hetzsendung

Von WOLFGANG HÜBNER | Der ungeheure Erfolg der von bekannten Persönlichkeiten aus Literatur, Kultur und Publizistik gestarteten „Erklärung 2018“, die inzwischen (Stand: 10.4.2018) von über 114.000 Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland namentlich unterzeichnet wurde, hat das selbstzufriedene, in Subventionen und Honoraren luxuriös badende Milieu der linken und linksliberalen Herrenmenschen des Zeitgeistes im Kultur- und Ideologiebetrieb der Merkel-Ära gehörig aufgeschreckt, aber auch in Wut und Angst versetzt.

Wie das ist, wenn journalistische Mindestmaßstäbe bedenkenlos aufgegeben werden, um die „Erklärung 2018“ und ihre Unterzeichner zu diffamieren, hat die Sendung von „ttt – titel, thesen, temperamente“ der ARD am 8. April 2018 geradezu idealtypisch vorgeführt. Schon die verächtliche, unerträglich arrogante Anmoderation des Berichts über die „Erklärung 2018“ durch den aus der Schweiz stammenden Ex-Viehzüchter und zweitklassigen Schauspieler Max (Dieter) Moor macht klar: Das wird eine völlig einseitige Abrechnung mit einer Initiative, die sich mit guten Gründen gegen Masseneinwanderung und offene Grenzen richtet.

Genau so kommt es dann auch. Denn die in der Sendung auftretenden „Kronzeugen“ gegen die „Erklärung 2018“ sind eine selbsternannte junge „Extremismusforscherin“ namens Julia Ebner, der linksliberale „Sozialpsychologe“ Harald Welzer und der berüchtigte Vielschwätzer Michel Friedman, der seine übliche aalglatte Friedman-Show abzieht. Einen etwas differenzieteren Auftritt legt die Schriftstellerin Juli Zeh hin. Allerdings leugnet sie vor idyllischer dörflicher Kulisse tatsächlich, dass die fortlaufende Masseneinwanderung negative Folgen für das Leben in Deutschland habe. Umso mehr wundert sich Frau Zeh über Sorgen und Verbitterung bei vielen Bürgern. Da wundert man sich gerne mit – über Frau Zeh!

Es lohnt sich wirklich nicht, auf die inhaltlichen Beiträge der blassen Frau Ebner, des peinlich selbstgefälligen Welzer oder gar des unglaubwürdigen Friedmans einzugehen. Alle drei haben schon deshalb die „Erklärung 2018“ und deren große positive Resonanz nicht verstanden, weil sie beides auch gar nicht verstehen, sondern lediglich bekämpfen wollen. Aber es ist allemal wichtig, auf die große, für jeden Zuschauer ersichtliche Fehlstelle der Sendung hinzuweisen: Denn kein einziger der prominenten oder auch nicht so prominenten Unterzeichner der „Erklärung 2018“ darf darin zu Wort kommen!

Die vermeintlichen Verteidiger von Pluralismus und liberaler Demokratie gegen „Rechtspopulismus“ und „Rassismus“ scheuen wahrhaftig auch nur fünf Sekunden Redezeit für einen einzigen der über 100.000 Deutschen, die absolut freiwillig und ganz bewusst den kurzen, aber brisanten Text unterschrieben haben. Stattdessen wird mit tendenziösen Kommentaren und Einblendungen im übelsten „Stürmer“-Stil wie einem plakativ ins Bild gebrachten Behälter für „Braunglas“ suggeriert, bei der „Erklärung 2018“ handele es sich um eine rechte oder sogar rechtsextreme Nazi-Aktion.

Screenshot aus dem ttt-Bericht über die „Erklärung 2018“.

Wie die sehr zahlreichen kritischen Kommentare der Zuschauer zeigen, ist dieser Schuss der Kulturherrenmenschen in den mit Zwangsgebühren finanzierten Medien geradezu katastrophal nach hinten losgegangen. Das ist ein bemerkenswerter, sehr hoffnungsvoller Hinweis darauf, dass sich immer mehr Menschen in Deutschland die einseitig linke und linksliberale Indoktrination nicht länger gefallen lassen. Und die Unterzeichnerliste der „Erklärung 2018“ ist nach der „ttt“-Sendung nur noch länger geworden, ein Ende ist nicht abzusehen. ARD, Max Moor und Kumpanen im Ungeist – was nun?

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Siehe auch:

» Brief von Petra Paulsen an die ARD
» Vera Lengsfeld: Ist Rechtsstaatlichkeit ein Angriff auf die Demokratie?


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.