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Islamterror in Lüttich: „Allahu Akbar“-Moslem tötet drei Menschen

In der Innenstadt der belgischen Stadt Lüttich hat es heute gegen 10.30 Uhr einen islamischen Terroranschlag gegeben. Ein Moslem hat zuerst eine Frau in seine Gewalt gebracht und dann mit „Allahu Akbar“-Rufen drei Menschen, darunter zwei Polizistinnen erschossen. Eine Spezialeinheit beendete die Geiselnahme und erschoss den Moslem (im Video oben bei Sekunde 26 zu sehen).

Die Gewalttat ereignete sich im Zentrum der nahe der Grenze zu Deutschland gelegenen Stadt. Staatsanwalt Philippe Dulieu zufolge griff der Mann die Polizistinnen hinterrücks mit einem Messer an, verletzte sie und tötete sie mit ihren eigenen Dienstwaffen. „Dann eröffnete er das Feuer auf ein geparktes Auto und tötete einen 22-jährigen Mann auf dem Beifahrersitz“, sagte Dulieu.

Der Angreifer flüchtete in eine Schule, wo er eine Angestellte der Schule kurzzeitig als Geisel nahm. Kurz darauf beendete die Polizei die Geiselnahme. Bei dem dritten Todesopfer handelt es sich der Polizei zufolge um eine Frau, die auf dem Beifahrersitz eines vorbeifahrenden Autos saß.

Nach Informationen des Fernsehsenders RTBF war der Angreifer erst tags zuvor aus der Haft entlassen worden. Demnach sei er der Polizei nicht als „radikalisiert“ bekannt gewesen. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern dieser abscheulichen Tat in Lüttich“, erklärte der belgische Innenminister, Jan Jambon.

Der Ort des Geschehens in der Lütticher Innenstadt wurde weiträumig abgesperrt. Die Schüler des Lütticher Gymnasiums seien in Sicherheit, sagte der Bürgermeister von Lüttich, Willy Demeyer. Die Schüler seien von den Ereignissen nicht direkt betroffen gewesen und umgehend evakuiert worden, sagte die Mutter eines siebenjährigen Kindes. Dem Angreifer sei es nicht gelungen, das Gebäude zu betreten.

Die zwei getöteten Polizistinnen.

Belgien war in der Vergangenheit das Ziel mehrerer islamischer Anschläge. Bei der schwersten davon töteten Moslems in Brüssel am 22. März 2016 in der Metro und am Flughafen 32 Menschen. (lsg)