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Das 3. Geschlecht!! Götter in Rot verbessern den lieben Gott

Von PETER BARTELS | Einfalt in der Vielfalt? Bundesverfassungsgericht!! Grösser geht nicht. Schließlich hat der Allergrößte, also Gott, mal wieder Bockmist gemacht, als er den Menschen schuf: 0,1 Prozent sind weder Mann noch Frau. Aber zum Glück haben wir ja die Götter in den roten Roben …

Und da die ja nicht NUR mit den Paragraphen in der Nase bohren, denken sie sich hin und wieder Gesetze für Probleme aus, die seit Adam und Eva kein Mensch kannte, keine Sau hatte, kein Schwein interessierte. Vor einem halben Jahr haben die Götter in Rot in Karlsruhe das 3. GESCHLECHT entdeckt! Und jetzt ist es endlich auch auf dem platten Land angekommen. Firmen, Fachanwälte, Industrie und Handelskammern (IHK) robben in vorauseilendem Eifer voran. Die einen wittern neue, die anderen warnen alte Mandanten. Und die ersten Firmen wehren in den letzten Zeitungen den Anfängen …

„Sachbearbeiter (m/w/d) gesucht“. Oder: „Lagerarbeiter/Verlader/Fahrer (w/m/d) gesucht.“ Auch: „Freiwilligendienstler, Schulbegleitungen in Teilzeit (m/w/i) gesucht“. Oder so … „Das „Wochenblatt Elbe, Geest, Nordheide“ gab gerade für die schallende Ohrfeige, die unsere Roten Götter dem lieben Gott verpaßten, über eine halbe Seite aus. Schlagzeile: „Das dritte Geschlecht“, Unterzeile: „Warum die Buchstaben „d“ oder „i“ bei Stellenanzeigen künftig wichtig sein könnten“.

Die Kollegen haben sich wirklich Arbeit gemacht: „Was bedeuten diese Abkürzungen? Das „i“ steht für „inter“ und das „d“ für „divers“. Gemeint ist damit das sogenannte 3. Geschlecht“, wird aufgeklärt. Und: „Arbeitgeber, die ein Job-Inserat aufgeben, wollen so vermeiden, dass sie womöglich wegen Diskriminierung verklagt werden.“

Und prompt haben die lieben Kollegen auch den entsprechenden Experten zur Hand: Eike Thiel, IHK Stade, Unternehmensberater daselbst in Rechtsfragen: „Ich rate allen Firmen, die Mitarbeiter suchen, in ihren Annoncen diese zusätzliche, geschlechtsneutrale Option zu verwenden.“ So sei man rechtlich auf der sicheren Seite. Auch die IHK handhabe das so in ihren eigenen Stellenanzeigen …

Dann räumt der „Master of the Bürammklammer-Universe“ zwar ein: „Mir ist bisher kein Fall bekannt, dass eine Person, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnet, wegen eines Inserats geklagt hat, in dem das 3. Geschlecht fehlt … Doch wir empfehlen unseren Betrieben … jeglichen Anschein einer Geschlechtsdiskriminierung zu vermeiden, um sich keinen juristischen Ärger einzuhandeln.“

Freilich, der „Deutsche Ethikrat“ (jau, das gibt’s inzwischen auch, Leute!) spricht sich lieber für das Wörtchen „anders“ aus. Das „Wochenblatt“ staunt: „Auch ein „X“ oder ein Sternchen (*) stehen zur Debatte.“ Stefanie Mencke, Geschäftsführerin der Stader Sozial-Einrichtung „Die Börne“ wiegelt ab: “Wir haben uns bewußt für das „i“ entschieden. „Inter“ klingt einfach sympathischer, ist wertneutral und sprachlich angemessen.“

Ein knappes halbes Jahr ist es also her, dass die Richter/Innen in den Roten Roben Gottes Rippen-OP an Adam korrigierten, entschieden: „Intersexuelle Menschen haben ein Recht, dass ihr „3. Geschlecht“ im amtlichen Personenstandsregister eingetragen wird.“ Bis Ende 2018 muß nun der Bundestag eine gesetzliche Regelung verabschieden. Na, was werden die Schwulen, Lesben und Nickesel wohl entscheiden? Eben!! Vielleicht sogar noch einen draufsetzen. Schließlich gibt es ja laut Gender-Genossen inzwischen sogar 60 Geschlechter. Je nach dem, wonach einem gerade so ist. Oder jemand „passt scho“ sagt.

Ob Homo oder Normale: Das muß der Homo Sapiens wissen …

Erstens:

99,9 Prozent der über 80 Millionen in Deutschland lebenden Menschen sind Mann oder Frau … Nur 1 Prozent davon ist schwul. Auch wenn diese Minderheit in Funk und Fernsehen mit ihrem Ring-Bekenntnis am Mittefinger so laut keift als wären sie die Mehrheit von 100 Prozent. Im Bundestag sogar mit Roter Rübe oder zackigem Dreitagebart. Und immer dann, wenn die AFD eine ihrer glänzenden Reden für das Volk hält. Jedenfalls:  Nur 0,1 Prozent (der zehnte Teil von 1 Prozent!!) sind wissenschaftlich, also faktisch, „weder noch“.

Die „Wochenblatt“-Genetiker: „Als intersexuell werden in der Medizin Menschen bezeichnet, die nicht eindeutig Mann oder Frau sind. Eine klare Bestimmung des Geschlechts ist dann aus genetischer, anatomischer oder hormoneller Sicht nicht möglich. Dann kann eine Zuordnung zum männlichen oder weiblichen Geschlecht weder aufgrund der Geschlechtsorgane, noch der Chromosomen bzw. Hormone erfolgen.“

Hast Du also mal wieder böse gepennt, lieber Gott. Wie später auch im Garten Eden mit der scheiß Schlange und dem Baum der Erkenntnis…

Zweitens:

Das Bundesverfassungsgericht besteht aus 16 Richter/Innen. 8 werden vom Bundestag, 8 vom Bundesrat „gewählt“ … 8 Richter, 8 Richter/Innen. Eine heißt Prof. Dr. Susanne Baer, 53, Saarbrücken. Von 2003 bis 2010 war der fesche blonde Bubikopf/In Direktor/In des „Gender Kompetenz Zentrums“ der Humboldt Universität, Berlin. 2011 zog ihr die SPD für 12 Jahre die Rote Robe an. Monatsgehalt: 14.537 Euro. Freifahrt Bundesbahn, 1.Klasse … Noch Fragen, lieber Gott??

Trost: In dieser „Wochenblatt“-Ausgabe gab es zwar noch jede Menge Anzeigen – zum Glück für das auch sonst muntere Blatt. Aber zum Glück noch keine einzige mit den Buchstaben „d“ oder „i“ gekennzeichnete. Da lacht der liebe Gott? Homer auch, homerisch. Bei Chesterton natürlich der gesunde Menschenverstand.

Und so lange, Mama Afrika monatlich noch tausendfach Klienten-Nachschub für die längst moslemischen Anwaltskanzleien liefert, ist ihre staatliche Pflichtknete SUV-sicher. Das Geschäft mit dem 3. Geschlecht wäre zwangsläufig eh marginal. Es sei denn, immer mehr Menschen schielen auf ihr überzogenes Bankkonto und stöhnen: Mir wird ganz anders …?!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!