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Hamburg: Kirche in Moschee umgewandelt – Mazyek bei Einweihung

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der evangelischen Kirche laufen die Schäfchen weg und in die Lücke stößt der Islam mit aller Macht. Nachdem in Hamburg drei Gemeinden wegen der geringen Mitgliederzahl zusammengefasst wurden, stand die ehemalige Kapernaumkirche seit 2004 leer. Private Investoren kauften den Gebäudekomplex mitsamt Gemeindehaus, Pastorat und Kindertagesstätte, in denen dann Mietwohnungen und eine Seniorenresidenz errichtet wurden.

In der Kirche sollte die Kindertagesstätte der Gemeinde untergebracht werden, was aber offensichtlich mangels Masse nie umgesetzt wurde. 2012 schließlich kaufte der Moscheeverein „Islamisches Zentrum Al-Nour e.V.“ die Kirche für eine Million Euro und wandelte sie in eine Moschee um. Im Gegensatz zur schrumpfenden Christengemeinde war der Islamverein seit seiner Gründung 1993 rasch auf rund 2500 Mitglieder aus über 30 Nationen angewachsen. Nach eigenen Angaben soll er inzwischen der größte seiner Art in Norddeutschland sein.

Al Nour bedeutet „das Licht“, das jetzt für Allah leuchtet, dessen Schriftzug auch am Kirchturm zu sehen ist. Allah statt Kreuz, Islam statt Christentum, Moslems statt Christen – das ist der unausweichliche Weg in die Zukunft, legt man die demographische Entwicklung zugrunde. Eine Studie der Harvard-Universität kommt laut „Die freie Welt“ zu dem Schluss, dass ab einem Moslem-Anteil von 15% die Islamisierung unumkehrbar sei. Wir befinden uns auf dem besten Wege dahin.

Am Mittwoch, dem Tag der Einweihung, sendete das ARD / ZDF-Morgenmagazin eine zweiminütige Reportage, in der zwei überaus kritische Stimmen von Anwohnern zu hören sind. Einer beklagt sich, dass in der Umgebung von fünf Kilometern mindestens 20 Moscheen seien und es jetzt reiche. Ein anderer beschwerte sich über die zugeparkten Gehsteige an den Freitagen.

Die evangelische Pfarrerin Susanne Juhl hingegen ist völlig unkritisch, zeigt sich regelrecht glücklich und meint, dass die Moslems doch eigentlich ganz nette Menschen seien und man ja mit ihnen reden könne. Dann ist ja alles gut. Gegenüber dem Domradio schwärmt auch ein evangelischer Direktor:

Klaus Schäfer von der evangelischen Nordkirche sprach von der Al-Nour-Moschee als „einem leuchtenden Beispiel interreligiöser Offenheit und interreligiöser Gespräche“. Während der Bauphase sei sehr viel Vertrauen zwischen Christen und Muslimen gewachsen, so der Direktor des Zentrums für Mission und Ökumene.

Der libanesische Vorsitzende der Al Nour-Gemeinde weiß, mit welchen Satzbausteinen man die Gutmenschen glücklich machen kann:

Das Projekt sei eine Chance, um Ängste und Vorurteile abzubauen. Die Gemeinde habe von Anfang an auf Dialog mit der Kirche und der Nachbarschaft gesetzt.

Moslem-Oberzentralratler Aiman Mazyek ließ es sich nicht nehmen, bei der islamischen Landnahme anwesend zu sein:

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, lobte die progressive Einstellung der Hamburger Gemeinde. „Die Al-Nour-Moschee wird einen großen Beitrag für unsere Demokratie und unsere freie Gesellschaft leisten.“ Kirchen in Moscheen umzuwandeln solle aber in Deutschland nicht die Regel werden, betont Mazyek: „Dies ist kein Modell, sondern es bleibt eine Ausnahme.“

Es ist schon die vierte Ausnahme in Deutschland, nach der Neuapostolischen Kirche in Berlin-Tempelhof, der Methodistischen Kirche in Mönchengladbach und der Evangelischen Notkirche Johannes in Dortmund. Weitere werden mit Sicherheit folgen.

Von den insgesamt fünf Millionen, die der Erwerb und der Umbau kostete, sollen 1,1 Millionen aus Kuwait geflossen sein, der Rest aus Spenden. Laut Stern hat auch die Hamburger Sparkasse dieses Islamisierungsprojekt mit einer „mittleren“ Spende unterstützt.

Der Deutschlandfunk freut sich, dass man bereits nächste Woche die Moschee in der einstigen Kirche „erleben“ könne, wenn die Moslems am 3. Oktober den Tag der Deutschen Einheit für ihren „Tag der offenen Moschee“ kapern.

Aber immer den offiziellen Sprachkodex beachten: Es gibt keine Islamisierung in Deutschland..


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.