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Garmisch: Interview mit linken „Fck Nazis“-Gegendemonstranten

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Compact-Sicherheitskonferenz am 29. September rief in Garmisch-Partenkirchen auch linke Gegendemonstranten auf den Plan. Die Gruppe wirkte wie ein Überbleibsel der Kumbaya-Hippie-Bewegung und durch ihre exotische Rassel-Musikdarbietung auch mit einem leichten Baghwan-Schlagschatten versehen. Die gezeigten Schilder aber waren knallhart: Mit den Slogans „Fck Nazis“, „keine Stimme für Nazis“, „kein Bock auf Nazis“ und „Menschenrechte statt rechte Menschen“ stellten diese Linken die Teilnehmer auf eine Stufe mit rassistischen und judenvergasenden National-Sozialisten. In diesem Interview wird deutlich, dass die Demonstranten ihre unverschämten Beleidigungen nicht im Mindesten begründen können.

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Aber diese unerträgliche „Nazi“-Diffamierung wird von den Gegnern der patriotisch-freiheitlichen Widerstandsbewegung andauernd als ultimative Totschlags-Keule missbraucht. Wer nicht der einzig richtigen „linken“ Meinung ist, wird kompromisslos niedergebügelt. Zudem verharmlost dies die abartigen Verbrechen der im übrigen linksextremen National-Sozialisten auf höchst widerwärtige Weise.

Das Video dieses Interviews zeigt auch, wie subjektiv sowohl der Polizei-Einsatzleiter als auch ein Kripobeamter gegen den Reporter vorgehen. Auf brüske Weise wird versucht, das Interview abzubrechen. Mit der Unterstellung, der Reporter würde „provozieren“, dabei stellte er nachweislich nur sachliche Fragen und blieb dabei höflich. Provozierend haben sich nur die Gegendemonstranten verhalten, die versuchten, den Interviewer wegzudrängen.

Aufschrei gibt es in der medialen Landschaft aber nur, wenn die Polizei ein Kamerateam des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beim Filmen von Demonstranten unterbricht, wie bei Pegida in Dresden geschehen. Wenn der „Richtige“ behindert wird, geht das schon in Ordnung, denn linke Demonstranten müssen ja schließlich „geschützt“ werden. Die angewendeten Doppelstandards werden immer offensichtlicher.

Compact TV führte vor der Sicherheitskonferenz in Garmisch Partenkirchen ein Interview mit mir, in dem es auch um diesen linken Gegenprotest ging. Zudem um die innere Zerrissenheit der CSU, ihren Linksdrall und ihr verzweifeltes AfD-Bashing, das Festklammern von Seehofer an den Schalthebeln der Macht, die Ablehnung der AfD von gemeinsam veranstalteten Demonstrationen mit Bürgerbewegungen und die Landtagswahl am kommenden Sonntag, den 14. Oktober:

(Kamera: Armon Malchiel)