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Alternative Weihnachtsdekoration in der Flüchtlingsunterkunft Landshut

Von EUGEN PRINZ | Weihnachtszeit – besinnliche Zeit, besonders im katholisch geprägten Niederbayern. In den Wohnzimmern stehen festlich geschmückte Christbäume und der Vorgarten erstrahlt in einer mehr oder weniger geschmackvollen Lichterdekoration.

Auch einige Asylbewerber in der Niedermayerstraße in Landshut haben den Außenbereich ihrer Unterkunft dekoriert. Allerdings nicht mit Lichterketten, Weihnachtssternen, Nikoläusen oder Rentieren, sondern mit Müllbeutel, Essensresten, leeren Milchtüten, Getränkedosen und alles, was die deutsche Hausfrau sonst noch fein säuberlich getrennt und vorgereinigt in die diversen Müllbehälter entsorgt, gelber Sack nicht zu vergessen.

Das offene Fenster als Müllcontainer

Offenbar haben einige Bewohner der Flüchtlingsunterkunft eine unerschöpfliche Deponie für alles, was man wegschmeißen kann, entdeckt: Das offene Zimmerfenster. Dem Gesetz der Schwerkraft folgend landet der Unrat dann auf dem Rasen vor dem Gebäude, sehr zur Erbauung der Steuerzahler, die auf ihrem Weg zur Arbeit vorgeführt bekommen, was mit dem Geld geschieht, dass ihnen der Fiskus bei jeder sich bietenden Gelegenheit aus der Tasche zieht.

Jene Zustände, die sich unter dem Oberbegriff „Saustall in der Flüchtlingsunterkunft“ zusammenfassen lassen, ziehen sich wie ein roter Faden durch die Historie der Unterbringung von Asylbewerbern. Dabei handelt es leider sich nicht nur um Einzelfälle, wie auch schon der Landshuter Landrat Peter Dreier letztes Jahr gegenüber dem Wochenblatt [1] bestätigte. Eine Vermieterin beklagt in dem Artikel den Zustand ihres Hauses, nachdem Flüchtlinge dort eingezogen waren:

 „Die Terrassentüre wurde rausgerissen, eine Fensterbank aus Marmor durchgebrochen, zwei Küchen demoliert, fünf Türen eingetreten und die Bäder kann man auch vergessen.“

Problemverlagerung von innen nach außen oder doppelter Saustall?

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Liebe Behörden, wie wäre es, wenn ihr mit eurer Videoüberwachung mal versucht herauszufinden, welche Flüchtlinge den Müll aus dem Fenster werfen?

Und nun fliegt also der Müll aus dem Fenster. Das wirft die Frage auf, ob bei den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft ein Umdenken stattgefunden hat. Wird jetzt die Wohnung sauber gehalten und dafür das Gelände vor der Unterkunft zur Müllhalde umfunktioniert? Oder ist in der Wohnung inzwischen kein Platz mehr für die Abfälle?

Zweierlei Maß

Wir werden es nicht erfahren, da für Normalsterbliche der Zutritt zur Unterkunft verboten ist. Jeden Unbefugten, der das Gelände betritt, wird mit Videoüberwachung und einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch gedroht. Auf die Idee, mit den Kameras die Müllsünder festzustellen, kommt Vater Staat nur bei den dummen Deutschen. Und bei denen ist er auch sofort da, wenn mal die Restmülltonne zu voll geworden ist, so dass der Deckel nicht mehr ganz zugeht. Beim ersten Mal gibt es – wenn man Glück hat – nur ein Foto mit einer Abmahnung, beim zweiten Mal kommt der Bußgeldbescheid [3]. Vielleicht sollten wir den Müll künftig in solchen Fällen auch aus dem Fenster werfen und abwarten, ob die Gleichbehandlung greift und wir auch ungeschoren davonkommen, wie jene, die neu in unser Land gekommen, sind aber mittlerweile wissen müssten, dass man bei uns den Unrat nicht aus dem Fenster wirft.

Anregung an die Behörden: Spart euch die Müllcontainer

Angesichts solcher Verhaltensmuster wäre seitens der Behörden zu prüfen, ob die acht (!) großen Müllcontainer, die zur Zierde vor dem Gebäude abgestellt sind, nicht wegfallen können, da der Müll ohnehin aus dem Fenster fliegt, wie diese aktuelle Aufnahme zeigt:

[4]
Das Gelände vor dem Flüchtlingsheim Landshut: Ein vorbildliches Biotop für Ratten und anderes Ungeziefer, das sich sicherlich hier bald im Übermaß tummeln wird.

Somit würden nur die Kosten für die regelmäßige Reinigung des Geländes anfallen und man hätte sich die Gebühren für die Müllabfuhr gespart. Es war ohnehin nicht besonders klug anzunehmen, dass es für alle gestressten Asylbewerber zumutbar sei, den beschwerlichen Weg zur Restmülltonne vor dem Haus auf sich zu nehmen.

Die Sicht der Gutmenschen

Gutmenschen stimmen in so einem Fall häufig das Klagelied an, dass es sich bei den Flüchtlingen meist um alleinstehende Männer handelt, die aufgrund ihrer Sozialisierung einfach nicht in der Lage sind, selbst für Ordnung und Sauberkeit in ihrer Unterkunft zu sorgen.

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass die Bundeswehrsoldaten früherer Zeiten während der gesamten Ableistung des Wehrdienstes ihre Familien nicht gesehen hätten, wenn dem UvD am Freitag Nachmittag beim Stubenappell auch nur ein Hundertstel dieses Drecks untergekommen wäre.

Die Bürger sind empört

Nachdem das Gelände der Unterkunft an einer Hauptverkehrsstraße liegt, sind inzwischen auch schon viele Bürger in den „Genuss“ dieses Anblicks gekommen. Mindestens einer davon hat sich inzwischen schriftlich an den Leiter des Amtes für Migration und Integration bei der Stadt Landshut, Thomas Link [5], gewandt. Die Empörung des Beschwerdeführers hat verständlicherweise Überhand über die gebotene Zurückhaltung gewonnen, was aus dem Schreiben deutlich hervorgeht. Wir wollen ihm das in diesem Fall nachsehen, weil es nachvollziehbar ist:

Sehr geehrter Herr Link
hiermit fordere ich Sie, auch im Namen vieler Bürger auf, umgehend die Wiese am ersten Asyllanten-Block zu reinigen, oder soll der aus den Fenstern geworfene Dreck auch noch über die Feiertage dort liegen bleiben? Das ist dort eine Schweinerei ersten Ranges. Es fehlt nur noch, das man als Deutscher denen auch noch  den Arsch ausputzen muss! Ist denn niemand in der Lage, den Bewohnen klar zu machen, wohin mit dem Müll ??

Gruß
Lothar Pollok

(Der Ordnung halber sei erwähnt, dass für die betreffende Unterkunft die Regierung von Niederbayern zuständig ist und nicht Thomas Link. Aber der wird das Schreiben sicherlich weiterleiten).

Jedenfalls ist zu erwarten, dass morgen eiligst eine Armada von Reinigungskräften ausgeschickt wird, um den Schandfleck zu beseitigen. Und was lernen die Verursacher daraus? Diese Schlußfolgerung überlässt der Autor dem Leser.

Hier noch eine Lehrtafel aus der kriminalistischen Spurenkunde, die dem Autor über Facebook zu diesem Beitrag zugegangen ist:

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