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Recklinghausen: Bosnischer Selbstmörder rast in Menschengruppe

Von JOHANNES DANIELS | Die System-Medien haben nichts dazu gelernt. Laut „BILD“ raste am Donnerstag Nachmittag „ein Kleinwagen in eine Menschenmenge“ in Recklinghausen, die an einer Haltestelle warteten. Bei dem dramatischen „Unfall“ wurden eine 88-jährige Frau getötet und acht Menschen verletzt, teilweise lebensgefährlich. Die Verletzten sind zwischen 17 und 67 Jahren alt.

Lokalmedien: „Hertener bosnischer Herkunft“

Erste Hinweise deuten auf einen „erweiterten Suizid“. Die Polizei ging am Donnerstag davon aus, dass der Fahrer des Ford Focus, ein 32-jähriger Hertener bosnischer Herkunft, Suizid begehen wollte und dabei so viele Menschen wie möglich mit „ins Paradies“ befördren. Dazu gebe es erste Hinweise, hieß es am Abend von der Recklinghäuser Polizei. Um kurz vor 15 Uhr näherte sich der Wagen älteren Baujahrs von der Innenstadt kommend der Haltestelle auf Höhe der Paulusstraße.

Augenzeuge Claudio Hijazi berichtet: „Ich sah, wie ein Baum zurückschnellte, und dann flog das Auto durch die Luft.“ In einem Meer aus Scherben lagen nach seinen Aussagen mehrere Verletzte. Schreie gellen über die Straße. „Eine der verletzten Frauen war kurz vorher in unserer Pizzeria“, berichtete sein Sohn Mohamed Hijazi, der vor dem Eintreffen der Rettungskräfte noch mit dem Fahrer gesprochen haben will. Der habe etwas von „Sekundenschlaf“ erzählt.

Der Mann habe langes schwarzes Haar getragen, zu einem Zopf zusammengebunden. Auch er hat schwere Verletzungen erlitten und wurde ins Krankenhaus transportiert. Aus dem nahen Ärztehaus eilten Mediziner herbei, die Mitarbeiter der benachbarten Kieferorthopädie-Praxis halfen bei der Versorgung der Verletzten. Sie kümmerten sich um die Verletzten, unter denen auch Jugendliche sind. Wie die Feuerwehr weiter mitteilt, waren fünf Notärzte, fünf Rettungswagen und zwei Krankentransportwagen der Städte Recklinghausen, Herten, Datteln, Castrop-Rauxel, Haltern am See, Gladbeck und Marl am Unglücksort. Zur Spurensicherung wurden Fachleute der Polizei hinzugezogen, wie die Staatsanwaltschaft Bochum und das das Polizeipräsidium Recklinghausen mitteilten.

„Einsatzhundertschaft“ – Advent in Recklinghausen

Zwei Opfer gelten als schwerstverletzt, zwei weitere als schwer, fünf als leicht verletzt. Fünf weitere Personen wurden vorsorglich psychologisch betreut. Gegen 18 Uhr rückte eine Einsatzhundertschaft an. Die Beamten stellten Sichtschutzwände auf. Zuvor haben einige Schaulustige das Einsatzgeschehen vom Parkplatz des Einkaufszentrums aus mit ihren Smartphones intensivst gefilmt und gepostet.

Wieso der Mann in die Menge fuhr, war am Donnerstagabend noch unklar. Laut Polizei gibt es erste Hinweise auf einen erweiterten Suizid. „Dem gehen wir nach“, so eine Polizeisprecherin. Weitere Unfallursachen seien allerdings nicht auszuschließen. Die 88-jährige Seniorin war zunächst noch in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie dann verstarb.

BILD vertuscht:

„Kleinwagen rast in Menschenmenge […] Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist das Auto am Donnerstag um 14.52 Uhr plötzlich von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer (32) aus Herten raste dann über die Gegenfahrbahn auf die Gruppe zu. Mehrere Menschen wurden dabei offenbar erfasst. Womöglich tat der Mann das bewusst“.

WAZ schreibt politisch korrekt:

VERKEHRSUNFALL – Autofahrer rast wohl mit Absicht in Bushaltestelle – Frau (88) stirbt

Ein Auto fährt in Recklinghausen in eine Menschenmenge, die an einer Haltestelle wartet. Hinweise deuten auf einen Suizidversuch, so die Polizei. Ein Autofahrer ist am Donnerstag in Recklinghausen um kurz vor 15 Uhr in eine Gruppe wartender Menschen an einer Bushaltestelle gerast und hat dabei eine 88-jährige Seniorin getötet“.

In Bosnien sind über 50 Prozent der Bevölkerung Mitglieder der Religion des Friedens.