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Medien hyperventilieren zum Brexit und meinen den Dexit

Von KEWIL | Außer Trump kein außenpolitisches Thema, das die gleichgeschaltete Presse so hysterisch aufbläst wie den Brexit. Obwohl kein Engländer eine deutsche Zeitung liest oder sich eine öffentlich-rechtliche Quasselshow antut, wird ihnen Tag für Tag und Monat für Monat ein Höllengemälde vom Brexit hingemalt, da kann Dantes Inferno nicht mehr mithalten. Den Briten droht der Weltuntergang.

In Wahrheit zielt die jahrelange Kampagne natürlich auf Germany, auf uns, auf die AfD, auf Leute, die genug von der EUdSSR-Diktatur und ihren von Europa besoffenen Führern haben und die sich auch einen Dexit und andere Exits vorstellen können.

Wie schrecklich für Politik und Medien, wenn wir die Dummen sind, wenn jetzt den Briten gar nichts passiert, wenn sie, vom Brüsseler Joch befreit, aufblühen und gedeihen, wenn jeder Europäer sieht, dass ein EU-Austritt nicht schadet und im Gegenteil was bringt.

Deutschland war schon vor der EU jahrzehntelang Export-Weltmeister oder auf dem zweiten und dritten Platz. Der Warenverkehr flutschte auch ohne Euro. Und wir durften auch vorher nach Dänemark, Italien, Spanien und in die ganze Welt. Von 1950 bis 2000 drohte nie, zu keinem Zeitpunkt, ein Krieg gegen Frankreich, England, Belgien oder Österreich. Die heute im Stundentakt daher fabulierten „europäischen Werte“ gibt es gar nicht und braucht keiner.

Stattdessen war jedes Land Herr seiner Währung, seiner Kasse, seiner Justiz und seiner Grenzen. Unsere Wirtschaft durfte Geschäfte mit der ganzen Welt machen und musste nicht alle naslang ein anderes Land boykottieren. Gesetze aus Brüssel, Gerichtsurteile aus Straßburg und 10.000 Bestimmungen und Verordnungen aus Europa gab es nicht. Bananen und Gurken durften sich nach Lust und Laune krümmen, und jeder konnte mit seinem Diesel fahren.

Deutschland war kein alljährlicher Milliarden-Nettozahler an Brüssel und  musste anderen Europäern kein Hartz IV entrichten, geschweige denn eine europäische Arbeitslosenversicherung befürchten. Jede europäische Nation war viel freier als heute.

Kurzum, es war schön im Europa der Nationen. Die EU gehört nicht ausgebaut und erweitert, sondern ihr müssen endlich die Flügel gestutzt werden!