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Ahoi Hochseekapitän Bedford-Strohm, ahoi!

Von WOLFGAG HÜBNER | Nun kann der Oberphrasendrescher des steuergeldmächtigen Politik- und Sozialkonzerns EKD (Evangelische Kirche Deutschlands) endlich mit eigenem Schiff auf Kaperfahrt ins Mittelmeer aufbrechen, um dort Sozialasylanten aufzufischen und ins gelobte Land der Grenzöffnerin zu transportieren. Denn das von der EKD betriebene Bündnis „United 4 Rescue“ (Vereint fürs Retten) hat am Freitag für schlappe 1,5 Millionen Euro vom Bundesland Schleswig-Holstein das ausgediente Forschungsschiff „Poseidon“ gekauft. Die Bedford-Strohm-Arche aus Habeck-Country wird sich bestens eignen, die Lieferkette für die größte EKD-Konzernabteilung Diakonie und deren Asylbranche perfekt zu machen.

Denn darum geht es den Chefs in der skandalöser Weise immer noch ungegenderten EKD-Hauptresidenz von Hannover-Herrenhausen: Sie wollen für ihren hochprofitablen Geschäftszweig Migration endlich völlig unabhängig sein beim Nachschub von Versorgungsfällen aus aller Welt. Weil nach Auffassung eines EKD-Mächtigen die Beschaffung dieses Nachschubs „eine staatliche Pflichtaufgabe“ ist, die aber „im Mittelmeer schon seit Jahren nicht wirksam wahrgenommen“ werde, seien nun „zivilgesellschaftliche Initiativen“ erforderlich. Mit anderen Worten: Wir volken um, wann und wie wir wollen!

Mit immer noch über 20 Millionen Kirchenablass zahlenden Lämmern von Flensburg (viele) bis Mittenwald (wenige) ist die EKD ein politisch wie sozial sehr bedeutsames Unternehmen, das auch unverdrossen eine schrumpfende religiöse Abteilung mit vielen schönen Gebäuden in bester Immobilienlage unterhält. Das ist insofern gar nicht hoch genug anzuerkennen, weil viele evangelische Pfarrer*innen Funktionären oder Mitgliedern der Linkspartei/DKP/MLPD/Jusos verlässlich das Gefühl geben, anlässlich der Anwesenheit bei unvermeidlichen Taufen oder Beerdigungen nicht die einzigen Kommunisten in der Kirche oder am Grab zu sein.

Da auch Herr Bedford-Strohm aus dieser Schrumpfabteilung der EKD stammt, dürfte er mit der Erlangung des Kapitänpatents für die „Poseidon“ seinem sozialistischen Lebensziel nun ganz nahe kommen, nämlich dereinst als international rühriger Bestmensch sein irdisches Dasein höchst selbstzufrieden zu beenden. Und die Einsätze der „Poseidon“ werden Millionen afrikanischen Jungmännern neue Hoffnung machen, sich in die Meeresfluten zu wagen.

Leider, aber daran ist ja nicht die EKD, sondern die AfD samt all den Salvinis schuld, werden diesen Lockruf aus Hannover-Herrenhausen etliche tausende schwarze Mitbrüder nicht überleben. Doch umso schöner, wenn in Bälde Hochseekapitän Bedford-Strohm nach dem ersten erfolgreichen Sozialasylanteneinsatz triumphalen Einzug in den Hamburger Hafen mit den glücklich Geretteten halten wird und von einem hochprozentigen Willkommenstrunk von Margot Käßmann begrüßt wird.

Die Diakonie mit ihren weit über 500.000 hauptamtlichen und rund 700.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern ist zu diesem Zeitpunkt in ihrer Migrations-Branche selbstredend längst bereit, sich vor den Kameras von „Tagesschau“ und „Heute Journal“ rührend um die Rundumversorgung der menschlichen „Poseidon“-Ladung zu kümmern. Später allerdings sind alle Steuerzahler in der Pflicht, für das weitere Wohlergehen der jungen Männer Sorge zu tragen. Schließlich geht auch jede Lieferkette der EKD einmal zu Ende.

Und Hochseekapitän Bedford-Strohm muss sich auf der „Poseidon“ dann längst mit seiner Crew und den Schiffsstudios von ARD und ZDF wieder auf den weiten Weg ins Mittelmeer machen, um an jenem jüngsten Tag, an den er allerdings so wenig glaubt wie fast sein ganzes Personal, aus tiefer Überzeugung sagen zu können: „Herr, war ich nicht ein so besonders guter, ja der allerbeste Mensch?“ Dass ihn danach dieser, wie unsereins den lieben Gott zu kennen glaubt, gleichwohl in eine besonders schlecht klimatisierte Abteilung der Hölle abkommandieren wird, ist schon wieder eine ganz andere Geschichte, die vielleicht demnächst einmal zu erzählen ist.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Nach Beilattacke: Polizei schießt „psychisch Kranken“ nieder

Fotocollage.

Am Freitagabend gegen 20 Uhr soll „ein Mann“ im südhessischen Viernheim Passanten mit einem Beil bedroht haben. Als eine Polizeistreife den Gesuchten entdeckte und anhielt habe der Täter mit voller Wucht auf die Beifahrerseite des Polizeiautos eingeschlagen. Die Scheibe ging zu Bruch, heißt es im Polizeibericht. In Folge habe der Angreifer versucht, den Polizisten auf dem Beifahrersitz mit dem Beil zu treffen. Dabei habe er laut Staatsanwaltschaft, „dessen Tod billigend in Kauf genommen“.

Das vom Fahrer des Dienstwagens eingesetzte Pfefferspray konnte den Tobenden nicht stoppen. Die Beamten sahen sich einer ernsthaften Bedrohung ausgesetzt. Es wurden zwei Schüsse abgegeben. Der 41-jährige Angreifer wurde im Schulterbereich getroffen und zur Behandlung der Verletzung in ein Krankenhaus gebracht. Renate Kühnast muss sich also nicht aufregen, diesmal wurde der Mann mit dem Beil wunschgemäß nur „angriffsunfähig“ geschossen.

Laut Polizeibericht  geht man – wie bei fast allen Einzelfällen™ dieser Art in den vergangenen Jahren – aktuell davon aus, dass der Täter „psychisch krank“ sei. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat daher die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt.

Es handelt sich also um eine „Ein Mann“-Tat eines „psychisch Kranken“. Mehr Information würde die Bevölkerung vermutlich „verunsichern“. Wäre die Tat in Sachsen passiert wüsste man mehr. Dort soll nach einem Erlass des Landespolizeipräsidenten Horst Kretzschmar ab sofort die Nationalität von Tätern genannt werden. Im oben beschriebenen Fall gilt die Herkunftsvermutung.




Viele „Fachkräfte“ in Integrationskursen sind Analphabeten

Seit Jahren wird uns, mit tatkräftiger Unterstützung der Relotius-Presse, seitens des Systems Merkel erzählt, dass es sich bei den nach Deutschland gebetenen und eingeschleusten Ballastexistenzen um „dringend benötigte Fachkräfte“ handle. Das UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR wollte uns sogar glauben machen, dass fast 90 Prozent der „geflüchteten“ angeblichen Syrer „hochgebildet“ seien. Hans-Eckhard Sommer, der Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) weiß nun zu berichten, dass jeder sechste Teilnehmer eines Integrationskurses gar nicht lesen und schreiben könne. „Rund 17 Prozent der Teilnehmenden unserer Integrationskurse sind Analphabeten, ganz überwiegend sind dies Geflüchtete“ und nur etwa 13 Prozent dieser Personen erreichten dann das Sprachniveau B1, so Sommer gegenüber der „Rheinischen Post“.

Sprachniveau B1 bedeutet, dass man die Hauptinhalte verstehe, so eine klare Standardsprache verwendet wird und es sich um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. handelt und man die meisten Alltagssituationen sprachlich zu bewältigen im Stande ist. 40 Prozent erreichen das niederere Niveau A2.

Da es sich bei den genannten Zahlen aber nur um jene handelt, die diese Kurse überhaupt besuchen, sind die wahren Zahlen vermutlich noch höher. Sommer sagt auch, dass man sich beim BAMF immer bewusst gewesen sei, „dass über den Fluchtweg nur wenige Fachkräfte ankommen“ würden. Dieses „Bewusstsein“ hat man dann aber entweder nicht Richtung Politik und Medien korrespondiert, oder, was sehr viel wahrscheinlicher ist, dort hat man schlicht gelogen.

Laut Sommer seien derzeit 450.000 der sogenannten Flüchtlinge arbeitssuchend gemeldet. Was wohl im Wortgebrauch nicht ganz richtig sein dürfte, denn es darf daran gezweifelt werden, dass diese Personen alle nach Arbeit suchen.

Aber nicht nur die mangelnde Grundbildung der Eindringlinge ist ein Problem: „Nur etwa 45 Prozent der Asylsuchenden haben Ausweispapiere dabei“, beim überwiegenden Teil sei man auf die Angaben der Personen angewiesen, gibt Sommer zu. Es wird dann über Handydaten versucht die Angaben zu prüfen, wenn man denn überhaupt an die Geräte kommt. In 61 Prozent dieser Fälle müsse man sich aber auf die Angaben verlassen, weil man schlicht keine Wege hat sie zu überprüfen.

Damit bestätigt Sommer, was vielen noch selbstständig Denkenden schon lange klar war. Im Grunde weiß niemand so recht, wer die Menschen, die ungestraft in unser Land eindringen, sind und welche oft kriminelle Vorgeschichte sie haben. Dennoch wird das Märchen von den „gut gebildeten, dringend benötigten Fachkräften“ weiterhin verbreitet werden. (lsg)




AKK will, dass katholische Priester heiraten dürfen

Panzer fahren nicht, Marineschiffe rotten, Flugzeuge und Hubschrauber heben nicht ab, Soldaten fehlt es an Unterwäsche und Kampfstiefeln: die Bundeswehr ist nur begrenzt einsatzfähig, hat der Wehrbeauftragte aktuell festgestellt. Dazu steht das Verteidigungsministerium auch politisch wegen obskurer millionenschwerer Beraterverträge unter Druck.

Aber Merkels Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, im Nebenjob CDU-Chefin,  findet noch Zeit, sich um Probleme der katholischen Kirche zu kümmern. Priester sollen heiraten dürfen, meint das politische Sturmgeschütz der Kanzlerin. Zölibat ade?

Langsam aber sicher drängen sich bei der CDU-Vorsitzenden Ähnlichkeiten zum sozialdemokratischen Pendant Saskia Esken auf. Diese gibt auch zu fast jedem Thema ihren Senf ab, um in den Medien zu erscheinen, hält sich aber wenigstens zu allgemein gesellschaftlichen Fragen noch zurück.

Nicht so AKK. Ihr bleibt es zwar als Katholikin unbenommen, sich zu Angelegenheiten ihrer Religion zu äußern, aber wenigstens das Timing sollte stimmen. Wenn das eigene Haus brennt, sollte man nicht noch versuchen, gleichzeitig das Feuer im Nachbarhaus zu löschen.

Zumal, wenn die eigenen Argumente als Brandbeschleuniger wirken. Wer wie die CDU-Vorsitzende glaubt, das fast schon pathologische Missbrauchsproblem in der katholischen Kirche, Priestermangel, leere Kirchen bei steigenden Austrittszahlen mit einem einzigen zölibatären Handstreich bereinigen zu können, irrt gewaltig.

Wenn der Pfarrer heiraten und Papa werden darf (gegebenenfalls inklusive Scheidung), werden Beichtstühle und Kirchenbänke noch leerer werden. Denn wer sollte zum Beispiel einem verheirateten Pfarrer heutzutage noch freiwillig seine geheimsten Sünden anvertrauen? Das Beichtgeheimnis, das Ur-Vertrauen in Priester, die nur ihrer Religion verpflichtet sind, verkommt zur leeren Floskel.

Das katholische Priesteramt wird zum weltlichen Job wie jeder andere. Sicher wird es wieder mehr Priester geben, aber nicht mehr Mitglieder. Mancher Kirchensteuer-Katholik wird angesichts der ohnehin fehlfunktionierenden katholischen Kirche auch den letzten Schritt tun und von der inneren in die reale Kündigung wechseln. Der Exodus bei den Altparteien ist vergleichsweise Beweis.

Kramp-Karrenbauer mischt sich ohne Not in innerkirchliche Belange ein, wohl wissend, dass die Ehelosigkeit von Priestern heißes Thema der deutschen Bischöfe  bei der Synodalversammlung in Frankfurt ist. In Kauf nehmend, dass der Vatikan und insbesondere der emeritierte deutsche Papst Benedikt XVI. davor warnen, das Gebot der priesterlichen Ehelosigkeit zu lockern.

Dadurch wird sie parteiisch und will Richtung vorgeben. Die CDU-Chefin erweist damit dem demokratischen Anspruch der Trennung von Kirche und Staat einen Bärendienst.  Sie sollte sich um ihre politischen Aufgaben kümmern – damit ist sie ausgelastet genug! (RB)




Beatrix von Storch: Der Brexit ist ein Triumph der Demokratie

Von BEATRIX VON STORCH | Wäre der Brexit gescheitert, könnten sich die Anhänger des Satzes der Anarchistin Emma Goldman bestätigt fühlen: „Wenn Wahlen etwas verändern würden, dann wären sie verboten.“ Der Brexit beweist das Gegenteil. Tatsächlich besitzt keine andere europapolitische Weichenstellung der letzten Jahrzehnte eine so starke demokratische Legitimation wie der Brexit, der per Referendum beschlossen und durch die Parlamentswahl noch einmal fulminant bestätigt wurde.

Der europäische Verfassungsvertrag, auf dessen Grundlage die EU heute agiert, wurde hingegen von den Franzosen und den Niederländern in Volksabstimmungen abgelehnt – die Deutschen wurden erst gar nicht gefragt. Anschließend wurde der Verfassungsvertrag einfach in Lissabon-Vertrag umgetauft und trotzdem in Kraft gesetzt. An diesem antidemokratischen Projekt wollen die Briten nicht länger teilnehmen.

Der damalige Premierminister David Cameron hatte vor den Parlamentswahlen 2015 versprochen, ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft durchzuführen. Die Briten gaben ihm dafür eine unerwartet klare Mehrheit. Mit dieser war er nicht mehr auf die Stimmen der EU-freundlichen Liberaldemokraten angewiesen. Die euroskeptische UKIP von Nigel Farage erhielt bei diesen Wahlen 12 Prozent der abgegebenen Stimmen. Es hätte selbst dann für eine parlamentarische Mehrheit für das Referendum gereicht, wenn die Briten das deutsche repräsentative Wahlrecht gehabt hätten.

EU-hörige Presse

Beim Brexit-Referendum am 23. Juni 2016 lag die Wahlbeteiligung mit 72 Prozent noch höher als bei den vorhergehenden Parlamentswahlen, an der sich 66 Prozent der Wähler beteiligt hatten. Das Brexit-Lager gewann am Ende mit einem deutlichen Vorsprung von 1,3 Millionen Stimmen. Es ist also falsch, von einem knappen Wahlergebnis zu sprechen. In Deutschland haben in der Vergangenheit schon wenige tausend Stimmen über die Regierungsbildung entschieden. Die deutliche Mehrheit und die hohe Wahlbeteiligung gaben der Regierung ein klares politisches Mandat für den Brexit.

Doch weder das Pro-EU-Lager im Vereinigten Königreich noch die EU und erst recht nicht die EU-hörige Presse in Deutschland waren bereit, dieses klare demokratische Votum zu respektieren. Sie taten alles, um das Ergebnis des Referendums mit völlig abwegigen Argumenten zu torpedieren: Mal hieß es, die Wähler seien nicht jung genug, dann wurde der Wert von Referenden grundsätzlich bestritten, nur um im nächsten Satz ein neues Referendum zu fordern, unter dem Motto: Abstimmen lassen, bis das Ergebnis paßt.

Natürlich wurde den Briten auch der ökonomische Niedergang vorhergesagt. Daß nach der Brexit-Entscheidung die Arbeitslosigkeit in Großbritannien einen historischen Tiefstwert erreichte und nur halb so hoch lag wie im EU- und Eurozonenland Frankreich, wurde geflissentlich verschwiegen.

Revolutionierung der Parteienlandschaft

Als Theresa May mit ihrem Deal im Unterhaus scheiterte, der Ausstieg verschoben wurde und die Briten gegen ihren Willen erneut an der Wahl zum EU-Parlament teilnehmen mußten, schien das Pro-EU-Lager zu triumphieren. Der Historiker Timothy Garton Ash erklärte, die EU müsse den Briten nur noch zurufen „Wunderbar! Wir begrüßen das sehr, wenn ihr bleibt!“ – und der Brexit sei vom Tisch. Viele Brexit-Anhänger hatten die Hoffnung bereits aufgegeben.

Was dann geschah, gehört zu den Sternstunden der Demokratie. Die eigens für diese Wahl gegründete Brexit-Party von Nigel Farage wurde bei der Wahl zum EU-Parlament aus dem Stand mit 30 Prozent die stärkste britische Partei. Damit hatte Farage einmal mehr – wie schon in den Jahren davor – den Bürgern eine Stimme gegeben. Unter diesem Eindruck machten die Torys Boris Johnson zum Premierminister, der seine Bereitschaft zum harten Brexit erklärte und schließlich Neuwahlen zum Unterhaus erzwang.

Der Erdrutschsieg von Boris Johnson bei den Parlamentswahlen im Dezember wird nicht nur Europa verändern, sondern revolutioniert auch die Parteienlandschaft im Vereinigten Königreich. Denn erstmals gelang es den Konservativen, die „rote Mauer“ im Norden Englands zu schleifen. Dort befinden sich Wahlkreise, in denen in den letzten hundert Jahren noch nie ein konservativer Abgeordneter gewählt wurde. Das ist vergleichbar mit dem Erfolg von US-Präsident Trump im Industriegürtel der USA im Nordosten, der bis dahin immer die Demokraten gewählt hatte.

Historische Weichenstellung

Angesichts der drohenden Niederlage des Brexit-Lagers haben die Wähler traditionelle soziale und parteipolitische Gegensätze überwunden, um ihr Recht zu verteidigen, über die Zukunft ihrer Nation selbst zu entscheiden. Boris Johnson selbst nennt dieses Bündnis der konservativen Mittelklasse mit der patriotischen Arbeiterklasse „One Nation Conservatism“. Damit bezieht er sich auf den früheren Premierminister Benjamin Disraeli (1804–1881), dem es schon einmal gelungen war, die Unterstützung der Arbeiterklasse für die Konservativen zu gewinnen.

Den britischen Wählern ist es gelungen, eine historische Weichenstellung gegen den Konsens der politischen Eliten zu erzwingen. Damit ist der Brexit vor allem eines: ein Triumph der Demokratie. Freuen können sich darüber also nicht nur die Briten, sondern alle echten Demokraten.


(Dieser Text ist im Original erschienen auf jungefreiheit.de / Video oben: Ausschnitt des NBC-Livestreams von der Austrittsfeier in London mit der Rede von Nigel Farage ab 22:50 min.)




Gibt es Verbindungen von „Fridays for Future“ zu Pädophilen? (Update!)

Von LUPO | Update 15 Uhr: RadtkeLeaks Teil 1 – Der Grüne Sumpf FFF Hamburg. Gibt es Verbindungen der Klimabewegung „Fridays for Future“ zu den Grünen, zu angeblichen Pädophilen bei FFF mit einem pädophilen Bundestagsmitglied der Hamburger SPD? Und wenn ja, welche? Oder sind die (noch) angedeuteten schweren Vorwürfe des Bürgerschaftskandidaten der Linken, Tom Radtke, nur die Rache und Hirngespinste eines enttäuschten und durchgeknallten 18-jährigen Schülers? Die Polizei ermittelt.

Keine Frage: mit seinen Tweets hat Radtke die Bürgerschafts-Linke ebenso wie FFF und die Hamburger SPD schwer belastet. Radtke ist Gründungsmitglied der FFF-Hamburg, kennt sich dort aus wie kein anderer. Er hat die Bewegung von Greta Thunberg bezichtigt, in zentralen Hamburger FFF-Internet-Account-Positionen mit Mitgliedern der Grünen besetzt zu haben und deutet an, dass er auch etwas – vermutlich Unschönes – über die deutsche FFF-Hauptorganisatorin Luisa Neubauer ausplaudern könnte.

Besonders schwer wiegt sein Vorwurf, die FFF Hamburg habe „dreckige Geheimnisse“ wie zum Beispiel „die Pädophilen bei FFF Hamburg“ und einem speziellen Pädophilen bei der SPD: „Der Hamburger Bundestagsabgeordnete sollte aufpassen, sonst ergeht es ihm wie seinem ehemaligen Bundestagskollegen Edathy. Ich kenne die Namen einiger seiner Opfer“, twittert Radtke.

Solche Tweets schlagen naturgemäß in die Hamburger FFF-Bewegung und die vor der Tür stehende Bürgerschaftswahl am 23. Februar ein wie eine Bombe.

Radtke selbst ist nicht unumstritten und steht schwer unter Beschuss. Er hatte kürzlich zum Jahrestag der Auschwitz-Befreiung den Holocaust und das Nazi-Regime mit einem Klima-Holocaust verglichen. Auch Hitlers Panzer hätten Unmengen von CO2 in die Lust gestoßen.

Radtke fühlt sich falsch verstanden, teilte er in einem aktuellen Interview in der WELT mit,  will sich aber von seinem irren Vergleich nicht wirklich distanzieren.

In Folge bekam er harte Kritik von seiner Partei, der Linken, und der FFF-Hamburg. Gegen ihn läuft ein Partei-Ausschlussverfahren. War es also Enttäuschung, die ihn zu seinen Tweets veranlasste?

„Ich finde es extrem enttäuschend, wie wenig Solidarität ich erhalten habe. Ich bin jetzt Mobbing und sogar Morddrohungen ausgesetzt. Die Partei veröffentlichte sogar ein Statement, das mich in die Nähe des Faschismus rückt“, sagte er in der WELT.

Und zur FFF-Distanzierung äußerte er sich so: „Das liegt daran, dass Mitglieder und Sympathisantinnen der Grünen Jugend dort zentrale Positionen besetzt haben. Die Admins der Social-Media-Kanäle sind alle Grüne. Den Twitter-Account macht zum Beispiel Nele, und die ist offene Grünen-Sympathisantin. Viele von den Klimaaktivisten, die damals FFF Hamburg mit mir gegründet haben, sind deswegen gegangen.“

Das Online-Portal Tag24 schreibt:

Wen Radtke mit seinem Tweet meint, bleibt offen. Für Hamburg sitzen fünf SPD-Abgeordnete im Bundestag. Radtke selbst wollte auf Tag24-Nachfrage dazu den Namen nicht öffentlich machen.




Morgenthau-Plan minus Landwirtschaft: Die Zukunft Deutschlands?

Von EUGEN PRINZ | Der Morgenthau-Plan vom August 1944 war ein vom damaligen US-amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau veranlasster und später wieder verworfener Entwurf zur Umwandlung Deutschlands in einen Agrarstaat.

Ein unbefangener Betrachter könnte jedoch zu dem Schluss kommen, dass das Vorhaben jetzt, 76 Jahre später, von der EU und der deutschen Bundesregierung nachgeholt wird. Was allerdings gegen diese Theorie spricht, ist die Tatsache, dass die Landwirtschaft, die uns Morgenthau großmütig gelassen hätte, von Brüssel und Berlin ebenfalls platt gemacht wird.

Industriestandort Deutschland in Gefahr?

Diese Frage stellt Corinna Miazga in der neuesten Folge ihres YouTube-Formats „GEGEN!REDE“ drei Fachleuten. Zu Gast sind die AfD-Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Heiko Heßenkemper, Diplom-Physiker und promovierter Maschinenbauingenier, Dr. Dirk Spaniel, ebenfalls Maschinenbauingenieur und Steffen Kotré, ein Diplom-Wirtschaftsingenieur. Damit dürfte in dieser Sendung mehr akademische Kompetenz versammelt sein, als in der gesamten Bundestagsfraktion der Grünen. 

Dirk Spaniel – die Schlüsselfigur im Kampf um den Verbrennungsmotor 

Das alles beherrschende Thema in den kommenden Jahren wird neben der Zuwanderung das Aus für den Verbrennungsmotor sein. Die AfD ist in der glücklichen Lage, jemanden zu haben, der mehr von dieser Materie versteht, als alle anderen Abgeordneten des Deutschen Bundestages zusammen. Der promovierte Maschinenbauingenieur Dirk Spaniel war viele Jahre in der Automobilindustrie, genauer gesagt bei Daimler, als Entwickler tätig und weiß alles, was es über Elektro- und Verbrennungsmotoren zu wissen gibt.

Er warnt: „Es ist eine politische Entscheidung gefällt worden und diese politische Entscheidung führt mit Ansage zum Ende des Verbrennungsmotors und zum Ende der deutschen Automobilindustrie wie wir sie kennen.“

Diese Tatsache ist weiten Teilen der Bevölkerung immer noch nicht bewusst. In den nächsten Jahren kommt jedoch für die Bürger das böse Erwachen und sie werden feststellen, dass Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor künstlich so verteuert werden, dass sie kaum mehr bezahlbar sind. Es ist dann an Dirk Spaniel, in der AfD eine führende Rolle im Kampf um die Erhaltung des Individualverkehrs in Deutschland  zu übernehmen. Der promovierte Maschinenbauingenieur mit dem Stallgeruch von Daimler kann das Gesicht des Widerstandes und der Kronzeuge gegen die Abschaffung des Verbrennungsmotors werden.

Auch andere Industriezweige sind gefährdet

„Wir stehen vor einem gigantischen wirtschaftlichen Zusammenbruch“, lautet gleich zu Beginn der Sendung das niederschmetternde Resümee von Prof. Dr. Heiko Heßenkemper, Mitglied im Ausschuss für Energie und Wirtschaft, sowie im Arbeitskreis Bildung. Im weiteren Verlauf der Sendung erläutert Heßenkemper detailliert, welche Industriezweige bisher schon platt gemacht wurden und welche demnächst Deutschland wahrscheinlich für immer verlassen werden.

Blackout in den nächsten zwei bis fünf Jahren 

Der Wirtschaftsingenieur Steffen Kotré, ebenfalls Mitglied im Ausschuss für Energie und Wirtschaft, sagt für die nächsten zwei bis fünf Jahre einen Blackout voraus. Kotré ist jedoch auch der Meinung, dass dieser auf die Menschen eine durchaus heilsame Wirkung haben könnte und man sich danach wieder mehr bewusst wird, was wir an der gesicherten Stromversorgung hatten.

Die aktuelle Folge von „GEGEN!REDE“ ist erneut höchst informativ, auch wenn sie nicht dazu angetan ist, optimistisch in die Zukunft Deutschlands zu blicken. Aber wenigstens erfährt man ungeschminkt, was auf einem zukommen wird, so dass sich jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten darauf vorbereiten kann.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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