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Bistum Münster: Turnen mit Jesus am Kreuz

Von KEWIL | Turnen mit Jesus am Kreuz? Das „Social Media Team“ des katholischen Bistums Münster wollte am Karfreitag die Passion Jesu Christi ein wenig moderner gestalten und den Gläubigen die Leidensgeschichte ihres Herrn anhand von Turnübungen am Kreuz (siehe Abbildung) nahebringen.

Eine Idee, die auch von Kirchenfeinden stammen könnte und eigentlich eine beleidigende Blasphemie schlimmsten Grades ist. Wer auf solche Ideen kommt, hat vom Christentum keine Ahnung und sollte schleunigst seinen Hut nehmen.

Der selige Kardinal Clemens August Graf von Galen, der „Löwe von Münster“, hätte diese Kasper früher aus dem Tempel gejagt.

Bei Philosophia Perennis wird der Fall, der sich gestern bis in den Karsamstag hineinzog, genauer geschildert. Kritische und empörte Beiträge wurden vom Facebook-Bistum in Münster selbstredend gelöscht.

Dazu passt haarscharf ein Zitat aus einem neuen Buch, was „nottut“ bei uns:

Aus der Perspektive der heutigen christlichen Kirchen des Westens – die Ostkirche lassen wir im Folgenden weg – war Jesus Christus weder der Sohn Gottes noch der Messias, sondern der Stifter der beiden momentan größten humanitaristischen NGOs auf Erden.

„Das Christentum ist – abgesehen von Sekten und pfingstlerischen Strömungen – erloschen“, schreibt der Althistoriker Egon Flaig. „Die Priester glauben nicht mehr an das Credo, das sie in den Messen sprechen lassen. Was in den Kirchen geglaubt wird, ist höchstens, daß die christlichen Dogmen Symbole sind für eine universelle menschliche Gemeinschaft.“

(Egon Flaig, zitiert nach Klonovsky, siehe da!)