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Siegen: Migrant entkommt sieben Polizisten

Von MANFRED ROUHS | Am Mittwoch, dem 26. August 2020, war im nordrhein-westfälischen Siegen ein Migrant in einem PKW ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Der junge Mann hatte verständlicherweise kein Interesse an einer Feststellung seiner Personalien durch die Polizei. Auf dem Lidl-Parkplatz an der Hagener Straße bemühten sich sieben erwachsene und voll ausgerüstete Beamte, ihn unter Beachtung aller Regeln der political correctness festzunehmen. Wie dieser Versuch scheiterte, zeigt das Video der „Siegener Zeitung“.

In den USA wäre das wahrscheinlich anders ausgegangen. In Russland und in China auch. Aber Polizisten, die gezwungen sind, im Einsatz alles zu vermeiden, was auch nur entfernt als „Gewalt gegen Migranten“ interpretiert werden könnte, haben es eben nicht leicht. Wenn ein Straftäter, der nicht gleich mit der Kalaschnikow um sich schießt, sondern unbewaffnet ein Vergehen weit unterhalb der Schwelle zum Verbrechen begeht, die Entscheidung trifft, mit der Polizei nicht kooperieren zu wollen, haben seine Verfolger häufig das Nachsehen.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spot nicht zu sorgen. Manche Youtube-Kommentatoren fühlen sich bei den Aufnahmen an die „Police Academy“ erinnert. Allerdings greift der Ansatz zu kurz, die sieben Pechvögel, über die sich nun der Spot ergießt, als Versager abzustempeln. Nein, es steckt leider mehr dahinter:

Deutsche Polizisten sind derzeit auf unseren Straßen ohne die erforderliche Rückendeckung durch die Politik unterwegs. Falls sie vermeintlich zu hart durchgreifen, droht ihnen die Entlassung aus dem Staatsdienst. Wäre der Migrant bei seiner Flucht gestürzt und hätte sich ein Bein gebrochen, dann müssten sich die Beamten den Vorwurf einer „Hetzjagd“ gefallen lassen. Ihn ohne Gewaltanwendung festzunehmen, wäre offensichtlich nicht möglich gewesen. Es mit Gewaltanwendung zu tun, ist dagegen obrigkeitlich unerwünscht.

Was also sollen die Polizisten machen?

Schlecht an dem Vorfall ist auch, dass der junge Mann nun bei seinen Kumpels viel zu erzählen hat und das Restansehen der deutschen Polizei in Migrantenkreisen durch solche Aktionen nicht besser wird. – Die political correctness fordert Opfer. Dazu gehört offenbar auch die innere Sicherheit unseres Landes.FFP2 Mask


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.