1

Die moralische Verbrämung von Kapitulation

Von SELBERDENKER | In einem aktuellen PI-NEWS-Artikel wurde der Begriff des „Kolonisten“ verwendet. Kolonisten können nur kolonisieren, wenn sie auf schwache oder willige Ureinwohner stoßen. Andernfalls werden sie wieder vertrieben oder sie werden gezwungen, sich den Regeln der Ureinwohner unterzuordnen.

Viele Migranten sind auch nicht als Kolonisten gekommen. Sie wären längst integriert, wenn man es von ihnen gefordert hätte. Das ist aber nicht geschehen. Man hat „gefördert“ und irgendwann aus Bequemlichkeit damit aufgehört, auch zu „fordern“.

Unsere europäischen Länder sind den Ländern der „Kolonisten“ technologisch, wirtschaftlich und auch militärisch überlegen, doch die Normalbevölkerung dieser westlichen Länder ist gesellschaftlich gespalten und zur kulturellen Selbstaufgabe konditioniert worden.

Die Macht der „Kolonisten“ in europäischen Ländern resultiert aus ihrer erhöhten Bereitschaft zur Brutalität, ihrer höheren Vermehrungsrate und daraus folgendem politischen Appeasement der Herrschenden. Hinzu kommt noch die kulturrelativistische Vergötzung von Migrationshintergründen, während den europäischen Ureinwohnern gleichzeitig ihre eigene Kultur vergällt und ihre Wehrbereitschaft aberzogen wurde.

Das übersteigerte Selbstbewusstsein der „Kolonisten“ ruht größtenteils auf dem tönernen Sockel des Islam. Ein Schlag mit dem Hammer der Aufklärung – und der Sockel wäre in Europa Geschichte. Da die Expansion des Islam einst alle ehemaligen orientalischen Hochkulturen überrannt und abgelöst hat, wird der verbliebene Sockel des Islam als wichtigste kulturelle Identifikation jedoch wütend verteidigt. Wer außer dem Islam nichts hat, aus dem er sein Selbstwertgefühl ziehen kann, wird natürlich schnell sehr böse, wenn man den Islam kritisiert.

Islam und seine aggressiven Anhänger werden deshalb wie ein rohes Ei behandelt, obwohl die Kultur der Aufklärung hier harte Kritik gebietet. Das nennt man dann Toleranz und begründet es mit der Religionsfreiheit. In Wirklichkeit ist es Kapitulation aus Bequemlichkeit und Angst.

Kapitulation ist längst auch Maxime der Politik und wird, zur heuchlerischen Selbstrechtfertigung, als besonders moralisch hochstehend verbrämt. Doch „Multikultur“ ist ein Popanz. Besonders wenn Islam im Spiel ist.

„Religionsfreiheit“? – Islam in europäischen Kirchen

Es werden heute nicht nur Kirchen in Moscheen umgewandelt, es wurde wieder in einer Kirche gemordet. Moslems dringen überall da, mit Mordabsicht, in Kirchen ein, wo Islam Machtansprüche erhebt. Sie wählen gerne Kirchen, weil diese immer noch Symbole unserer Kultur sind. Das orientalische Christentum wurde so nahezu ausgerottet. In afrikanischen Ländern kommt es jedes Jahr zu islamischen Massakern in christlichen Gotteshäusern mit unzähligen getöteten Christen. Islam ist keine Rasse. Die Täter sind schwarze Moslems, die Opfer sind schwarze Christen. Einige „black lives mattern“ eben nicht so doll, wie andere „black lives“. Im politisch korrekten Mainstream erfährt man davon höchstens in Nebenmeldungen und es wird stets als „religiöser Konflikt“ verbrämt  –  oder neudeutsch – geframed. Es ist jedoch Teil der blutigen Expansion des Islam, es läuft ein Programm, das direkt aus seinem mörderischen Handbuch kommt.

Papst Benedikt XVI. deutete dieses uralte Problem in einer Vorlesung nur vorsichtig und indirekt durch ein Zitat des byzantinischen Kaisers Manuel II. an: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“. Eine rationale Antwort auf die Frage bekam er nicht. Die islamische Welt gab sich dafür schwer beleidigt. Weitere Christen wurden von Moslems massakriert. Benedikt XVI. ist nun nicht mehr Papst. Die besagte Vorlesung in Regensburg hatte das Thema „Glaube und Vernunft“.

Seitdem ist die offizielle kirchliche Kritik am Islam nahezu vollständig verstummt. Das Morden hört jedoch trotzdem nicht auf! Durch Appeasement wird sogar alles immer schlimmer.

Hätte Christus sich selbst verleugnet, gäbe es das Christentum nicht. Er hätte unter Pontius Pilatus abgeschworen, seine Botschaft wäre vergessen worden. Niemand erwartet den Märtyrertod von einfachen Christen. Jesus will, dass wir leben! Doch wenn hohe Kirchenführer sich der opportunistischen Politik anbiedern, indem sie das eigene christliche Gottes- und Menschenbild relativieren und verwässern, um eine falsche Gleichheit mit dem Islam zu suggerieren und es persönlich bequemer zu haben, dann sind sie keine Hirten mehr, dann dienen sie den Metzgern. Dann gleicht ihr üppiges Kirchensalär den 30 Silberstücken, die sie heute den Hohepriestern des Zeitgeistes zu verdanken haben. Auch wenn sich die Zeitgeistlichen gerne so aufspielen, sie sind nicht „das Christentum in Deutschland“.

Kein Grund mehr zur Hoffnung?

Wer keine Hoffnung mehr hat, kapituliert. Kapitulation, Unterwerfung ist aber genau das, was sie anstreben. Anders als der Autor des anfänglich zitierten Artikels möchte ich deshalb auch nicht pessimistisch enden.

Das Abendland wird nicht aus Schwäche kolonisiert, sondern weil es seine kulturelle Stärke nicht zeigt, weil es sich betrügen lässt und sich aus Bequemlichkeit selbst betrügt.

Als Christ hat man immer eine letzte Hoffnung, weil man eine letzte Gewissheit in seinem Herzen trägt, die einem niemand nehmen kann. Doch auch wer diese Gewissheit nicht besitzt, sollte die Hoffnung nicht aufgeben, denn spätestens wenn die Bequemlichkeit schwindet, woran sie derzeit kräftig arbeiten, wird es für die politisch korrekte Mehrheit immer schwieriger werden, sich selbst zu betrügen.

Ja, wir haben einen immer höheren Anteil an Migranten in unserer Gesellschaft. Doch mit ihnen steigt nicht nur die Zahl der Verächter einer freien Gesellschaft, sondern auch die Zahl derer, die weiterhin in einem freien Land leben wollen. Auch immer mehr Einwanderer sehen mit Sorge, wie sich Deutschland zum Negativen entwickelt und haben es satt, mit den Migranten in einen Topf geworfen zu werden, die zu dieser Negativentwicklung beitragen. Ob an der Regierung oder nur als „Anti“faschisten auf der Straße: Zu den größten Feinden von Einigkeit und Recht und Freiheit zählen derzeit viele autochthone Deutsche. Die Frage der Zukunft wird deshalb nicht sein, ob man schon deutsche Großeltern hatte, sondern ob man unser freies Land liebt und zu verteidigen bereit ist.

Deshalb werden sich die Politisch Korrekten in Zukunft mit ihren zwei einzigen Waffen zunehmend lächerlich machen: Nazikeule und Rassismuskeule werden wirkungslos.

Es kann noch etwas dauern, doch irgendwann wird zwangsläufig die Stunde des Verstandes schlagen. „Politische Korrektheit“ wird zunehmend als das erkannt, was sie ist, als verklemmte Wegbereiterin der Unfreiheit. Dann wird jeder behaupten, doch eigentlich schon immer politisch inkorrekt gewesen zu sein.

Das Licht am Ende des Tunnels muss nicht immer ein entgegenkommender Zug sein. Jeder Tunnel hat ein Ende.