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Hat Heiko Maas außer Hühnerbrust auch ein Hühnerhirn?

Von KEWIL |  Unter Außenminister Heiko Maas (SPD) hat eine seltsame linke Verzwergung der deutschen Außenpolitik stattgefunden, was anderes erreicht den kleinen Kopf des Außenministers offenbar nicht.

Anstatt den mörderischen Islam an den Pranger zu stellen, riecht er eine »führerlose, transnationale, apokalyptisch gesinnte, gewaltorientierte rechtsextreme Bewegung« in ganz Europa und hat deswegen bereits die EU und die UNO alarmiert, und zum 65-jährigen Jubiläum der Bundeswehr gratulierte er mit dem Foto eines belgischen Soldaten.

Wo Ungarn liegt, weiß er nicht, von Stalins Holodomor, dem Völkermord in der Ukraine, hat er noch nie gehört, dafür droht er mit geschwellter Hühnerbrust dem thailändischen König in Bayern, der aber absolute Immunität genießt, gegen die jeder deutsche Politamateur absolut machtlos ist.

Dafür kennt sich der Heiko aus Saarlouis in Hannover aus. Dort hatte sich die 22-jährige Jana bei einer „Querdenker“-Demo mit Sophie Scholl verglichen, was den tapferen Kämpen gegen Rechts sofort zum Zwitschern brachte:

Dies wiederum lenkte Jan Fleischhauer auf folgenden Gedanken:

Es stellt sich in der  Tat die Frage, ob unser Außenminister nicht nur eine Hühnerbrust, sondern auch das Gehirn eines Huhns hat. So hat er Afghanistan gerade eine halbe Milliarde Euro für das nächste Jahr versprochen, aber sie müssen brav sein.

Ja, das sind alle. Für viele hunderte Millionen kann man sich das laute Lachen über deutsche Trottel ja mal fünf Minuten verkneifen.




Black Friday für Biden?

Von PETER BARTELS | Es ist wie vor dem Gewitter: Alle Wasser sind Blei. Kein Blatt rührt sich. Keine Grille zirpt. Kein Vogel piept. Die Welt hält den Atem an: Bundesanwältin Sidney Powell kündigt in Amerika „Wahl-Enthüllungen von biblischem Ausmaß“ an.

Max Erdinger präzisiert auf JouWatch: „Ende dieser Woche, Freitag, 27.11.2020“. Denn gegen die „Sieger“ bei Nacht und Nebel, „die US-Demokraten, erhärtet sich stündlich der Verdacht, sie könnten … den größten Wahlbetrugs-Skandal der neueren Geschichte zu verantworten haben“. Was nicht nur unsereiner und die meisten der acht Millionen Leser von PI-NEWS befürchten. Da kann der weise Ex-Feuilleton-Fürst des (früheren!!) SPIEGEL, Matthias Matussek noch so knirschend zagen: „Trumps wahrscheinliche Niederlage wird mit wütender Weißglut gefeiert, und die linken Versöhner und Friedensstifter schlagen Listen vor, um die 70 Millionen Trumpwähler dauerhaft aus der zivilisierten demokratischen  Gesellschaft auszuschließen.“

Seinereiner Erdinger und unsereiner bleiben unbeirrt: „Da gibt es etliches … die personellen Querverbindungen zwischen „Dominion Voting Systems“ und der „Clinton Foundation“ … den Parteien, Parlamenten, Mark Malloch-Brown (britischen Oberhaus), Marc Zuckerberg (Facebook), Jack Dorsey (Twitter)“. Die stundenlang in der Nacht gestoppten Wahlcomputer, die von der „Michigang“ angekarrten Lastwagen voller Wahlbriefe, natürlich nur für Biden, die den in Michigan haushoch führenden Trump plötzlich in die Jauche tunkten.

Freiheit oder Biden?

Last but not least, das brüllende Schweigen der Biden-Journaille hierzulande, von weiter hinten verdruckst verbuddelten kleinen Meldungen abgesehen, wie „Trump zweifelt immer noch das Wahlergebnis an“ … Oder heute BILD, Seite 3: „Trump lädt Biden (endlich) ins weiße Haus“.

Erdinger haut brachial altbayerisch auf den Lucas: „Das alles läuft auf diese „Verschwörungstheorie“ hinaus: Die ganze Welt steht an einem Scheidepunkt. Demokratie und individuelle Freiheit stehen global mit Donald Trump – und genauso fällt beides mit Joe Biden … samt seiner Polit-Entourage in Brüssel und weltweit.“

Um dann zum gallebittersten aber herrlichsten Corona-Gleichnis des Jahres zu kommen: „Meine Frau hat einen Arbeitskollegen, der jemanden kennt, dessen Großmutter mit 95 Jahren jämmerlich am Virus verstorben ist, obwohl sie doch nur Krebs, Diabetes und Asthma hatte“.

Herz aus der Hose

Okay, nur was für Leute mit gesundem Menschenverstand, also Klima-, Windkraft-, E-Auto- und Corona-Leugner. Aber eben auch für immer mehr German Angsthasen, die immer öfter die Backen zusammenkneifen, das Herz aus der Hose holen und trotzig NEIN murmeln. Inzwischen schon ein paar Millionen. Natürlich murren sie nicht in die Mikros der „unabhängigen“ Meinungsmacher von Leipzig bis Dortmund; spätestens beim Staatsfernsehen wären sie sowieso weg gesiebt worden; denn noch bleibt der Algorithmus der Macht sakrosankt.

Eher fällt Miraculix der Himmel auf den Kopf, als dass der Auftraggeber ein nicht insinuiertes Umfrageergebnis geliefert bekommt: Bis 500 Befragte? Schublade x … Bis 1000 Befragte? Schublade Y … Bis 2000? 3000? Kein Problem, nur etwas teurer, weil ein paar Schubladen mehr aufgezogen werden müssen.  Unerhörte Unterstellung? Aber ja doch, rechte „Verschwörung“ sogar!! Wie die Popen und der Po der Messdiener. Weiße Bescheid, lieber Gott? Eben!!

Ghostbuster der Pandemie

Und so schreibt der Erdinger Max, Nennneffe von Ludwig Thoma, auf Jouwatch unbeirrt weiter: Die US-Demokraten sind so etwas wie die amerikanischen Ghostbuster der Pandemiebekämpfung“. Der PI-NEWS-Autor ergänzt: Die BRD-Allparteien-Macht SIND DIE PANDEMIE!! Und die EU. Freitag also das „politische Erdbeben biblischer Ausmaße“. Der Jouwatch-Bayer ist sicher: „Die Zukunft wird … trumphell. Ab nächster Woche geht die Sonne im Westen auf.“

Der PI-NEWS-Autor: Wenns für die linken Demokraten schief geht, wirds für Merkel und ihre linke Corona zappenduster: Black Friday für Biden…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.

 

 

 




Amokfahrt eines Algeriers in Karlsruhe

Von MANFRED ROUHS | In Karlsruhe ist ein „Mann“ am Dienstagabend Amok gelaufen: Er raubte mehrere Fahrzeuge, darunter einen LKW, und zog eine Schneise der Verwüstung hinter sich her. Wie durch ein Wunder wurde nur eine Fahrradfahrerin verletzt und niemand getötet. Der Sachschaden ist offenbar solide sechststellig. Das Zerstörungspotential der Tat war groß.

Die „Welt“ berichtet über den Hergang:

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat im Westen Baden-Württembergs innerhalb weniger Stunden verschiedene Unfälle verursacht, dabei mehrere Menschen verletzt und zwei Fahrzeuge geraubt. Der 48-Jährige habe am Dienstagabend zunächst Unfälle im Raum Karlsruhe verursacht, sei dann über die Autobahn 5 Richtung Süden geflohen und in der Gegend von Freiburg nach weiteren Unfällen schließlich festgenommen worden, teilten die Staatsanwaltschaft und Polizei Karlsruhe in der Nacht zum Mittwoch mit. Die Hintergründe waren auch Stunden später noch ungeklärt.

Nach bisherigen Erkenntnissen sei es am Dienstag gegen 18.40 Uhr in Rheinstetten im Landkreis Karlsruhe zu einem ersten Auffahrunfall mit einer leicht verletzten Person gekommen, hieß es. Der Tatverdächtige flüchtete demnach mit seinem SUV in Richtung Karlsruhe. Dort wurden der Polizei weitere Unfälle und Verkehrsgefährdungen gemeldet, die dem Mann zugeordnet werden. Nach Polizeiangaben wurde dabei eine 44 Jahre alte Radfahrerin verletzt, die zur Behandlung ins Krankenhaus kam. Schließlich überschlug sich der SUV des Mannes und geriet in Brand.

Anschließend habe der Mann eine unbeteiligte Autofahrerin unter Vorhalt seines Messers bedroht, ihren Wagen in seine Gewalt gebracht und damit einen weiteren Unfall verursacht. Seine weitere Flucht führte ihn mutmaßlich über die A5 Richtung Süden. Bei Herbolzheim habe sich der Flüchtende dann eines Lastwagens bemächtigt. Bei der Auffahrt auf die A5 mit dem Lkw kam es den Angaben zufolge zu einem Zusammenprall mit einem Auto. «Dieses wurde offenbar über eine längere Strecke vom Lkw mitgeschleift», hieß es. Die beiden Insassen wurden dabei verletzt. Um 20.50 Uhr habe die Polizei den Tatverdächtigen schließlich in der Nähe von Riegel (Landkreis Emmendingen) festgenommen.

Warum der Tatverdächtige die Unfälle verursachte, dabei Menschen verletzte und Fahrzeuge raubte, war nach Angaben eines Polizeisprechers in der Nacht zum Mittwoch «noch völlig offen». Die Polizei ermittelt derzeit die näheren Umstände der einzelnen Taten. Dazu suchen die Ermittler nach Zeugen und weiteren Geschädigten, da es an der A5 noch mehr Zwischenfälle als bislang bekannt gegeben haben könnte; sie werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Karlsruhe zu melden. Allein in Karlsruhe waren am Abend rund 80 Polizeibeamte im Einsatz.

Die meisten Medien verschweigen oder erwähnen nur am Rande, dass es sich bei dem 48-jährigen Täter um einen Algerier handelt. Erinnerungen an den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche im Jahr 2016 sollen offenbar vermieden werden.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Die Demokratie des Volkes: Geschlossen!

Von WOLFGANG HÜBNER | Unzählige wichtige Diskussionen und Entscheidungen der Geschichte haben nicht in Parlamenten oder Sitzungszimmern stattgefunden, sondern in Cafés, Kneipen und Restaurants. Dort sind auch die Parlamente des Volkes, dort findet neben privater Kommunikation das Gespräch, der Stammtisch über Politik und das Zeitgeschehen seinen Platz. Doch seit Wochen und auf unabsehbare Zeit ist das unmöglich wegen des sogenannten „Lockdown light“, der nicht zuletzt eine Demokratieverhinderungsmaßnahme für den Souverän ist.

Denn damit ist eine wichtige Kontrolle der politischen Maßnahmen der Regierenden lahm gelegt. Wenn sich das Volk an diesen Orten nicht persönlich austauschen kann, ist diese Kommunikation auch durch die digitalen Medien nicht ausreichend ersetzbar. Es kann nur spekuliert werden, ob diese Wirkung bei den aktuellen Beschlüssen zur geplanten Eindämmung der Virusgefahr ein Thema war, ob sie vielleicht sogar ganz im Sinne der Regierenden ist.

Selbst wenn das nicht bedacht wurde: Die Stimme des Volkes wird mit der verfügten Schließung alltäglicher Orte des Treffens und Austauschs wirkungsvoll auf sehr leise oder stumm gestellt. Es fällt jedenfalls schwer, diese Tatsache nur für einen nicht vermeidbaren Kollateralschaden der Corona-Maßnahmen zu halten.

Sicher ist jedoch: Wenn die Demokratie des Volkes in dem Maße erschwert, ja verunmöglicht wird, wie es derzeit der Fall ist, dann haben diejenigen freie Bahn, die an dieser Form der politischen Verständigung der Bürger noch nie besonderen Gefallen hegten. Geschlossene Cafés, Kneipen und Restaurants werden Covid-19 nicht besiegen, doch sie blockieren die ganz normale Demokratie des Volkes.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Wird Autofahren schon in vier Jahren verboten?

Der Wahnsinn in Brüssel nimmt immer neue Dimensionen an: Jetzt plant die EU-Kommission, uns Bürgern den Kauf eines neuen Autos ab 2025 unmöglich zu machen – das ist schon in gut vier Jahren!

Das soll für alle künftigen Benziner und Diesel gelten. Man holt jetzt in Brüssel den ganz großen, linksgrünen Öko-Hammer heraus und plant eine neue Abgasnorm namens „Euro 7“.

Mit dieser soll vorgeschrieben werden, dass ein Auto in jeder Fahrsituation quasi emissionsfrei bleiben muss – egal ob vollgepackt auf der Fahrt in den Urlaub, im Stop-and-go im Stadtverkehr oder mit Anhänger bergauf. Das ist technisch nicht mehr zu schaffen.

Damit stehen jetzt Millionen Arbeitsplätze auf dem Spiel – und außerdem unsere individuelle Bewegungsfreiheit in Deutschland und Europa, denn ohne ein vernünftiges Auto wird es damit vorbei sein.




Erdogan macht, was er will, und die EU guckt feige zu

Von KEWIL | Am Sonntag war ein türkischer Frachter 150 Kilometer vor der libyschen Küste von einer Fregatte der Bundeswehr auf Befehl der EU aus Rom (Aktion Irini) gestoppt worden wegen Verdacht des Waffenschmuggels und sollte durchsucht werden. Kurz danach ließ der türkische Sultan Recep Tayyip Erdogan seinen Schuhputzer in Almanya anrufen und protestieren. Sofort wurde die Aktion gestoppt und Merkels Schrott-Marine unter Oberbefehlshaberin AKK rückte wie ein begossener Pudel ab. Protest Fehlanzeige. Es ist die neueste Frechheit des türkischen Präsidenten und ein erneutes Versagen des Westens.

Erdogan macht buchstäblich, was er will, kassiert von der EU und Berlin noch zweistellige Milliardenbeträge dafür, dass er das Gegenteil von dem macht, was die EU will, und unsere politischen Hampelmänner und Hampelfrauen hängen wie die Marionetten an seinen Fäden.

Erdogan mischt sich über die islamische DITIB direkt in die deutsche Innenpolitik, beleidigt den französischen Präsidenten Macron, schnappt sich syrisches Staatsgebiet von den Kurden, hilft dem islamischen Aserbaidschan gegen die Christen in Armenien, an denen die Türken bereits einen Völkermord begangen haben, will die Griechen von ihren Inseln vertreiben und reklamiert ihr Meer für die Türkei und sichert sich Öl- und Gasvorkommen im Mittelmeer rund um das bereits vor 70 Jahren von den Türken illegal besetzte Nordzypern.

Dazu kassiert er Milliarden von der doofen deutschen Kanzlerin Merkel, damit er „Flüchtlinge“ vor Europa zurückhält, und schickt sie erpresserisch trotzdem. Und genau dahin passen auch seine Waffenexporte nach Libyen. Seine Verbündeten dort sitzen nämlich an der Küste, und damit hat Erdogan ein weiteres Trumpfass gegen die EU. Er kann jetzt mohammedanische „Flüchtlinge“ und Asylanten nicht nur vom Bosporus, sondern auch aus Libyen nach Europa schicken. Damit hat er die EU in der Zange.

Man muss Erdogan ob seines strategischen Weitblicks immer wieder bewundern, wobei ihm angesichts der unfähigen Feiglinge und Volldeppen in Berlin und Brüssel die islamische Eroberung von Westeuropa eher leichtfällt. (Siehe dazu auch Tichys Einblick!)




Musste die AfD-Fraktion über dieses Stöckchen springen?

Von DER ANALYST | Wieder einmal konnte der kritische Beobachter mit ehrfürchtigem Staunen zur Kenntnis nehmen, mit welcher Perfektion es den etablierten Politikern und ihren Hofberichterstattern gelungen ist, durch eine zum Popanz aufgeblasene, suboptimale Entscheidung zweier AfD-Bundestagsabgeordneter von einem Ereignis abzulenken, das die Demokratie in Deutschland nachhaltig schädigt.

Auf Einladung der AfD-MdBs Udo Hemmelgarn und Petr Bystron, bekamen mehrere Journalisten der Alternativen Medien, darunter auch die ehemalige Flüchtlingshelferin Rebecca Sommer, Zutritt zum Parlamentsgebäude. Dort taten sie etwas, das die Bundestagsabgeordneten der etablierten Parteien von der Presse nicht mehr gewohnt sind: Sommer und Co. stellten unangenehme Fragen.

Das Märchen von den Rehen und den Wölfen

Man kann ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass niemand Bundestagsabgeordneter wird, der nicht über Ellenbogen und ein gerüttelt Maß an Härte verfügt, um es zurückhaltend zu formulieren. Das gilt umso mehr für Kabinettsmitglieder, wie zum Beispiel Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Mit Erfolg wurde nun den Medienkonsumenten und offenbar auch großen Teilen der AfD-Bundestagsfraktion weisgemacht, dass gestandene Abgeordnete und ein Bundesminister den Journalisten der Alternativen Medien ausgeliefert waren, wie verängstige Rehe einem Rudel hungriger Wölfe.

Mit diesem Narrativ hat es das polit-mediale Establishment geschafft, von dem wahren Skandal, der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes, abzulenken.

Zweifellos hätten sich die von Petr Bystron und Udo Hemmelgarn eingeladenen Journalisten da und dort etwas mehr Zurückhaltung auferlegen sollen. Dennoch ist ihr Verhalten weit davon entfernt, jene künstliche Aufregung zu rechtfertigen, die damit bundesweit erzeugt worden ist. Sicherlich, Rebecca Sommer ließ sich in ihrer Empörung über die Demontage der Demokratie zu einigen Worten hinreißen, die sie sich besser nur gedacht hätte. Dazu muss man aber sagen, dass der Adressat, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, längst im Fahrstuhl auf dem Weg nach oben war, als sie geäußert wurden.

Um die Wogen zu glätten, entschuldigten sich sowohl Petr Bystron und Udo Hemmelgarn,  als auch der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland, für das Geschehen. Letzterer räumte in seiner Rede im Bundestag ein, die Eingeladenen hätten sich unzivilisiert verhalten.

Man kann geteilter Meinung darüber sein, ob es klug von der AfD-Spitze war, das Narrativ vom Wolfsrudel und den eingeschüchterten Rehen mit einem Mea Culpa adeln. Offenbar ist man hier wieder einmal dem Irrtum unterlegen, das polit-mediale Establishment würde sich nach so einer Geste versöhnlich zeigen.

Wie immer, war jedoch das Gegenteil der Fall. Denn die Rehe sind in Wirklichkeit gar keine und beißen beim geringsten Zeichen von Schwäche erst recht zu. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat inzwischen eine Änderung der Geschäftsordnung des Bundestags gefordert, um der AfD den Zugang zu parlamentarischen Ämtern zu verwehren. Da hat man doch gleich eine neue faule Ausrede, der AfD weiterhin den ihr seit Beginn der Legislaturperiode zustehenden Posten eines Bundestags-Vizepräsidenten zu verweigern.

 AfD-Spitze im Panikmodus

Und wieder beging die AfD-Spitze, offenbar nun panisch geworden, den Fehler, eilfertig über das Stöckchen zu springen, das ihr hingehalten wurde. Eingefahrenen Verhaltensmustern folgend, kam nun auf das Mea culpa, das Mea maxima culpa. Der Vorstand der AfD-Bundestagsfraktion beschloss Sanktionen gegen Petr Bystron und Udo Hemmelgarn. Bis Ende Februar 2021 werde der Fraktionsvorstand die beiden Parlamentarier nicht mehr als Redner im Plenum aufstellen, teilte die Fraktionsspitze mit. Auch sollten Kurzinterventionen und Fragen der beiden im Plenum unterbunden werden. Bei „weiterem fraktionsschädigendem Verhalten“ müssten die beiden Abgeordneten damit rechnen, dass der Fraktionsvorstand Abwahlanträge bezüglich ihrer Mitgliedschaft in den Bundestagsausschüssen stelle. Der Beschluss sei in der Fraktionssitzung auf breite Zustimmung gestoßen.

Nach dieser Entscheidung dürften in den Fraktionsräumen der etablierten Parteien und in den Redaktionsstuben der Mainstream-Medien die Sektkorken geknallt haben. Man kann davon ausgehen, dass nach einem kurzen Umtrunk überlegt wird, wie man die AfD in dieser Causa noch weiter vor sich hertreiben kann.

Das Ermächtigungsgesetz? Schnee von gestern.

Solidarität statt Sanktionen

Zu den beiden Leidtragenden ist zu sagen, dass Petr Bystron und Udo Hemmelgarn wahrlich mehr Solidarität seitens ihrer Fraktion, besonders der Fraktionsspitze, verdient hätten. Ihre unglücklich verlaufene Einladung rechtfertigt nicht einmal ansatzweise solche Sanktionen. Als Trost mag ihnen die Gewissheit dienen, dass viele kritische Bürger ebenso denken.