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„Der Verrat am C“ – Eugen Ablers Abrechnung mit der Merkel-CDU

Von KLAUS HILDEBRANDT | Die Politik, wenn sie spürt, dass man sie nicht mehr kontrolliert, hat es an sich, im Laufe der Zeit vom geraden Weg abzukommen und zu experimentieren. Genau das ist gegenwärtig der Fall in Deutschland und auch die Mentalität vieler Bürger, die sich machtlos gegenüber diesem immer größer werdenden Apparat sehen. Dabei dient die Außenpolitik als Tummelfeld.

Deutliche Belege für diese Entwicklung liefern insbesondere die ehemaligen Garanten für eine breite Mitte, – CDU und SPD -, die inzwischen weder christlich noch sozial sind und in nur wenigen Jahren das Vertrauen der Wähler verspielt haben. Sie vertreten heute weder Werte noch Recht, und kochen stattdessen nur noch ihr eigenes Süppchen. Gute Politiker sind selten geworden und man kann sie, – im Einheitsbrei der Politik schwimmend -, nur noch mit der Lupe finden. Wenn die CDU dem Schlachtruf der Kanzlerin folgt und „so weiter“ macht, könnte es sein, dass sie bei den nächsten regulären Wahlen in 2025 im einstelligen Bereich landet. Verdient hätte sie es allemal.

Nach diesem etwas außergewöhnlichen Vorspann möchte ich auf die aktuelle Buch-Neuerscheinung des ehemaligen Politikers und mir seit vielen Jahren bestens bekannten Eugen Abler hinweisen, der im August 2020 nach 43 Jahren Mitgliedschaft aus der CDU austrat. Sein Protest richtet sich in erster Linie gegen die von der Kanzlerin Angela Merkel eingeleitete Metamorphose der CDU zu einer zeitgeistlichen, orientierungslosen Linkspartei, wie es unser Land bisher noch nicht erlebte.

Die Migrationspolitik und die damit eng verknüpfte enorme Geldverschwendung sind dabei nur zwei von vielen Betätigungsfeldern, die hier mitwirken. Wer Abler kennt, der weiß, dass er ein großer Gegner des immer kurioser werdenden Genderunfugs ist, der den Hauptteil seines Buches beansprucht. Gender ist ein breites Feld, auf das ich an dieser Stelle nicht im Detail eingehen möchte, weil zu aufwendig. In seinem 320-seitigen Buch geht Abler auf die Hauptbereiche dieser absurden Ideologie ein, wozu der Lebensschutz ein zentrales Anliegen bildet.

Aber auch verwandte Themen wie das Adoptionsrecht für Gleichgeschlechtliche, die „Ehe für Alle“, die Frühsexualisierung unserer Kinder und die Einführung eines dritten Geschlechts werden darin ausführlich behandelt. An der Erstellung des Buches beteiligten sich weitere namhafte Gegner dieser absurden Ideologie, unter anderem Gabriele Kuby.

Dass die Kritik am Genderunfug inzwischen von der Politik wahr bzw. ernst genommen wird, wurde auch beim „ersten Triell“ der Kanzlerkandidaten Laschet, Scholz und Baerbock deutlich, wo es Thema war, wenn auch erst am Ende der Runde. Wie zu erwarten, fielen die Aussagen der drei Kandidaten dabei allesamt äußerst blass und ausweichend aus.

Diese Ideologie ist nicht das, was Politiker uns weismachen möchten. Sie spaltet die Gesellschaft bis tief in die Familien und am Arbeitsplatz und diskriminiert. Auch die Migrationspolitik der Kanzlerin basiert darauf. Meiner Meinung nach müsste Gender schlichtweg verboten werden.

Wie ich den jüngsten Umfragen entnehme, knabbert die CDU inzwischen ganz nahe der historisch tiefen 20 Prozent-Marke, so dass das Kalkül der Kanzlerin nicht aufzugehen scheint. Die Schlappe rundum Afghanistan dürfte den Niedergang dieser einst stolzen Partei in den nächsten Wochen vor den Wahlen sogar noch begünstigen. Und wenn auch die EU noch Schaden an der Politik der Kanzlerin davon trägt, dann war’s das für die „Sonderrolle“ Deutschlands in der Welt. Diese Partei hat uns alle auf dem Gewissen.

Das Buch trägt den Titel „Der Verrat am C – Einsichten und Ansichten eines ehemaligen CDU-Mitglieds“, und wird ab der kommenden Woche käuflich zu erwerben sein. Es kostet 18,90 Euro, also etwas mehr als ein Kasten Bier.

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