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23 Bankautomaten-Bomber gefasst – wer sind die Täter?

Von MANFRED W. BLACK | Mindestens 18 Monate hat die deutsche und die niederländische Polizei mehrere größere Gruppen beobachtet, die im Verdacht stehen, in großem Stil in Holland und in der Bundesrepublik Geldautomaten gesprengt zu haben. Nun haben Polizeibeamte in den Niederlanden zugeschlagen. 23 Gangster sind festgenommen worden. Die verhafteten Banditen haben immer wieder Sparkassen und Banken insbesondere in sechs Bundesländern überfallen: in NRW, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Bayern und in Schleswig-Holstein.

Sprengungen vorher trainiert

Die Schwerkriminellen sind offenbar Ermittlern dadurch ins Netz gegangen, dass sie – parallel zu ihren Überfällen – irgendwann auch Geldautomaten bei einer Firma im Raum Osnabrück gekauft hatten. Offensichtlich mit dem Ziel, unterschiedliche Formen von Sprengungen in einem eigenen „Trainingszentrum“ zu trainieren. Davon hatten Kripo-Beamte Wind bekommen.

Heutzutage zwingen Bankräuber in aller Regel nicht mehr mit gezückter Waffe Angestellte von Geld-Instituten, dicke Geldbündel herauszurücken. Vielmehr sprengen die Banditen außerhalb der Geschäftszeiten Bankautomaten in die Luft.

In Holland sind jetzt bei den verhafteten Gangstern 20 elektronische Kommunikationsgeräte, zahlreiche Datenträger und Speichermedien, Täterbekleidung, Spreng-Utensilien, eine Geldzählmaschine sowie ein mobiles Blaulicht sichergestellt worden. Diese Bankräuber haben insbesondere in Deutschland einen Schaden von etlichen Millionen Euro verursacht. Eher nebulös schreibt der WDR [1] dazu, die Ermittler hofften nun, „mehr über die kriminellen Strukturen von Automaten-Sprenger-Banden herauszufinden“.

Medien verschweigen die ethnischen Hintergründe

Auffällig ist in diesen Tagen erneut, dass etliche Medien über den Fahndungserfolg der Polizei zwar ziemlich lange Artikel bringen und anmerken, dass es sich um Täter handelt, die aus Holland kommen. Wer genau – mit welchem ethnischen Hintergrund – die Bankräuber sind, wird aber mit keinem Wort erwähnt. Selbst die Bild-Zeitung schweigt sich dazu derzeit aus.

Dabei wissen viele Kriminal-Reporter, dass der Polizei – ob in den Niederlanden oder in Deutschland – die geographischen und ethnischen Hintergrunde der meisten Banken-Gangster durchaus geläufig sind.

Die Täter wohnen ganz überwiegend in Holland, gehören mafiartig organisierten Banden an und haben einen migrantischen Hintergrund. Die Schwerkriminellen sind zumeist Marokkaner, Syrer und Moldawier. Sehr viele von ihnen besitzen eine doppelte Staatsbürgerschaft. Auch PI-NEWS berichtete [2] dazu kürzlich.

Die aktuellen Festnahmen erfolgten in den Städten Amsterdam, Utrecht und Den Haag. Aber eigenartiger Weise haben die Ermittlungsbehörden von den 23 Verhafteten 14 Personen ziemlich schnell wieder auf freien Fuß gesetzt, nun sitzen nur noch neun Beschuldigte in U-Haft. Drei davon sollen nach Deutschland ausgeliefert werden.

Offenbar werden auch in den Niederlanden verhaftete Gangster oftmals dann erst mal wieder in die Freiheit entlassen, wenn sie einen „festen Wohnsitz“ vorzuweisen haben und angeblich nicht im Verdacht stehen, sich einem Strafverfahren entziehen zu wollen.

Die meisten der Gangster sind Marokkaner

Im vergangenen Jahr traute sich die Neue Ruhr Zeitung [3] (NRZ) als eine der wenigen Zeitungen noch, Ross und Reiter zu nennen. Die Tageszeitung schrieb, dass die jeweilige Automaten-Sprengung in aller Regel von den Bankräubern professionell vorbereitet und ausgeführt wird. Beteiligt seien Spezialisten zum Beispiel für den Bau von Sprengsätzen, für Waffen oder den Diebstahl von schnellen Autos, die als Transportmittel dienen.

Laut NRZ handelt es sich um Banden, die nicht selten im Rahmen von organisierten Clustern kooperieren. Man müsse sich ein „Netzwerk schätzungsweise von 200 bis 400 Personen vorstellen, meist jungen Männern mit marokkanischen Wurzeln“.

Dies ist von Polizeidienststellen vor Monaten auch bestätigt worden. So schrieb die Polizei NRW: [4] „Die meisten Täter besitzen einen niederländischen Pass und sind marokkanischer Herkunft.“

Sozialhilfe als Aufwandsentschädigung

Diese Migranten gehören zumeist hoch kriminellen und autarken Familien-Clans an, die sich jeweils ethnisch streng abschotten, aber oft mit anderen migrantisch-kriminellen Vereinigungen eng zusammenarbeiten.

Die Mehrheit der Kriminellen bezieht – sozusagen als Aufwandsentschädigung – sogar staatliche Sozialhilfe und wohnt in Räumlichkeiten, die vom Staat unbegrenzt bezahlt werden. Das wird in dem Buch „Die Macht der Clans. Arabische Großfamilien und ihre kriminellen Imperien“, das von zwei Spiegel-TV-Journalisten im Jahr 2020 herausgegeben worden ist, sehr genau und anschaulich beschrieben.

Obwohl dazu viele Fakten bei den einschlägigen staatlichen Dienststellen gespeichert sind, wollen die Medien des Mainstreams – und ebenfalls die Politik – offensichtlich immer wieder verschweigen, dass diese, zumeist muslimischen, „modernen“ Bankräuber ursprünglich als vermeintliche „Flüchtlinge“ nach Westeuropa gekommen sind, die hier angeblich „Schutz“ suchen.

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