Springer-Verlag plant Flirt-Gestapo!

Von PETER BARTELS | Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Irrer her… Bei Springer sind es gleich mehrere: Ein „Projektteam“ soll künftig darüber wachen, wer wen anlächelt, sogar anlacht, auslacht. Oder zu laut anspricht, deutsch: anschnauzt! Lachsalve des Gesunden Menschenverstands? Gemach! Erst mal die ernsten Dinge des Seins bei Springer…

Nachricht 1: Die Sabbat-Wochen sind vorbei – BILD-Chef Julian Reichelt (40) ist seit Montag wieder in Amt und Würden. Der V-Mann von PI-NEWS: „Er hat eine längere Mea culpa-Rede gehalten, ansonsten herrscht in der Redaktion der gleiche Ton wie immer“ … Und: „Angeblich hat sich das meiste nicht bestätigt. Es gibt aber auch Untersuchungen, die noch weiter laufen.“

Nachricht 2: Franz Josef Wagner (77) ist von der Corona-Impfe wieder auferstanden. Nachdem der BILD-Postbote sein dünnes Oberärmchen tapfer der Merkel-Spritze hingehalten, dem BILD-Fotografen fürs Foto hergezeigt hatte, schien er über Nacht vom Blitz beim Sch… ( Schluck Grappa) getroffen worden zu sein. Die „Post“ für die allerletzten, flüchtigen Leser fiel plötzlich und unerwartet aus. Mittwoch lallte er aber wieder … über Laschet: „Hätten wir die Pandemie nicht, dann wären Sie der ideale Kanzlerkandidat – in einem Deutschland vor zwei Jahren… Aber wir sind im Krieg. Wir brauchen keinen Netten.“ Donnerstag labert er:Ab morgen darf man in Hamburg, ab 21 Uhr bis 5 Uhr früh, seine Wohnung nicht verlassen … Ausgangssperre großartig … Polizei kontrolliert. Gut so! Wir brauchen jetzt die harte Tour. Nicht öffnen, nicht lockern. Vergesst Ostern, was sind Ostereier gegen Leben.“

Bluse, Beine, praller Po – ein Blick genügt

Jetzt die grotesken Dinge des Lebens – die Deutsche Krankheit. Sie hieß früher „Englische Krankheit“, meinte Rachitis (Knochen-Erweichung). In Deutschland meint sie heute Meningitis (Gehirnentzündung), böser: „Gehirnerweichung“, wie auch PI-NEWS-Leser die Springer-Mail an seine Mitarbeiter deuten dürfen:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach herausfordernden Wochen haben wir euch … Montag angekündigt, dass wir uns mit dem Thema der Kultur bei BILD keine Zeit lassen wollen. Uns ist klar, dass jeder nur dann täglich sein Bestes geben kann, wenn er sich unterstützt fühlt und Führungskräften sowie Kolleginnen und Kollegen vertraut. Und genau das wollen wir erreichen…

Für jeden „Normalo“ brüllt es aus den Zeilen: Mit KULTUR sind natürlich der Blick auf Bluse, Beine, praller Po gemeint. Jedenfalls wenn sie zu voll, zu lang, zu rund sind. Wenn „Mann“ die Luft anhält, bewundernd die Augen verdreht, ihm ein sanftes „zauberhaft“ raus rutscht. Aber KULTUR meint auch den Ton, die Lautstärke: Nicht Schreien, sondern Säuseln! Wenn die Chefreporter mal wieder im Corona-Home Office auf Recherche machen… Wenn der Text des Redakteurs mal wieder so leer ist wie der Polizeibericht… Wenn die Story mal wieder so lang wie eine chinesische Wandzeitung ist… Demnächst alles KULTUR!! Generation Schneeflöckchen eben… Vor allem Gender statt Gott. Nicht Frau, sondern Männin… Liebet und mehret Euch? Wenns denn sein muss, aaaber mit Gender-Genehmigung.

Die Klugscheißer aus dem Springer-Olymp weiter in „göttlicher Eingebung“ à la Ludwig Thoma:

Als ersten Schritt haben wir zusammen mit Jan Bayer ein Projektteam aufgestellt. Das Team wird geleitet von Christian Fuhrhop, Ulrike Bergler, Sven Rebbert und Cecil von Busse. Sie werden den Prozess für uns strukturieren und gemeinsam mit uns vorantreiben … Den April werden wir für eine Mitarbeiterumfrage nutzen, bei der wir euch um offenes Feedback bitten. Es ist uns wichtig, dass ihr uns hier mit reger Teilnahme unterstützt, damit wir wirklich alle Stimmen und Aspekte berücksichtigen können.

Dann, wie im Roten SED-Journalisten-Kloster in Leipzig gepaukt:

Darüber hinaus werden ergänzend Interviews geführt und Workshops stattfinden…  Am Ende entsteht ein kulturelles Leitbild für unsere Zusammenarbeit und eine klare Sicht auf unsere gemeinsamen Werte, daraus werden wir dann konkrete Maßnahmen ableiten und miteinander umsetzen. Herzliche Grüße, [die Chefredakteur/Innen] Alexandra Würzbach, Carolin Hulshoff , Julian Reichelt, Lars Moll.

Schweizer Weltwoche: „Das ist kein Aprilscherz!“

Sozialistische Semantik, Dialektik, Rabulistik, rotes Herz, was willst du mehr? „Kulturelles Leitbild“ … „Gemeinsame Werte – kennen das nicht schon die meisten Linken im Reichstag aus der DDR? „Konkrete Massnahmen“? Erst Abi-Verbot, dann Bautzen, dann Ausweisung? Übertrieben? Lest Vera Lengsfeld … Oder ein paar der wunderbaren Autoren von Broders „Achse des Guten“… Die Schweizer Weltwoche (sie ist das wahre Schweizer Fenster nach Westen, nicht die NZZ) grinst:

Schluss mit Getuschel im Kopiererraum: Bei Axel Springer sollen Büroflirts künftig gemeldet werden …Man wolle «Gefühle nicht verbieten, zugleich aber transparent damit umgehen» … Die neue Regel wirft Fragen auf: Wer meldet das Gspusi? Die Betroffenen? Die Kollegen? Wem wird es gemeldet? Der Personalabteilung? Dem Chef? Schwarzes Brett? Was, wenn der Chef eine Liaison hat? Reicht eine Meldung? Braucht es Fortschrittsberichte? Wird gar das „Paar des Monats“ gekürt? Sicher ist nur: Der Tratsch wird aufblühen. (Und BILD endgültig verblühen) Ebenso sicher: Dies ist kein Aprilscherz.

In Merkels Demokratur macht man keine Scherze. Und gelacht wird nur im Keller. Oder in die hohle Hand. Guckst Du … den begnadeten Uwe Steimle auf Youtube, lieber PI-NEWS-Leser, der vom Mitteldeutschen Rundfunk (DDR1-Nachfolger) nach „Sibirien“ verbannt wurde, weil … weil … weil …

PS: Unsereiner hätte keine Sabine, keine wunderbaren Söhne John und Ben, wenn‘s seinerzeit ein „Projekteam“ in der BILD-Redaktion gegeben hätte. Und mein Zauberlehrling von damals beichtete mir heute: “Ich wäre gefeuert worden, weil ich eine schöne Volontärin gev … habe!“ Sorry, lieber Gott, aber Deine Pfaffen-Pfeifen haben die Beichte im Beichtstuhl leider abgeschafft… Trotzdem Frohe Ostern!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Sind Ossis schwer erziehbar?

Von MANFRED ROUHS | Die Otto-Brenner-Stiftung der IG Metall hat eine Studie veröffentlicht, in der sich der Journalismus- und Kommunikationsforscher Dr. Lutz Mükke der Frage zuwendet, warum die Ossis böse sind, schwer erziehbar und für die gesamtdeutschen Qualitätsmedien mehrheitlich nicht wirklich erreichbar. Die Abhandlung unter der Überschrift „30 Jahre staatliche Einheit – 30 Jahre mediale Spaltung“ führt den Untertitel „Schreiben Medien die Teilung Deutschlands fest?“.

Das Glaubwürdigkeitsdefizit der Massenmedien führt der Gewerkschaftsautor im Wesentlichen auf vier Faktoren zurück:

„In den Führungsetagen der wichtigen bundesrepublikanischen Leitmedien sind so gut wie keine Ostdeutschen zu finden.

Fast alle Regionalzeitungen, die im Osten erscheinen, sind in Besitz westdeutscher Medienunternehmen.

In den Chefetagen der großen ostdeutschen Regionalzeitungen sind Westdeutsche ähnlich überrepräsentiert wie vielerorts beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Bei der Ausbildung von Journalist*innen sieht es nicht besser aus: Journalistenschulen bilden kaum Nachwuchs mit ostdeutschem Hintergrund aus.“

Alle vier Feststellungen sind richtig. Und trotzdem ist es offensichtlich falsch, das Glaubwürdigkeitsdefizit des massenmedialen Betriebs, das auf dem Gebiet der ehemaligen DDR zweifellos größer ist als in Westdeutschland, auf Ost-West-Personalfragen zu reduzieren. Wären die Massenmedien mit den gleichen Inhalten insgesamt glaubwürdiger, wenn ein etwas höherer Anteil an Journalisten mit Ost-Biografie sie verbreiten würde? – Wohl kaum.

Der Autor meidet es, sich mit den inhaltlichen Defiziten der Massenmedien und deren kosmopolitischer ideologischer Grundtendenz kritisch auseinander zu setzen. Einer Grundtendenz, die in verschiedenen Facetten ausgeleuchtet und betont wird: mal kosmopolitisch-kapitalistisch, mal kosmopolitisch-spätmarxistisch. Immer aber voll auf Multi-Kulti-Kurs und auf Krawall gebürstet gegen jeden, der die Bewahrung regionaler und nationaler Eigenarten gegen die Vereinheitlicher der Welt auf seine Fahne geschrieben hat.

Die Frage müsste eigentlich lauten: Warum sind viele Wessis so schwer von Begriff und merken immer noch nicht, dass sie verschaukelt werden? Meine Einschätzung lautet: Weil es ihnen noch zu gut geht.

Das kann sich aber schneller ändern als mancher heute noch vermutet. Und dann holt der Westen vielleicht rasanter auf in Sachen Medienskepsis als der IG Metall recht ist!


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.




Die verlorene Ehre des Julian Reichelt

Von PETER BARTELS | Es gab eine Zeit, da waren Männer noch Männer. Und Frauen Frauen. Sogar bei SPIEGEL, STERN und BURDA. Bei BILD sowieso. Eine „Mutti“ namens Merkel hat Gottes Schöpfung in die Tonne getreten. Jetzt gibt es nur noch „Menschen“, die (meistens) gebären können. Und Menschen, die das (noch) nicht können. Aber die Gender-Götter arbeiten schon dran…

„Gestern“ empfing SPIEGEL-Chef Rudolf Augstein seine hübsche Vorzimmer-Dame schon mal im Morgenmantel im Büro … STERN-Oberchef Reinhard Mohn (Bertelsmann) machte seine Sekretärin Liz erst zur Ehefrau, dann zur Erbin … Axel Springer sein gelerntes Kindermädchen Friede ebenfalls … BILD-Legende Peter Boenisch schenkte seiner Journalistin Julia noch im hohen Alter zauberhafte Zwillinge … BILD-König Günter Prinz machte seine Redaktions-Muse zwar reich, blieb aber seiner Familie bis zum Schluss treu …

BILD-Totengräber Kai Diekmann dagegen schleppte seine Miezen-Muse, eine studierte „Zahnärschin“, zum Traualtar – Helmut Kohl war Trauzeuge! Vorher war „Kaischi“, Merkels spätere Hofschranze, natürlich Trauzeuge, als der CDU-Witwer seine engste Mitarbeiterin Maike Richter ehelichte… FOCUS-Erfinder Helmut Markwort beließ es bei BUNTE-Chefin Patricia Riekel bei einer lebenslangen „Lebensabschnittsgefährtin“ … Und auch unsereiner heiratete seine Sekretärin Sabine, quasi vom Lagerfeld-Laufsteg weg.

Nun also auch BILD-Chef Julian Reichelt, 40, verheiratet, drei Kinder. Er soll „schon/noch“ in Scheidung leben. Je nun, das war bei Rudi … Axel … Reinhard … Peter … oder unsereinem ja auch so ähnlich. Julian hätte da kein Alleinstellungsmerkmal. Auch wenn die grün-rote Hyänen-Journaille die stumpfen Fangzähne fletscht: „Er soll“ … „Er könnte“ … „Er hat vielleicht“ …“Mindestens eine“ … Und überhaupt!! Klatsch hin, Tratsch her – ersparen wir uns die seit Adam & Eva immer gleichen Details, die ja nicht nur die Presse-Paschas auf dem Diwan genossen, sondern auch die fleißigen oder faulen Redaktions-Domestiken. Wie gesagt, das war alles in einer Zeit vor unserer Zeit, als es noch Männer (!!) und Frauen (!!) gab, beide zum anfassen waren.

Natürlich ist er ein Kotzbrocken, aber …

Julian Reichelt ist nicht als Chefredakteur an sich ein „Kotzbrocken“; seine erfolgreichen Vorgänger haben sogar gebrüllt, nicht nur „laut“ nach „50 Chefreportern“ gefragt, die sie eh nicht hatten. Und Julians Vorgänger haben auch gequalmt, bis der Gilb die Gardinen färbte – einer sogar drei Havanna-Turbos täglich. Julians Gummibärchen sind da schon weniger überliefert, eher der tägliche Big Mac mit Pommes von McDonald … Nein, „Kotzbrocken“ Julian hat im syrischen Bürgerkrieg mit Kindern hinter der Front Fußball gespielt … Er hat den Terroristen blind die „Fassbomben“ geglaubt, die der „Schlächter Assad  reihenweise auf Zivilisten werfen ließ“. Sogar Kinder soll das Schwein vergast haben … Fotos lügen nicht? Im Zweifel sieht ein lügender IS-Kopfabschneider auch nicht anders aus,  als ein Merkel-Moslem, nachdem er sein „bedingungssloses Grundgehalt“ für’s Einschleichen abkassiert hat.

Was dem guten Julian Reichelt „back to Börlin“ blieb, war nur sein martialisches Feldbett im Büro; das zerlumpte BILD-Logo an der Wand allerdings hat er seinem Vorgänger, dem BILD-Totengräber Diekmann, zu verdanken. Und der hatte bekanntlich Tag und Nacht geackert, um von über vier Millionen BILD-Käufern drei Millionen zu verjagen, sogar ein ganzes tapferes Champagner-Jahr vom Silicon Valley in Kalifornien aus, wo bekanntlich keine Bäume für Zeitungspapier wachsen. „Schnee“ von gestern … Nein, der Julian war ein rechter „Kotzbrocken“, weil er als erster BILD-Chef dankbar schalmeite, ein Linker bei BILD sein zu dürfen, in „Talkshows“ sogar rote Socken trug. Was der Merkel-Meute natürlich klammheimliche Freude bereitete.

Und bis vor kurzem schien dieser linke Ledernacken ja auch zu funktionieren: Matrone Merkel, ihre verfettete oder verzwergte Minister-Corona, die Claqueure der von ihr mit Millionen bezahlten Pandemie-Presse grunzten zufrieden, wenn Reichelt den Bannfluch über die AfD verhängte, drittstärkste und einzige Opposition (meistens) mit gesundem Menschenverstand im Reichstag … Wenn er eine Million hochgebildeter „Querdenker“ in Berlin zu ein paar tausend „Querköpfen“ schrumpfen ließ … Wenn er ein Dutzend  „Reichsbürger“ die Stufen zum Reichstag stürmen ließ … Wenn er vor und nach der getürkten Demenz-Wahl in den USA Trump als Trumm und Trottel bepöbeln ließ … Dann war er der klammheimliche nützliche Idiot.

Merkels Tierarzt, Kini-Wolperdinger, SPD-Gespenst

Aber wie das so ist: Dann erinnerten offensichtlich ihn oder seinen CEO-Döpfner (Nickname: Appeasement-Armleuchter) offenbar die US-Mehrheitsaktionäre den Springer-Verlag an die wirklichen Corona-Fakten. Daran, dass 98 Prozent der seit einem Jahr eingesperrten Deutschen nicht und nie von dieser Grippe-Variante behelligt werden/wurden. Trotz Professor Schwurbel-Locke, Robert Koch-Tierarzt, SPD-Gespenst, Kini Wolperdinger … Dass nur Alte und Scheintote, wie unsereiner, wenn überhaupt, von Husten, Schnupfen, Heiserkeit befallen werden, wie seit über 100 Jahren dahingerafft werden, auch immer wieder mal Keuch, Keuch, ab in die Kiste, Methusalem!!

Dann versagte auch noch eine als Frau und Gesundheitsministerin getarnte Bankkauffrau und Hobby-Maklerin namens Gender-Jens jämmerlich bei der Beschaffung der Merkel-Spritzen … Verbot Honeckers Propaganda-Plautze „Mutti“ immer mehr Kindern die Geburtstagsfeier, die Freunde, die Schule …  Und dann platzte Julian Reichelt offenbar buchstäblich der „Sack“: Er wollte nicht mehr Arschkriecher der Nation sein, verlangte, Mutti in die „verdiente“ (?) zu jagen. Was ein ehemaliger „Spiegel“-Einpeitscher ebenso kategorisch forderte, wie ein „Focus“-Autor … Einer wie der ehemalige SPIEGEL-Feuilleton-Philosoph Matthias Matussek hatte es lange vorher bei schneidender Kälte auf einer Bierkiste in Hamburg kürzer gefaßt: „Merkel muß weg!“

Wer nun von der AfD oder dem Rest derer mit dem „gesunden Menschenverstand“ glaubte, das Ei ist gepellt, irrte gewaltig:  Merkels bezahlte Antifa schlug zu, suchte und fand „bis zu fünf Frauen“, die sich von Julian Reichelts offenem Hemd mit der behaarten „Sean Connery-Brust“ offenbar „bedroht“ fühlten und stickum Gender-Alarm keiften. Am Ende soll es nur noch eine gewesen sein… Dazu aber die üblichen Todsünden der Generation Schneeflöckchen: Mobbing, Machtmissbrauch … Er soll … Er könnte … Er hat vielleicht … Das Geschrei in den sterbenden Zeitungen und Magazinen wurde so laut, dass The Great Appeasement-Gatsby, Mathias Döpfner,  den Verlags-Notstand ausrief: Compliance! Interner Untersuchungsausschuss. In Merkels Kampf-Presse laß sich das natürlich wie Staatsanwalt und Staatsverbrechen. Reichelt selbst nahm sich aus dem verlogenen Kreuzfeuer der folgsamen Merkel-Megären und Softy-Söhnchen, ließ sein „Amt“ bis auf weiteres ruhen…

Corona-„Mutti“ bald „Reichsverweserin“?

Prompt verlor der rheinische CDU-Büttenredner und Vorsitzende Armin Laschet gleich die ersten beiden großen Landtagswahlen mit Ewigkeits-Minus. Womöglich wird der Julian bis zu den Deutschland-Wahlen im Herbst auf der Strafbank sitzen müssen. Falls Corona, also Merkel und ihre Gespenster um die SPD-Scheuche Lauterbach, die Wahlen überhaupt noch erlauben. Wenn nicht,  bleibt eben „Mutti“ Reichsverweserin. Ohne Krone und Zepter, aber mit Thron. Auch Frau wird zuweilen ja mal „Müssen“ müssen … Vielleicht macht sie ja vorher auch schon den selbstgeouteten Kokser Stuckrad-Barre zu ihrer neuen Presse-Posaune. Oder den ZDF-„Ziegenficker“ Jan Böhmermann. Beide sollen sich ja ganz besonders als Reichelt-Treiber ins Zeug gelegt haben. „Muttis“ ZDF-Frühstücksei Steffen Seibert soll sich ja inzwischen über die bohrenden Fragen von Boris Reitschuster während der Bundespressekonferenz bis zum Rührei grün und rot ärgern …

Was bleibt ist mal wieder eine „Verlorene Ehre“. Diesmal nicht die der CDU, (die hatte ja nie eine). Auch nicht die „Verlorene Ehre der Katharina Blum“, jene links hochgejubelte Fiktion des greisen Heinrich Böll. Diesmal geht’s um das Faktum des jungen Chefredakteurs Julian Reichelt. Er mag ein linker Kotzbrocken sein, auf Putins, Trumps, Assads und dem AfD-Auge Sehstörungen haben. Die Sehstörung Merkel, ihrer Corona-Dukaten-Abgreifer, ihrer rot-rot-grünen, nach Goethes Farbenlehre also braunen Antifa, hat er offenbar gerade noch rechtzeitig  erkannt. Egal ob und wie oft er die hübschen Redaktions-Miezen angelächelt, angefaßt oder „erkannt“ hat, um es mal mit der Bibel zu sagen, Herr Bibelforscher Döpfner!

Im übrigen kennt der Mann, der gerne in Schuhen ohne Socken rumläuft, sich mit Scheidung und den Kirschen in Nachbars Garten aus: Seine Julia ist Kunsthändlerin und Industrie-Tochter. Sie liebt Döpfner (dreifacher Vater), hat ihm sogar ein Kindelein geschenkt, wie sie der süddeutschen Alpenpravda gestand. Wenn einem sooo viel Gutes widerfährt, das ist doch eigentlich einen richtigen Mann als Chefredakteur wert…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.

 




Soll der unbequeme „Bild“-Chef Reichelt gecancelt werden?

Von MANFRED W. BLACK | Im laufenden „Compliance-Verfahren“ des Springer-Konzerns gegen „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt gibt es Neuigkeiten: Reichelt hat den Vorstand des Springer-Konzerns darum gebeten, bis zur Klärung der Vorwürfe gegen ihn befristet von seinen Funktionen freigestellt zu werden, „um eine ungestörte Aufklärung sicherzustellen und die Arbeit der Redaktion nicht weiter zu belasten“. Gleichzeitig will – einer Meldung der „Neuen Zürchen Zeitung“ zufolge – Reichelt presserechtlich gegen den „Spiegel“ vorgehen.

Was wird Reichelt vorgeworfen?

Die interne Verlags-Untersuchung läuft schon länger, öffentlich gemacht wurde sie von ebendiesem „Spiegel“. Später hat das Nachrichtenmagazin mit dem Artikel „Vögeln, fördern, feuern“ mit weiteren, angeblich belastenden Details nachgelegt.

Das stark links positionierte Blatt berichtet über angebliche Affären Reichelts mit Journalistinnen und Machtmissbrauch. Auch von Drogenmissbrauch ist die Rede – Koks sei öfter im Spiel gewesen. Diese Vorwürfe bestreitet Reichelt sämtlich. Rechtlich gilt derzeit die Unschuldsvermutung.

Reichelt schreibt dazu jetzt im internen „Slack-Channel“ der „Bild“-Redaktion, „Bild und die Menschen bei BILD sind mein Leben“. Er habe „immer alles dafür getan, dass es BILD, dass es uns gut geht, und das tue ich auch heute, auch wenn es mir unendlich schwerfällt“.

Die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben worden sind, seien „falsch“. Er werde sich „gegen die wehren, die mich vernichten wollen, weil ihnen BILD und alles, wofür wir stehen, nicht gefällt“. Die Journalisten, die jetzt negativ über ihn schrieben, täten dies, „ohne mich vorher anzuhören, weil meine Antworten ihnen noch nie gepasst haben“.

Reichelt geht in die Offensive

Nun will sich der bisherige Chef von Europas größtem Boulevardblatt presserechtlich wehren und den „Spiegel“ notfalls vor Gericht bringen – mit der Begründung, die Magazin-Autoren hätten ihn vor der Veröffentlichung der Texte nicht mit den Anschuldigungen konfrontiert.

Er habe also keine Gelegenheit gehabt, seine Sicht der Fakten zu schildern. Falls das stimmt, hätte der „Spiegel“ gegen bestehende journalistische Normen verstoßen. Es könnte sich zumindest bei dem zweiten „Spiegel“-Bericht um eine unzulässige Form der „Verdachtsberichterstattung“ handeln.

Manche journalistischen Beobachter argwöhnen ohnehin, dass hier links positionierte Journalisten den teils eher konservativ ausgerichteten “Bild“-Journalisten aus politischen Gründen zur Strecke bringen wollen. Zu oft schon hat Reichelt wider den Stachel der „Politischen Korrektheit“ gelöckt.

Er ließ in den vergangenen Jahren viele kritische Artikel etwa zur Corona-Politik der Regierung und der EU oder über skandalöse – viel zu weiche – Gerichtsurteile drucken, die schwere Verbrechen von „Flüchtlingen“ betreffen. Alles Texte, die den „progressiven“ medialen und politischen Mainstream immer wieder tief verärgert haben.

Böser Verdacht

Der Journalist Boris Reitschuster will sich zwar nicht festlegen, aber er hat den Verdacht, dass mächtige Gruppen dem „Bild“-Chef übel mitspielen wollen. Er kenne Julian Reichelt persönlich. In Reitschusters Augen ist Reichelt „einer, der den Mut hat, zumindest nicht ganz mit dem Strom zu schwimmen“.

Reitschuster verweist darauf, das Reichelt kürzlich auch für die liberal-konservative „Achse des Guten“ einen Beitrag mit dem provozierenden Titel „Der Staat scheitert – und zahlt es uns heim“ geschrieben hat – „was in den Augen der meisten Journalisten heute schon eine Art Ketzerei ist“.

In Reichelts Text ist die Rede von einem „willkürlichen Staat, der Menschen drangsaliert“. Starke und mutige Thesen. Doch sollte dieser Artikel in den Augen der linken Journaille das Fass zum Überlaufen gebracht haben?

„Bestrafe einen, erziehe hundert!“

„Man mag es drehen und wenden, wie man will: Es spricht vieles dafür, dass der unbequeme Reichelt, ohnehin schon eingehegt durch stramm rotgrüne Ideologen mit direktem Draht in die Regierung (wie sein Vize Paul Ronzheimer), abgeschossen werden soll“ (Boris Reitschuster). Er schreibt weiter, das hätte womöglich einen „doppelten Effekt“: Getreu einer politischen Weisheit, die Mao zugeschrieben wird: „Bestrafe einen, erziehe hundert!“

Wie sehr linke Journalisten den Leiter der „Bild“-Gruppe hassen, wird repräsentativ in der jüngsten „ZDF“-Show von Jan Böhmermann deutlich. Der angeblich satirische Beitrag über Julian Reichelt (ab 2:48 min) ist eine niederträchtige und hasserfüllte Mischung von Halbwahrheiten und bloßen Unterstellungen.

Der Zuschauer weiß nie, wann es sich bei den Texten um reale Zitate oder erdachte Sentenzen handelt. Wie es oft bei Böhmermann üblich ist, fehlt es weitgehend an seriösen Quellenangaben.

Es sieht so aus, dass der angebliche „Bild-Skandal“ bald schon bundesdeutsche Gerichte beschäftigen wird. Und diese Prozesse könnten lange dauern.




Jagd auf Julian Reichelt

Von PETER BARTELS | Die Nachricht rauscht wie ein Stasi-Tsunami durch den Lügenwald: Julian Reichelt (40), Chefredakteur der BILD-Zeitung, muss sich einem „Verfahren“ stellen. Er soll sich unter anderem gegen Frauen „fehlverhalten“ haben…

So fingerte der „Spiegel“ präzise getimed in den Corona-Wahlkampf: „Rund ein halbes Dutzend Mitarbeiterinnen hatten dem Medienhaus Vorfälle aus den vergangenen Jahren angezeigt […]“ Wie unsereiner für PI-NEWS mit einem kurzen Cross-Check in seiner Abteilung „Roter Oktober“ im Berliner Springer-Haus erfuhr: Es sollen auch „Nicht- gebärende-Elternteile“ (Deutsch: Männer) darunter sein. Der Spiegel nach der Erschlag-Zeile: „Interne Ermittlungen gegen »Bild«-Chefredakteur Reichelt“. Die Relotius-Nachfolger nennen qua Autorenzeile die Helden der rot-grünen fünften Merkel-Kolonne in Sachen Desinformation: „Anton Rainer, Martin U. Müller, Alexander Kühn, Isabell Hülsen“. Dann ebenso kryptisch wie dialektisch: Julian Reichelt … muss sich in einem Compliance-Verfahren innerhalb des Axel-Springer-Verlags verantworten …derzeit kümmert sich ein Team unter der Leitung von Chief Compliance Officer Florian von Götz um die Aufklärung der Sachverhalte.“

„Compliance“? Torfköppe wie unsereiner klärt der (linke) Netz-Duden Wiki auf: „Neben den bereits bestehenden gesetzlichen Normen, dienen interne Unternehmensregeln dazu, dass weitere besondere Regeln eingehalten werden …“ Regeln, also, mehr nicht! Keine Polizei, kein Staatsanwalt, kein Richter… Der „Spiegel“ tunkt Reichelt in die Jauche der frommen linken Gender-Denkungsart, insinuiert eine Art staatsanwaltliche Ermittlung: „Unter anderem geht es bei der Untersuchung um Machtmissbrauch und die Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen. In einzelnen Fällen soll sich Reichelt … Vorwürfen von Nötigung und Mobbing stellen müssen, wie mehrere Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, berichten. Das genaue Ausmaß der Compliance-Untersuchung ist derzeit noch unklar…“

Vom Totengräber zur Ibiza-Affäre

Jesses, Maria und Josef – was da noch alles kommen mag! Es ist wie seinerzeit bei Kai Diekmann, dem BILD-Totengräber. Ihm wurde mit linkem Eifer und Geifer eine dermaßen schiache Redaktions-Tussi unter die Lenden „gelegt“, dass unsereiner fast Mitleid mit dem eitlen Merkel-Schranzen bekam. Sogar der Staatsanwalt hatte später offenbar ein stilles Einsehen, stellte das Verfahren nach deutscher Gutmenschenart „mangels Beweisen“ ein. Bei der „Ibiza-Affäre“ des FPÖ-Strache nahmen sich die Alpenpravda und der Relotius-Spiegel mehr Zeit zum Einfädeln. Es ging ja um eine geplante Staaskrise – den Sturz der Wiener Regierung. „Millionärin“, Abhörvideos – alles musste erst geplant, gefunden, erfunden, zurecht getürkt werden. Das Ziel wurde erreicht: der erfolgreiche FPÖ-Vize-Kanzler wurde gefällt. Viel später dann die Wahrheit. Und Pilatus wusch sich im Jenseits wieder mal die Hände…

Natürlich ist Julian Reichelt kein Minister, nicht mal Jesus. Aber er hat „Gotteslästerung“ betrieben – die rot-grüne Göttin angegiftet. Gipfel seiner Häresie unverblümt: Merkel soll endlich zurücktreten. Verblümt: Und ihre Gesundheitsministerin Jens Spahn gleich mitnehmen… Und die ehemalige Kampfschlüpfer-Ministerin, die von Merkel gemachte, geschützte EU-Corona-Katastrophe in Brüssel auch. Und ausgerechnet jetzt tanzt der eigentlich rote Reichelt aus der Reihe: Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz … im Herbst in ganz Deutschland. Und da „Muttis“ einziges Regierungsprogramm die German Angst ist, könnte so ein offenbar vom Saulus zum Paulus gewandelter Reichelt gefährlich werden. Schließlich möchte „Mutti“ dank ewigen Lockdowns immer weiter regieren: Wahl verschieben bis zum Inzidenzwert Null und Kanzlerin bleiben. Bis der bayerische Kini ihr endlich den Präsidenten-Sessel als Kanzler-Morgengabe unter den fetten Allerwertesten geschoben hat…

Gut geraunt ist halb gesagt

Julian Reichelt versucht plötzlich das Restleben der von Diekmann hinterlassenen Zombi-BILD zu retten, sogar ein bisschen gesunden Menschenverstand in der früheren deutschen Demokratie. Natürlich hat ihn der Springer-Vorstand, angefeuert vom amerikanischen Fast-Mehrheitseigner, Finanzinvestor KKR (47,6 Prozent), „ermuntert“. Und natürlich ahnen Merkels Schergen von Spiegel bis zur Süddeutschen und der prepotenten FAZ, was die Stunde geschlagen hat; wer zahlt ihnen womöglich demnächst die Millionen, die sie mit ihrem rot-grünen Kampf-Journalismus merkeltreu in den Abgrund schreiben? So siehts aus Leute. Und so heuchelt der Spiegel mit linkem Augenaufschlag semantisch:

„Der Medienkonzern hat die Angelegenheit zu einer sorgfältigen Prüfung der Kanzlei Freshfields übergeben. Diese hat nach Informationen des SPIEGEL mehrere Betroffene und Mitarbeiter der Redaktion kontaktiert“ … Um dann „seriös“ link die Denk-Richtung vorzugeben: „Diekmanns Abschied bei »Bild« wurde von einem Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung überschattet. Eine Springer-Mitarbeiterin hatte sich … an das Unternehmen gewandt, das den Fall mithilfe externer Rechtsexperten untersuchen ließ, aber kein strafbares Verhalten feststellen konnte…“

Gut geraunt ist halb  gesagt: Manipulation ging schon bei Lenin, Stalin, Honecker so. Jetzt also „Mutti“. Der kühle Boris Reitschuster, derzeit Stern am Himmel der deutschen Bloggerszene, bringt es auf den Punkt: „Von Helmut Kohl über Wolfgang Schäuble bis hin zu Guttenberg: Immer, wenn jemand Angela Merkel in die Quere kam bzw. ihr politisch gefährlich wurde, war wie von Wunderhand das parat, was man in Russland „Kompromat“ nennt: kompromittierendes Material… Genau (nach) solchen Methoden (wurde) in den kommunistischen Kaderschmieden gelehrt  – die auch Merkel durchlaufen hat, als Funktionärin der SED-Nachwuchsorganisation FDJ, die früher Erich Honecker selbst geleitet hat.“

Dann kommt Boris, der viele Jahre für BURDA in Moskau diente, auf den Punkt: „Ich kenne den Kollegen Julian Reichelt von der „Bild“ persönlich und habe mich auch an ihm gerieben. Intern ist er wegen eines laut seinen Kritikern autoritären Führungsstils und dem Setzen auf ausgewählte „Lieblinge“ umstritten. Doch in meinen Augen ist er einer, der den Mut hat, zumindest nicht ganz mit dem Strom zu schwimmen … So schreibt er etwa für die „Achse des Guten“ – was in den Augen der meisten Journalisten heute schon eine Art Ketzerei ist. Letzter Beitrag dort, vergangene Woche: „Der Staat scheitert – und zahlt es uns heim“. Da ist die Rede von einem „willkürlichen Staat, der Menschen drangsaliert“.

Angst, Ausgrenzen, Brandmarken“

„Man mag es drehen und wenden, wie man will: Es spricht vieles dafür, dass der unbequeme Reichelt, ohnehin schon eingehegt durch stramm rotgrüne Ideologen mit direktem Draht in die Regierung (wie sein Vize Paul Ronzheimer), abgeschossen werden soll. Mit doppeltem Effekt, wenn man nach einer Weisheit geht, die Mao zugeschrieben wird: „Bestrafe einen, erziehe hundert“. Ronzheimer hätte einen Vorteil: Der pausbäckige Stechblick ist schwul. Wie so mancher in Regierung und Opposition. Und Julian Reichelt dachte, er sei sein Freund…

Unsereiner, der Reichelts oft bewiesene Mutlosigkeit nicht mag, hat für PI-NEWS einen seiner V-Männer vom „Roten Oktober“ in der Berliner Zelle abgeschöpft, Antwort: „Intrige wäre denkbar … Bekannt ist, dass der frühere Online-Chef Daniel Bocking im totalen Zerwürfnis mit Reichelt Ende des Jahres gegangen ist. Angeblich sind ja auch Männer unter den Beschwerdeführern … Bei den letzten Indiskretionen aus dem Vorstand war es meist wahr und gezielt gestreut worden …

Je nun! Unsereiner erinnert einen Vorgang dieser Tage: „BILD TV“, Thema „Meghan“ und ihr Rassenwahn. Fürstin Glorias Bruder, der BILD-Adelsexperte Alexander von Schönburg in einer Diskussion gegen gleich drei BILD-Hyänen. Er wehrte sich, Meghans Mutmaßungen, ihr von Dritten als Rassenhass soufflierte Mutmaßung als Tatsache durchgehen zu lassen. Zwei der BILD-Xantippen, darunter die Tochter von BamS-Chefredakteurin Würzbach, plärrten den stets höflichen Schönburg daraufhin in Grund und Boden, vor allem stumm … Und so wundert sich unsereiner schon lange nicht mehr, dass plötzlich und unerwartet eine „niedliche Kollegin“ aus Bangladesch fest angestellt wurde, als Redakteurin für Menschenrechte. Das Dumme: Die Süße spricht kaum ein Wort Deutsch …

Boris Reitschuster hat Bärbel Bohley die große DDR-Bürgerrechtlerin ausgegraben, die schon 1990 schrieb: „Die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.

 




„Meine Kinder sind stolz auf mich, Ihre werden Sie hassen“

Von JÖRG HALLER | Bodo Schiffmann, einer der bekanntesten und vom Mainstrem meistgehassten Corona-Kritiker, meldet sich aus Afrika mit einem Schriftwechsel mit dem ARD-Politikmagazin Report Mainz zu Wort.

Gleich in deren ersten Fragen für ihre nächste Sendung am 9. März wird deutlich, dass es erneut nicht um Information oder Inhalte geht, sondern um eine Kriminalisierung, wenn der Redakteur Christian Saathoff unterstellt (und die falsche Antwort schon in seine Frage packt), Schiffmann würde sich „den Strafverfolgungsbehörden in Deutschland entziehen“ wollen.

Obwohl kein Haftbefehl gegen Schiffmann vorliegt. Was der SWR nicht fragt, aus welchem Grund Schiffmann wohl insbesondere staatliche Einschüchterungen erfährt, indem regelmäßig Drohungen gegen sich und seine Familie eingehen, aus welchen Gründen genau seine Arztlizenz angefochten wird, warum er von einer auf Kurs gebrachten Polizei an simplen Demos gehindert wurde, warum seine Sinsheimer Arztpraxis mit dutzenden Beamten durchsucht wurde und warum ein Bodo Schiffmann – zumindest vorübergehend – überhaupt ins Exil gegangen ist.

Hier der Schriftwechsel (Schreibfehler korrigiert) zwischen Christian Saathoff von Report Mainz und Dr. Bodo Schiffmann, dem wir in Afrika eine Zeit der Erholung und des Abstands wünschen, aber auch eine baldige Rückkehr nach Deutschland:

Am 5. März 2021, 17:12 +0300 schrieb Saathoff, Christian <Christian.Saathoff@swr.de>:

Sehr geehrter Herr Schiffmann,

für das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ berichten meine Kollegin und ich über Auslandsreisen in Corona-Zeiten. Dabei wurde ich auf Ihre Ausreise nach Afrika aufmerksam, über die Sie in Ihrem Telegram-Kanal berichtet haben. Folgende Fragen möchte ich Sie bitten, schriftlich zu beantworten:

1. In welchem afrikanischen Land halten Sie sich derzeit auf?

2. Inwieweit ist Ihr Aufenthalt in Afrika ein Versuch, sich den Strafverfolgungsbehörden in Deutschland zu entziehen?

3. Wie finanzieren Sie Ihren Aufenthalt in Afrika?

4. Planen Sie eine Rückkehr nach Deutschland?

Da wir zeitnahe über das Thema berichten wollen, bitte ich Sie um eine Antwort bis spätestens kommenden Montag, 8.3.2021.

Christian Saathoff

REPORT MAINZ
Südwestrundfunk
Am Fort Gonsenheim 139
55122 Mainz

Und die Antwort von Dr. Bodo Schiffmann:

Lieber Herr Saathoff,

Ihren Fragen kann ich entnehmen, dass ich Ihrer Meinung nach eine Straftat begangen habe, was nicht der Fall ist. Wodurch sich die meisten Ihrer Fragen bereits erübrigen.

Gegen mich liegt kein Haftbefehl vor, insofern besteht bei mir eine Unschuldsvermutung. Oder sehe ich da irgendetwas falsch?

Oh, ich würde mich sehr freuen, Ihnen zu einem ausführlichen Interview zur Verfügung zu stehen, dieses bitte direkt live und per Zoom Konferenz – über die Verletzung der Grundrechte, den Verstoß gegen das ärztliche Gelöbnis seitens der Ärztekammer sowie den Verbrechen an der Menschlichkeit und dem Hochverrat durch die führenden Politiker in diesem Land.

Ferner gebe ich Ihnen gerne Auskunft zur Gefährlichkeit der Impfstoffe, die bereits jetzt zu einer höheren Sterblichkeit führen als die Erkrankung COVID-19 selbst.

Vielleicht sollten Sie langsam aufhören, Propaganda zu betreiben – und stattdessen lieber zu Journalismus zurückkehren. Eine in Deutschland mittlerweile verloren gegangene Ausbildung.

Ich würde Sie bitten, mir eine detaillierte Aufstellung darüber zu geben, wie SIE Ihre letzten Urlaube finanziert haben. Dies würde mich sehr interessieren, da eventuell Gefahr besteht, dass Sie geschmiert wurden.

Sollten Sie Kinder haben, werden diese Sie später fragen, warum sie den Massenmord durch die Impfung nicht verhindert haben. Und warum sie zur Staatspropagandamaschine gehört haben statt zu helfen, die Freiheit der Kinder zu verteidigen.

Für diese Fragen, die sie mir gestellt haben, sollten Sie sich ganz einfach schämen. Aber wahrscheinlich ist ein solches Gefühl Ihnen fremd, sonst hätten Sie diese Fragen überhaupt nicht gestellt. Was ich im Ausland mache: ich schütze meine Kinder davor, dass sie geimpft werden, Masken tragen müssen oder anderweitig seelisch oder körperlich misshandelt werden.

Meine Kinder sind stolz auf mich, Ihre werden Sie hassen.

Liebe Grüße aus dem sonnigen Afrika. Ob ich zurückkehre? In ein Land, was zugelassen hat, dass zwei Diktaturen erfolgreich etabliert wurden – und gerade dabei ist eine dritte zu unterstützen, sind meine Ambitionen nicht besonders groß.

Wenn ich zurückkomme, seien Sie versichert, auch Ihren Namen werde ich nicht vergessen, wenn es darum geht, die Geschichte um die Pandemie vorbehaltlos aufzuklären.

Ihre Anfrage und meine Antwort werde ich selbstverständlich auf meinem Kanal veröffentlichen.

Liebe Grüße,

Ihr Bodo Schiffmann

Man kann gespannt sein, wie sich Report Mainz und die öffentlich-rechtlichen Mainstream-Medien entwickeln, wenn die Stimmung in Deutschland weiter kippt. Werden sie endlich die stichhaltigen Argumente der Kritiker-Bewegung, der vielen Ärzte, Professsoren und Fachleute kommunizieren, die nicht Merkels Einheitsmeinung teilen?

Wird es einen Diskurs mit Pro und Contra, wird es (wie z.B. in Österreich bei Servus TV) überhaupt eine öffentlich Diskussion und die vollständige Information geben? Oder wird man weiterhin alles dämonisieren und deligitimieren, was sich dem Merkel-Söder-Drosten-Kurs nicht unterwirft? Wird auch einmal geprüft, was die Gründe sind, dass es überhaupt so weit kommen muss, dass hunderttausende kluger Köpfe aus Deutschland auswandern?




Vorwärts, Merkels Kampfblatt rudert zurück!

Allmählich reichts auch BILD-Chefredakteur Julian Reichelt: „Verweilverbotszone“ an der Düsseldorfer Rheinpromenade! Von Freitag bis Sonntag ist es Passanten verboten, auf Bänken auszuruhen oder beim Flanieren stehen zu bleiben.

Von PETER BARTELS | „Die Linken, die mit Erich Honecker Bruderküsse ausgetauscht haben, geben sich als Retter der Demokratie“. „Die Journalisten sind nur noch Bodyguards der Regierung“. Redet da der letzte Deutsche mit gesundem Menschenverstand? Nein, der Schweizer Roger Köppel heute um Sieben in Weltwoche Daily…

In der Schweiz wird halt genauso gelogen wie in Deutschland. Doch die Schweizer haben Köppel, den neuen Wilhelm Tell. Die Deutschen? Broder! Immerhin. Aber jetzt steht da plötzlich sogar ein „Linker“ von den Toten auf: Julian Reichelt, Chefredakteur der einst großen BILD, schreibt am Montag: „Der Staat drangsaliert uns, um sein Scheitern zu übertünchen“ … Merkels Kampfblatt BILD rudert zurück!! Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Trotz Corona? Gestern erst staunte Burkhard Müller-Ullrich minutenlang auf Achguts Indubio, dem wahren Radio-Nachfolger von Werner Höfers legendärem „Frühschoppen“, Kladde: „BILD ist die einzige Zeitung, die Kritik an der Corona-Politik Merkels übt … Bei sechs Millionen Lesern werden die Politiker das bestimmt ernst nehmen…“

Sechs Millionen? Bei nicht mal mehr 800.000 verkauften Paper-BILD? Beim ewigen Reichweiten-Multiplikator 2,4 bleiben da eher zwei Milliönchen. Aber vielleicht tun die’s ja auch. Jedenfalls nickten der Philosoph Matthias Burchardt, der Publizist Karl Peter Schwarz und Markus Vahlefeld heftig und hörbar beim Sonntags-Thema: Corona-Hysterie … Viren-Faschismus … Cancel-Culture… Jedenfalls warf Montag früh, 4:17 Uhr BILD-Chef Julian Reichelt tatsächlich das nächste Stück Holz ins Feuer: „Stehenbleiben kostet derzeit 50 Euro Strafe, Weglaufen 150 Euro. Unser normales Verhalten im Frühling wird kriminalisiert. Das sträfliche Versagen der Politik bei der Impfstoff-Beschaffung wird entschuldigt und schöngeredet.“

Wolf im Schafspelz 

Bevor der junge Mann (40) zur Sache kommt, zieht er sich den Schafspelz aller Wölfe an: „Nein, niemand hätte sich eine Pandemie dieses Ausmaßes ausmalen können. Aber den Staat, in dem wir derzeit leben, hätte ich mir genauso wenig vorstellen können, mehr noch: Ich hätte ihn für ausgeschlossen gehalten.“ … Die Schafe, die von Anfang an alles „ausgemalt“, sich alles „vorgestellt“, vor allem gewarnt haben, wissen natürlich, dass Reichelt die ewige Lüge aller Lügner lügelt: „Nein, davon habe ich nichts gewusst, ehrlich!“ … Natürlich nicht! Nicht nach Hitlers drittem Reich, nicht nach Honeckers viertem Reich: „Ausgeschlossen“ … Dann listet der „überzeugte Linke“ Reichelt auf: „Polizisten, die auf politische Weisung unbescholtene Bürger jagen und in Lebensgefahr bringen, weil sie zu viel „umarmt“ oder „abgeklatscht“ haben, Hubschrauber, die im Tiefflug Kinder von zugefrorenen Seen treiben und dabei ihr Leben gefährden.“

Natürlich hätte der Chefredakteur auch noch seine Schlagzeilen der letzten Tage zitieren können: „Irre neue Maskenpflicht: Polizei stoppt Jogger und Spaziergänger“ … Oder zum Foto eines Polizeiwagens, der einen jungen Mann jagt: „Das ist Corona-Wahnsinn“ … Oder seine BamS-Schlagzeile vom Sonntag: „50 Euro Corona-Strafe: Wer stehen bleibt, muss zahlen!“… Oder ins idyllische Düsseldorfer Rheinufer-Foto die Amtsschilder geblockt: „Verweilverbotszone, Bitte gehen Sie weiter … Freitag 15 bis 1 Uhr, Samstag/Sonntag 10 bis 1 Uhr“ … Oder zwei Polizisten, die zwei an Münchner Säulen hockende Spaziergänger mit Riesen-Zollstock ob des 1,50 m Abstand bedrohen … Oder das „SPD-Gesundheits-Gespenst“ Lauterbach: „Geschäfte nur für Negativ-Getestete öffnen“ … Oder den CDU-Irren in Honeckers Saarland, der die Werbung für Waren verbietet, die nicht „unbedingt“ zum Leben nötig sind …

Regelwerk des Wahnsinns

Immerhin schreibt Reichelt in seinem „Essay“ (gestern, als BILD noch fürs Volk schrieb, hätte es „Bericht“, „Leitartikel“, in Gottesnamen „Aufsatz“ geheißen, aber heute kommen BILD-Redakteure ja von der hauseigenen „Akademie“ …). Also aus Julians „Essay“:

„Ein Regelwerk … das noch die Vernünftigsten im Land in den Wahnsinn treibt … Seit einem Jahr werden massive Grundrechtsbeschneidungen mit „der Wissenschaft“ begründet – aber die wichtigste Werbekampagne aller Zeiten für die Impfwissenschaft, die uns erlösen kann, ist vergeigt worden … Kein einziger Politiker ist bisher mit gutem Impfbeispiel vorangegangen, stattdessen wird eine dysfunktionale „Impfreihenfolge“ beschworen … Die Friedhöfe sind voller Großeltern, die wir in ihren Heimen nicht beschützt haben. Wer derzeit stirbt, stirbt nicht an einer Krankheit … sondern am politischen Missmanagement des Impfstoff-Wunders … Statt Perspektiven für unser Land zu schaffen, werden wir mit Verboten regiert. Aus Gebüschen springen Polizisten Joggern ohne Maske entgegen. Das ist die Politik der Häscher, die Kanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angerichtet und zu verantworten haben …“

Dann Reichelts typisch linke Amnesie: Als 2015 Merkel sich außerstande sah, nicht nur nicht Deutschlands Grenzen vor der moslemischen Invasion Millionen junger „Männer“ zu schützen … Nicht mal die deutschen Frauen auf der Kölner Domplatte vor eben diesen Geilhubern; sie wussten halt nicht, dass man in Deutschland nicht vergewaltigen darf, verzeihen die Richter/Innen … Stattdessen behauptet Reichelt arglos:

„Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik haben wir alle miteinander eine solche Präsenz der Polizei auf unseren Straßen erlebt. Allein diese Präsenz richtet sich nicht vorrangig gegen Kriminalität. Sie soll uns davon abschrecken, gegen die Regeln und Ansichten (nicht mal ordentliche Gesetze) der Kanzlerin zu verstoßen. Man spricht mit uns Bürgern mit der Strenge und Gereiztheit scheiternder Ideologen. Unseren Osterurlaub sollen wir vergessen, wir sollen nicht von den Stränden an Nord- und Ostsee träumen, nicht von den Bergen, wenn wir nicht hören wollen, könne man durchaus auch noch strenger mit uns werden, aber unsere Fragen nach Konsequenzen für die politisch Verantwortlichen sind unerwünscht.“

Deutschland wie es lügt und leidet

Schließlich sein Crescendo-Conclusio:

„Wir erleben derzeit auf schmerzliche Weise: Zwischen Grundrechten und Willkür gibt es keine Pufferzone. Es gibt das eine oder das andere. Was wir an diesem Wochenende auf unseren Straßen mit ansehen mussten, war ein willkürlicher Staat, der Menschen drangsaliert, um das eigene Scheitern zu übertünchen. Ich habe dazu nur einen Satz, eine ganz einfache und sehr klare Forderung: Wir wollen wieder ein Land sein, in dem nicht über uns regiert wird, sondern für uns!“

Es war Jesus, der laut Lucas (Lk 15,1-7) gesagt haben soll: „Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren.“ Ja … Ja … um Deines Vaters Willen, ja, lieber Jesus. Aber was macht unsereiner mit einem Wolf im Schafspelz, der es nicht mal schafft, seinen Grappa-Greis beim Lügen zu ertappen, ins verdiente Heim steckt? „Postbote“ Wagner faselt heute:

„Lieber AstraZeneca-Impfstoff, eine Million Impfdosen liegen herum … Alle wollen nur Kaviar und nicht einen Impfstoff wie aus dem Discounter… Glauben Sie mir, es ist mir egal, wer mich rettet. Biontech, Moderna oder AstraZeneca … Ich bin 70, ich warte … auf eine Impfung… Ich würde mich sofort mit AstraZeneca impfen lassen … Husten, Fieber, Gelenkschmerzen … Jede Impfung nehme ich, um noch ein paar Jahre zu leben. Herzlichst, Ihr Franz Josef Wagner“

Der Alte Fritz mag verzeihen, dass ich ihn, wie einst der Kintopp, verballhorne: Hunde wollt ihr ewig lügen? Der Greis Wagner ist nicht 70, er ist 77 (im August 78) … Und er vergöttert Angela Merkel: „Ich mag sie, ich mag sie sehr …“. Seine Kanzlerin, die heutige Plumpabacke, frühere Propaganda-Plautze Honeckers, liest Wagner „sehr gerne“. Sagte sie mal. Deutschland, wie es lügt und leidet…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Causa Reitschuster: Das veritable Eigentor der Süddeutschen Zeitung

Boris Reitschuster, langjähriger Leiter des Moskauer Büros des Nachrichtenmagazins Focus, ist zweifellos einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Journalisten der Alternativen Medien. Die 155.000 Abonnenten seines YouTube Kanals sind der beste Beweis dafür. Seine mit hartnäckigen und kritischen Fragen an die Regierungssprecher und -vertreter gewürzten Auftritte in der Bundespressekonferenz, haben inzwischen Kultstatus erlangt.

Dort zeigt Reitschuster, was seriöser Journalismus eigentlich bedeutet: Die Regierungspolitik kritisch zu hinterfragen und von den Handelnden Rechenschaft zu fordern. Kein Wunder, dass sich der Einzelkämpfer für Wahrheit und Klarheit bei seinen Kollegen der Mainstream-Medien damit keine Freunde gemacht hat.

Denn deren Fragen sind von der Sorte:
„Frau Bundeskanzlerin, wie schaffen Sie es, immer so kluge Entscheidungen zu treffen und dabei auch noch so blendend auszusehen?“

Reitschuster, der Stachel im Fleisch

Mit jedem neuen Video, das Reitschuster aus der Bundespressekonferenz veröffentlichte, waren seine Kollegen von den Mainstream-Medien durch das offenkundige journalistische Gefälle ein weiteres Mal blamiert. Die Regierungssprecher und -vertreter fühlten sich augenscheinlich auch nicht sehr wohl in ihrer Haut, wenn Reitschuster sie grilllte. Jedem kundigen Beobachter war klar: Das würde über kurz oder lang eine heftige Gegenreaktion des Mainstreams provozieren.

Es war schließlich die Süddeutsche Zeitung, die sich bemüssigt fühlte, hinter der Bezahlschranke in einem Artikel mit dem Namen „Störsender„, die Causa Reitschuster aufzugreifen. Das Resultat in wenigen Worten zusammengefasst: Die drei beteiligten Autoren haben in ihrem Machwerk alles versemmelt, was man nur versemmeln kann. Offenbar hatten sich hier Menschen mit sehr mäßiger Begabung zusammengefunden, denn dieser Artikel war kein Eigentor, das war ein Elfmeterschießen auf den eigenen Kasten. Die Details dazu, falls sie Ihnen, liebe Leser, noch nicht bekannt sind, können Sie hier nachlesen.

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing

In diesem Beitrag soll jedoch ein anderer Punkt herausgearbeitet werden, der besonders sauer aufstößt. Reitschuster wurde von der SZ vorgeworfen, von einem Leser, den er auf einer Demonstration getroffen hatte, zwanzig Euro für sein Portal angenommen zu haben.

An dieser Stelle sollte vielleicht klargestellt werden, dass es sich so gehört, dass die Leser diejenigen sind, die ihre Lektüre finanzieren und nicht jene, deren Handlungen von dem betreffenden Medium kritisch begleitet und hinterfragt werden sollen.

Ein aufmerksamer Leser wies Boris Reitschuster dann darauf hin, dass die SZ beinahe zeitgleich zu ihrer Kritik ein ganzseitiges Inserat des Bundesgesundheitsministeriums veröffentlicht hatte, in dem es um die Corona-Impfung ging.

Spekulationen, wie viel eine komplette Seite Werbung in der SZ kostet, sind erlaubt.

Die SZ verfügt jedoch noch über eine weitere ebenso interessante wie lukrative Einnahmequelle: Sie ist Mitglied im „Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung“. Auf Wikipedia heißt es dazu:

„Mitte März 2015 reichte der Verband Privater Rundfunk und Telemedien Rechtsaufsichtsbeschwerde gegen den Rechercheverbund ein. Sie warfen dem Verbund Wettbewerbsverzerrung zugunsten der Süddeutschen Zeitung vor. Außerdem seien die Aktivitäten der ARD-Anstalten vom öffentlich-rechtlichen Funktionsauftrag nicht gedeckt. Das Medienmagazin Zapp thematisierte die Vorwürfe gegen den Rechercheverbund, ein „Zitier-Kartell“ und „eine Quersubventionierung für eine Zeitung durch beitragsfinanzierte Sender“ darzustellen.“

Querfinanzierung – das bedeutet also, dass die SZ nicht nur eine ansehnliche Rechnung an das Bundesgesundheitsministerium für das ganzseitige Impf-Inserat schreibt, sondern auch als Mitglied des „Rechercheverbundes“ auf Umwegen Gelder aus den Rundfunkgebühren erhält.

„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“, weiß der Volksmund. Reitschuster singt das Lied seiner Leser, die ihn für seine kritische Berichterstattung bezahlen. Wessen Lied wird wohl die Süddeutsche Zeitung singen?


Gerne erfüllen wir die Bitte der Betreiber des alternativen Telegram-Nachrichtenkanals D-NEWS, an dieser Stelle Werbung für sie zu machen.
D-NEWS – besuchen und abonnieren lohnt sich! Hier der Link: https://t.me/MeineDNEWS




Warum verschwand WDR-Interview mit brisanter Laschet-Äußerung?

Warum ließ NRW-Ministerpräsident Armin Laschet im Sommer 2018 den Hambacher Forst räumen? Um der Kohleindustrie, um RWE, das Abbaugebiet zugänglich zu machen? Um die eingesetzten Polizisten nicht länger den gewalttätigen Linken auszusetzen, die sie mit Stahlkugeln beschossen? Oder trieb ihn die Waldbrandgefahr um, weil die „Aktivisten“ immer wieder unerlaubt Lagerfeuer angezündet hatten?

Welcher Grund war es wirklich? Am Freitag ist bekannt geworden, dass Laschet später in einem Video sagte, er hätte einen Vorwand gebraucht, um den Hambacher Forst zu räumen. Der Vorwand war die Waldbrandgefahr. Und das fand Eingang in ein WDR-Interview mit Laschet im Jahre 2019, das dann noch wenige Stunden in der Mediathek abrufbar war, bevor es auf Nimmerwiedersehen im Nirvana entschwand.

Die WELT berichtet jetzt unter Berufung auf den Spiegel, dass „journalistische Mängel“ als Grund für das Entfernen angegeben wurden:

Laschet äußerte im Video angeblich, die Räumung des Hambacher Forsts für das RWE-Braunkohlegebiet habe er 2018 unter „einem Vorwand“ veranlasst. Bis zu dem Zeitpunkt hatte die Landesregierung Brandschutz als Grund für die Räumung benannt.

Gelöscht wurde der Beitrag damals wegen angeblicher journalistischer Mängel. […] Beim Entfernen des Radiobeitrags aus der Mediathek soll auch WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn eine Rolle gespielt haben, dies legt eine interne Mail nahe. Der hausinterne Justiziar des WDR hatte jedoch zuvor geurteilt, das Informationsinteresse könne es rechtfertigen, die Äußerung Laschets zu publizieren.

Ein hausinterner Schlichtungsausschuss des WDR sah dies allerdings anders, der Beitrag wurde in seinem Abschlussbericht als „journalistisch einwandfrei“ bezeichnet. Vielleicht waren die „journalistischen Mängel“ ja der Art, dass hier ein Mitarbeiter nicht die politisch korrekte Berichterstattung im Auge hatte, wie sie üblich war und ist, und sein Bericht nicht in den Filz von Macht und Medien passte, der die linken WDR-Journalisten allesamt bestens mit einem guten Gehalt versorgt. Wir wissen es nicht. Man kann aber fragen:

Aus welchem Grund ließ Armin Laschet 2018 den Hambacher Forst roden? Stimmt es, dass die Waldbrandgefahr nur ein Vorwand war? War es für ihn relevant, dass die grünen Terroristen Polizisten zu ermorden versuchten (oder nicht)? Hat Laschet sich für das Entfernen des Interviews eingesetzt, in dem auf seine Äußerung, er brauche einen Vorwand zum Räumen, Bezug genommen wurde? Hat WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn die Äußerung von Laschet entfernen lassen oder wer war es? Was ist der offizielle Grund für die hausinterne Zensur zugunsten der politisch Mächtigen?

Fragen kann man an die CDU-Zentrale richten, an die NRW-Landesregierung und natürlich an den WDR. Antworten an unsere Leser werden wir hier gerne auf PI-NEWS veröffentlichen.

» CDU-Bundesgeschäftsstelle
» Kontakt zu Laschet und der NRW-Landesregierung
» Kontakt zum WDR




Keinerlei Mitgefühl, keinerlei Trauer für Walter Lübcke

Von KEWIL | Die gleichgeschalteten Linksmedien mögen gerne nochmals drei Tage das Lebenslänglich für den Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke feiern, die Staatsglotze soll weitere 25 Sondersendungen zusammenlügen, ein neues NSU-Gespenst durch die Republik jagen, und die hessische Politik darf noch weitere 250 Schulen, Brücken, Straßen und Feldwege nach Lübcke benennen – es nützt alles nichts: Ich werde nicht um Walter Lübcke trauern, ich empfinde keinerlei Mitgefühl, ich denke nicht an ihn, viele werden ihn weiter hassen. Denn nur ein Satz zählt:

„Da muss man für Werte eintreten, und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.“

Gesagt von Walter Lübcke im Oktober 2015 bei einer Bürgerversammlung in Lohfelden zum Bau eines weiteren Asylantenheims (Video oben), nach dem totalen Kontrollverlust und den offenen Grenzen der meineidigen Gesetzesbrecherin Merkel. Wir Einheimischen, denen das nicht passte, sollten gefälligst verschwinden und Hunderttausenden von undokumentierten Asylanten, Asylbetrügern und „Flüchtlingen“ Platz machen. Das ist ihm nicht rausgerutscht. Das war Lübckes Botschaft und sein Todesurteil.

Wir treten nicht wie Bolschewisten und Kommunisten für Gewalt, Mord und Totschlag ein, aber wo steht, dass man Linke, auch wenn sie von der CDU sind, lieben, dass man für sie Gefühle entwickeln soll, dass man keinen hassen darf? Haben die Linken jemals Verständnis für uns gehabt? Auch nur in einem Punkt?

Seit wann ist Hass verboten und ein Verbrechen? Die Gedanken sind frei. Lebenslänglich.




Amazon reitet den Klepper BILD

Von PETER BARTELS | Wer A wie Amazon sucht, findet seit einiger Zeit auch B wie BILD. Sieben quälend lange Folgen.  Folgenlos für die Auflage. Folgenlos auch für den Amazon-Kunden. Allerdings hätte Amazon „gestern“ die eine Frage beantworten müssen: Warum?

Was ist mehr Dekadenz: Wenn Ludwig XIV. die goldenen Teller nach dem königlichen Mampf rückwärts durchs Fenster in die Seine wirft? Oder wenn Amazon für den BILD-Klepper den Schinderhannes gibt? Wie sonst sollte unsereiner das BILD-Gerippe nennen, das bleich von Quartal zu Quartal stolpert, wieder zehn oder 20 Prozent seiner vorher über fünf Millionen Käufer bis auf den erbärmlichen Rest von weniger als 800.000 verloren hat? Sich aber für alberne 500.000 kurzfristige Netz-Abonnenten wie das achte Weltwunder feiert? Die Wege des Herrn Bezos sind nicht nur hier wundersam: 160 Drehtage, 1700 Stunden Drehzeit, 350 Minuten Sendezeit, sieben Teile … Wofür? Für Nichts! Bis dato 1146 Kommentare, 70 Prozent vernichtend: ein Stern, Durchschnitt zwei von fünf Sternen.

Zu sehen: Wieder und wieder Julian Reichelt (40), stolz darauf, der erste linke Chefredakteur von BILD zu sein. Mal Kippe, mal Gummibärchen, Hemd auf, Brusttoupet raus, greinend: „Wo sind meine 500 Reporter?“ … „Wir machen 20 Prozent Minus!“ … „Morgen“ will er wissen, wo. Dabei braucht er sich nur umzudrehen: hinter ihm … am Schreibtisch … auf dem Flur … sie sind überall da, wo Chefreporter nicht hingehören. Der Rest ist wahrscheinlich im Home Office. Wo auch sonst, möchte unsereiner soufflieren. Da, wo „Mutti“ sie halt hingeschickt hat: Garage entrümpeln, Rabatten harken, bei Aldi anstellen … Seufz, als wenn je ein Reporter irgendwann Auflage gemacht hätte.  Nicht mal Hemingway. Vom lieben Gott und seiner Bibel mal abgesehen.

Schüsse, rosa Paulchen zuckt zusammen

Zu sehen: Paul Ronzheimer (36), wahrscheinlich stolz darauf, der erste schwule BILD-Stellvertreter zu sein. Mit Schußweste und Pißpotthelm – Frau Jens Spahn würde dagegen wie Rock Hudson wirken … Wattebäuschchen drüber!! Paule jedenfalls hinter der Front in der Ukraine … Mal x-beinig mit Fressalien in Plastiktüten für eine nette alte Kellerassel, die seit Jahren die Separatisten erträgt … Als später Schüsse fallen, zuckt das rosarote Paulchen zusammen, wird sicherheitshalber von der langhaarigen Miliz schnell aus dem improvisierten Schützengraben geführt … Dann Vitali Klitschko, Ex-Boxer, Bürgermeister von Kiew …Und am Handy schnarrt „Walter“ von der BamS die Zeile: „Klitschko: Mein Körper braucht Fleisch!“ Dann wieder Paule und Julian in Berlin beim trauten Talk auf der Suche nach den „Richtigen Fragen“ für den nächsten BILD-TV-Politiker.

Zu sehen: Immer wieder mal oben genannter „Walter“, Alexandra Würzbach, Chef- Fregatte von BamS, die nach 20 Jahren Springer und sechs Jahren BamS ihre schlimmsten Storys offenbar hinter sich hat, und so frappant an  „Walter“ aus dem RTL-Frauenknast erinnert … Aber auch Alfred Draxler, ergrauter BILD-Sportchef, Überlebenskünstler diverser Chefredakteure, der zu seinem Loddar Matthäus ebenso steht, wie „trotzdem“ zum Schalker „Fleischbeschauer“ Clemens „Corona“ Tönnies. Und einer von Draxlers Redakteuren sagt: „Uns ist es egal, wer unter der BILD-Sportredaktion Chefredakteur ist.“ Lach! So war der BILD-Sport schon immer: „Aus der Tiefe des Raumes“ bis „Warum wir gegen die DDR nicht verlieren können“. Jürgen Sparwasser kannten die Jungs halt noch nicht …

Zu sehen: Ralf Schuler, Leiter BILD-Politik-Büro in Berlin. Er kommt mit einem schicken, (ebenfalls) dicken, roten BMW-„Mopped“ zum Reichstag. Der ewige Merkel-Begleiter, wie sie aus der DDR, nur viel, viel weiter unten in der Arbeiterklasse, gilt bei BILD als vorletzter Mohikaner des gesunden Menschenverstands. Immerhin „weiß“ er schon an der Art, wie „Mutti“ ihr Manuskript am Rednerpult streichelt, ob sie was „verstanden“ hat oder besser nicht. Schuler spricht sogar leutselig mit von ihr kastrierten Ex-Ministern wie Hermann Gröhe; die graue CDU-Bürste hatte Merkel nach dem Wahlsieg 2013 vor versammeltem Staats-TV überschwänglich ein Deutschlandfähnchen in die Patsche gedrückt. Was Honeckers Propaganda-Plumpe fast kotzen ließ. Zum Glück war weiter hinten ein Stuhl, auf dem sie den kontaminierten Fetzen des Klassenfeindes zwischenlagern konnte…

Reichelt und der Trachten-Timpetu

Ob diesem Schuler, der auch mal für eine Gauland-Zeitung in Brandenburg schrieb, allerdings gefallen hat, wie sein „JR” (Julian Reichelt) für Amazon erst eilfertig mit dem Trachten-Timpetu telefoniert, um ihn dann Beifall heischend „als Söder Marrrkus“ zu veralbern, steht auf einem anderen Bierdeckel. Oder ob „JR“ abends zu Drehofer ins Ministerium fährt, vom bevorstehenden Hisbollah-Verbot „erfährt“ und dann prompt den Tippgeber ausplappert; bei John Le Carré wäre der Mini-Bond „JR“ längst in einem Sack mit Steinen in der Themse verschwunden. Beim politisch debilen Vollhorst – eh wurscht!

Zu sehen ist auch der Polizeireporter Matthias Becker, der mal selbst Polizist war. Hat was? Ist auch was; die Kollegen von vor 25 Jahren halten offenbar immer noch die kommunizierenden Röhren zu ihm frei. So darf „Matze“ sich tatsächlich von einem „Petzer“ (Kronzeugen) persönlich eine Rauschgift-Fabrik in Reinickendorf zeigen lassen. Der mollige Anwalt erklärt das juristische Prozedere: Als Kronzeuge ist das Strafmaß wahrscheinlich geringer.

Ton ab! Klappe, Wagner eins die Erste

Zu sehen ist auch eine ängstliche Polit-Redakteurin, von „Querdenkern“ am Reichstag umringt: Lügenpresse! Hau ab!! Und ein geifernder Nazi-Jäger, der einen ziemlich alten (deutschen?) Argentinos mitten in Berlin nach gefühlt „148“ Jahren wegen der Junta-Opfer  zur Rede „stellt“. Auch zu sehen – immer an der Wand entlang – Hans Mahr (71), Geist aus Wien, der schon bei Bertelsmann keine Zeitung vor dem Untergang retten konnte. Er soll jetzt BILD für viel Geld zeigen, wie BILD-TV geht. Irgendwo auch der Geist, der heute selbst Gespenstern das Fürchten lehrt:  Franz Josef Wagner (77), der älteste „Postbote“, den die Journaille je sah. Er brabbelt was von „Journalistenfamilie“ des Chefredakteurs … Matthias Matussek will aufhören zu Rauchen … Unsereiner erwägt, die edle Grappa-Bar auf Dauer zu versiegeln, nachdem er das erschütternde Gesicht des „Postboten“ gesehen hat: „Ton ab! Klappe, Wagner eins die Erste. Und die Letzte“ … Danke, Amazon!

Es gibt etwa 45.000 „feste“ Journalisten in Deutschland, der große Rest gibt längst Spitzwegs armen Poeten, labert, lügelt, lügt sich irgendwie durch bis zur Job-Börse. Oder Muttis Corona-Kohle. Wenn tatsächlich alle der etwa 100.000 Journalisten in Schland diesen Amazon-Siebenteiler über BILD gesehen haben, wären das vielleicht ein halbes, vielleicht sogar ein Prozent der „gestern“ über fünf Millionen BILD-Käufer (der Multiplikator 2,4 ergab sogar 11,6 Millionen Leser). Ein teurer Spaß also, den sich Amazon da für Prime-Kunden wie unsereins leistet. Der Shitstorm (siehe oben) ist niederschmetternd. Klar, der Leser, der alle sieben Folgen gesehen hat, begreift nur, was BILD nie mehr sein wird: „Seine“ gehaßte und geliebte BILD. Unsereiner begreift leider noch vieles mehr – alles!

„Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter“… sagte irgendwann Helmut Kohl, als er noch wie ein Bernhardiner Bimbes und Wuff machen konnte. Die BILD-Macher von heute winseln nur noch Kläff und Jaul. Noch. Und der „Postbote“ lallt durch die Nebel von Grappa-Land krächzend mit. Noch…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Berlin böllerte wie jedes Jahr

Von MANFRED ROUHS | Dem deutschen Einzelhandel war der Verkauf von Böllern und Feuerwerk im Dezember 2020 verboten. Vor allem mancher kleine Kioskbetreiber, der sich frühzeitig mit Knallwerk eingedeckt hatte und von dem Verkaufsverbot überrascht wurde, musste empfindliche wirtschaftliche Einbußen hinnehmen. Folgerichtig berichten die Massenmedien landauf, landab von einer „ruhigen Silvesternacht“. Denn es kann nicht sein, was nicht sein darf: dass nämlich das Böllerverbot außerhalb kleiner, massiv von der Polizei gesicherter Refugien kaum Auswirkungen auf die Knallerei hatte.

Genau so aber war es in Berlin außerhalb des Stadtzentrums. Die Pyromanen in der deutschen Hauptstadt deckten sich rechtzeitig in Polen mit Böllern und Raketen ein. Dorthin fuhr sogar noch bis Mitte Dezember ein Shuttle-Bus, mit dem offenbar in großem Umfang explosives Material für die Silvesternacht herangeschafft worden ist.

Das Video dokumentiert, wie in Deutschland auch zum Jahreswechsel 2020/21 Realität und offizielle Darstellung auseinanderfallen: Hier der Polizist, der von Böllerverboten spricht, und dort ein Feuerwerk, das dem der Vorjahre in nichts nachsteht.

Den Schaden hat der deutsche Einzelhandel, und die Polen, die das Geschäft ihres Lebens gemacht haben, können sich bedanken für eine unverhoffte Coronaspende der deutschen Politik.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.