Die verlorene Ehre der Eva Herman

Zugegeben, die Aussage in dieser Verbindung war nicht sonderlich intelligent. Man könnte auch sagen: dumm. Aber wenn Dummheit im Normalfall zum Ausschluss aus dem Zwangsgebührenfernsehen führen würde, gäbe es nur noch Testbild. Das enthält, jedenfalls für den Fachmann, eine Menge intelligenter Informationen. Eine große Boulevardzeitung stellt ein offenbar absichtlich missverstandenes Zitat mit entsprechenden Bildern in einen offensichtlich von Eva Herman nicht gemeinten Zusammenhang, und alle hauen drauf. Bis zur Vernichtung der Existenz. Das erinnert uns an Böll´s Märchen von der Katarina Blum, mit dem Generationen deutscher Schüler sich in Empörung üben. Aber wenn das Märchen wahr wird, merkt´s keiner?

Laut Focus geht es um diese Aussage:

Nach Angaben des Senders hatte Herman dem NDR ihre Aussage bestätigt, wonach „Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden“. Noch brisanter ist das Zitat, das die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf „RTL exklusiv“ Eva Herman zuschreibt: „Aber es ist damals auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft, es durfte nichts mehr stehen bleiben.“ Wie die „Bild am Sonntag“ auf Anfrage von FOCUS Online mitteilte, stammt das Zitat von einem Band, das bei RTL vorliege. Direkt bei dem Privatsender war am Sonntag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Es wird befohlen, ein Lob von Hitlers Familienpolitik darin zu sehen. Das fällt schwer, wenn man genau hinsieht. Denn Eva Herman sagt ganz offensichtlich, dass neben der Abschaffung einiger Dinge, deren Abschaffung berechtigt war, auch andere traditionelle Werte von den 68ern beseitigt wurden, die erhaltenswert gewesen wären. So zum Beispiel traditionelle Familienwerte. Sie waren den linken Bessermachern deswegen ein Dorn im Auge, weil sie auch von den Nazis gepflegt wurden.

Auch von den Nazis. Auch bedeutet, dass sie eben keine originäre Erfindung der Nazis waren, eben nicht Hitlers Familienpolitik, sondern, wie jeder, der nicht falsch verstehen will genau weiß, in Deutschland wie in aller Welt und seit jeher Grundlage und Existenzbedingung jeder bürgerlichen Gesellschaft waren. Bis sie von den 68ern abgeschafft wurden, mit der vordergründigen Argumentation, sie seien auch von den Nazis gepflegt worden.

Es ist kein Wunder, dass das linke Establishment der Alt-68er heute genau die Methoden in der Realität gegen Kritiker anwendet, die es mit dem Märchen von der durch Bildkampagnen venichteten Katarina Blum zur Verharmlosung und Schuldumkehr des eigenen Terrors einst ihren Gegnern andichtete. Denn die folgenschweren Fehlentscheidungen von damals werden jetzt offensichtlich. Familienbashing, Kinderlosigkeit und egoistische Selbstverwirklichung ohne Verantwortung für künftige Generationen haben uns innerhalb von 40 Jahren in eine zusehends vergreisende Gesellschaft geführt. Die als Therapie verordnete ungelenkte Millionenzuwanderung unqualifizierter Muslime, die die Sozialsysteme belasten statt auszugleichen, erweist sich tagtäglich als gescheitert.

Wer das, wie Eva Herman, ausspricht, muss missverstanden und zum Schweigen gebracht werden. Eine Richtigstellung erübrigt sich für Frau Herman, denn man wollte sie falsch verstehen. War die obligatorische Schullektüre von Bölls Märchen ganz umsonst? Keineswegs.

Schließlich gibt es einen populären und vielgelobten Weblog, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die beliebte Deutschaufgabe der zehnten Klasse bis ans Lebensende täglich zu wiederholen: Der Bildzeitung ungenaue oder falsche Berichterstattung nachzuweisen. Vom spektakulären Fall Herman lässt man dort aber lieber die Finger. Der Bildblog bemüht sich heute, einen Bildbericht über die verhinderte Genitalverstümmelung zweier in Deutschland lebender afrikanischer Mädchen zu relativieren. Genitalverstümmelung ist keine Tradition, die auch von den Nazis gepflegt wurde. Deswegen muss man das nicht so genau nehmen.

» Fakten & Fiktionen: Eva Herman vom Sender – das Zitat




Antisemitische Motive bei Rabbi-Mordanschlag

Zalman GuretvitchNach dem Mordanschlag auf den Frankfurter Rabbiner Zalman Gurevitch (Foto, l.) geht die Polizei inzwischen von einem antisemitischen Hintergrund aus (für PI war das von vornherein klar). „Scheiß-Jude, ich bringe Dich um“, habe der Täter vor seiner Attacke gerufen. Erstaunen kann dieser – nicht nur von links-grünen Gutmenschen stets vehement bestrittene – islamische Antisemitismus nur diejenigen, die vom Islam keine Ahnung haben – wie zum Beispiel die Verfassungsschützer.

„Die Saat für solche Motive wird von Hasspredigern auch in islamischen Gemeinden in Deutschland gelegt“, erklärte Dieter Graumann, der zweite Vizepräsident des Zentralrats am Wochenende. Führende Vertreter muslimischer Verbände müssten sich nun fragen lassen, „was sie konkret gegen Hassprediger und die wachsende Radikalisierung unter jungen Muslimen unternehmen“. Auch Hessens Ministerpräsident Koch zeigte sich schockiert über die „perfide Tat, die wir nur mit Entsetzen und Empörung aufnehmen können und auf das Schärfste verurteilen“.

Mal schauen, wie lange das Entsetzen andauert, bevor sich wieder alle ausschließlich auf den rechten Mob in den neuen Bundesländern konzentrieren. Mal sehen, wann Claudia Roth und Gesinnungsgenossen davor warnen, die Tat aufzubauschen und „alle Muslime unter Generalverdacht zu stellen“. Erstaunlich überhaupt, dass der Spiegel das Thema noch einmal aufgreift, nachdem die Redaktion die Tat zuerst ignorierte, dann als Mini-Meldung unter ferner liefen brachte, anschließend kommentarlos den Polizeijargon übernahm und sie als „spontanes Ereignis eines zufälligen Zusammentreffens von Täter und Opfer“ verniedlichte. So zurückhaltend ist man bei Ereignissen in den neuen Bundesländern nicht und mit Mutmaßungen über den Tathergang immer an vorderster Stelle zu finden.

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, überlegte laut, ob es im Westen nicht auch bereits No-go-areas gebe. PI beweist nahezu jeden Tag die Existenz solcher Gegenden. Wer – wie wir – diese Problematik offen anspricht, wird allgemein als „rassistisch“ und „rechts-gerichtet“ eingestuft.

» Raddatz: „Allah und die Juden“ – Rezension von Henryk M. Broder

(Spürnase: Urs Schmidlin)




SZ sucht Deutschlands liebsten Blog

prantl_teddy.jpgDie Sueddeutsche geht mit der Zeit. Nach Deutschlands größtem Dichter, Deutschlands schlaustem Beamten und Deutschlands dümmster Kartoffel rufen Prantls (Foto, 3.v.l.) beschriebene Blätter jetzt auf, im Wettbewerb der Superlative „Deutschlands besten Blog“ zu küren.

Nachdem die SZ erst kürzlich durch die versehentliche Veröffentlichung unserer Adresse zahlreiche Leser an PI verloren hat, ist man diesmal vorsichtiger geworden, und stellt den zwangsverblödeten Lesern eine vorgefertigte Auswahl von erlaubten Blogs zur demokratischen Wahl. PI ist leider nicht dabei, aber wenn ihr persönlicher Lieblingsblog „Popnutten“, „NPD-Blog.info“ oder gar „Bildblog“ heißt, verfügen auch Sie über die nötige geistige Reife, um an der Wahl der Süddeutschen teilzunehmen. Um allen dummen Fragen vorzubeugen: Der Teddybär auf dem Bild ist nicht der Preis für den Gewinner, der Deutschlands besten Blog richtig errät, und Heribert möchte ihn auch nicht verkaufen!




IGMG: Illegales Gebetszentrum in Wohngebiet

Wenig erfährt man aus den Medien, wie sich der vom Verfassungsschutz gehuldigte Islam unmittelbar auf das Leben der betroffenen Anwohner auswirkt. Um so mehr muss man es begrüßen, wenn das Thema einmal aufgegriffen wird, wie hier in der faz. Berichtet wird über die illegale Einrichtung eines Gebetszentrums durch die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) und über die alltägliche Beeinträchtigung des Lebens der Nachbarn, über die Sorge der Menschen, bei Kritik als rechts eingestuft zu werden und die Feststellung: „Wenn die Politiker das vor ihrer Haustür hätten, wäre längst was passiert.“

(Spürnase: Florian G.)




Verfassungsschutz als Islam-Verklärer

Die wichtigste Aufgabe des Bundesamtes für Verfassungsschutz besteht in der Überwachung verfassungsfeindlicher Bestrebungen in der Bundesrepublik Deutschland. In letzter Zeit gewinnt man allerdings eher den Eindruck, dass das Hauptanliegen sowohl des Bundes- als auch der Landesämter darin besteht, die Bevölkerung von der Harmlosigkeit des Islam und seiner Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz zu überzeugen.

So erkennt der NRW-Verfassungsschutz beispielsweise keine grundsätzliche Verfassungsfeindlichkeit in der Scharia und das Bundesamt setzt seine unsägliche Wanderausstellung vom Islam als der angeblich missbrauchten Religion fort. Letztes Jahr in Berlin ist die Ausstellung nun in Baden-Württemberg zu Gast und der dortige Verfassungsschutzchef Johannes Schmalzl erklärt im Interview mit SpOn, was er mit bezweckt. Die Bevölkerung soll mit allen Mitteln dazu gebracht werden, ihre Wahrnehmung des real existierenden Islam als Gefahr für unsere Freiheit aufzugeben. Dafür wird genebelt und definiert, dass es einen schwindelt. Man erfährt den üblichen kompletten Blödsinn vom Islamismus, der angeblich den Islam missbraucht, obwohl auch Islamisten nicht automatisch Terroristen sind. Das sind dann in getreuer Tradition mit Kurt Becks Vision vom moderaten Taliban wahrscheinlich die gemäßigten Islamisten. Hier einige Äußerungen des Verfassungsschützers Schmalzl aus dem Interview:

Der Islamismus missbraucht die Religion des Islam. Islamisten haben aber nicht schon per se etwas mit Terroristen zu tun.

(…) wir haben einen großen Nachholbedarf in Deutschland. Immer wieder werden Islam und Islamismus verwechselt. In Deutschland gibt es rund 32.000 Islamisten. Die wollen einen anderen Staat. Deswegen wollen wir möglichst breit dafür werben, dass man unterscheidet zwischen Islam und Islamisten. Letztere missbrauchen die Religion, sie missbrauchen 99 Prozent der Muslime in Deutschland, die mit Extremisten nichts am Hut haben.

SchmalzlNiemand wird ernsthaft bestreiten, dass die Mehrheit der Muslime hier nur in Frieden leben will und Terror nicht gutheißt. Aber woher weiß Schmalzl (Foto links), dass 99% der Muslime nichts mit Terror am Hut haben? Gab es nicht nach dem 11. September 2001 Jubelfeiern und Freudenkundgebungen in Kreuzberg und Neukölln? Waren das alles nur die übrigen 1% der Muslime? Derartige Behauptungen werden kaum dazu beitragen, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen.

Hat Schmalzl keine Ahnung, wovon er redet, oder sollen wir systematisch für blöd verkauft werden. Was sagen „Insider“, wie der türkische Regierungschef Erdogan zu den westlichen Verrenkungen bezüglich seiner Religion?

Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.

Oder die exil-iranische Publizistin Nasrin Amirsedghi: „Es gibt keinen moderaten Islam“, um nur zwei Beispiele zu nennen. Die muslimischen Teilnehmer der Islamkonferenz schafften es nicht einmal, sich zum Grundgesetz zu bekennen.

Trotzdem wird aggressiv und wider besseres Wissen versucht, uns mit Steuergeldern den Islam als friedlich und verfassungskonform einzureden, während als Ablenkungsmanöver gleichzeitig die neuen Bundesländer unter den finsteren Genaralverdacht der grundsätzlichen Verfassungsfeindlichkeit gepuscht werden.

» Kontakt: info@verfassungsschutz-bw.de




UNO-Menschenrechtskommissarin im Iran

unandahmadinejad.jpgUNO-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour wurde bei einer ‚Konferenz für Menschenrechte‘ in Teheran (!!!) gesehen. Zu sehen auf dem Foto rechts, die Dame mit dem orangefarbenen Kopftuch. Sie nahm dort an einer von Kuba (!!!) geleiteten Konferenz für Menschenrechte der ‘Nichtpaktgebundenen’ teil.

Sie durfte sogar fast neben dem Holocaust Leugner Mahmoud Ahmadinejad sitzen. Auf jeden Fall durfte sie eine seiner Reden, in welcher er das Existenzrecht Israels verneinte und zugleich die Existenz universeller Menschenrechte in Frage stellte, aus der ersten Reihe hören. Sie blieb bis zum Schluss und in einer gemeinsamen Erklärung, veröffentlicht durch die Presseagentur der Islamischen Republik Iran, lobt man die ‘sehr gute’ Vertretung Irans in Genf.

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Am Tag nach ihrer Abreise wurden 21 Iraner gehängt. Deren Verwandten hatten noch während ihres Besuches versucht, mit Louise Arbour zu sprechen – allerdings hatte Ms Arbour keine Zeit für solche Belanglosigkeiten wie das Menschenrecht auf Leben und liess die iranische Sicherheitspolizei die verzweifelten Angehörigen wegbringen.

Wir haben lange überlegt, wer der richtige Ansprechpartner für Nachfragen/Beschwerden ist. Wir denken es ist der Unterausschuss „Vereinte Nationen“ im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages und dessen Ausschussvorsitzender Detlef Dzembritzki.

Kontakt: HIER

Wir haben die Möglichkeit, unsere Abgeordneten zu bitten, für uns bei den Vereinten Nationen eine Klarstellung und Erklärung dieses ungeheuerlichen Vorganges zu erfragen. Unsere Leser bleiben aufgefordert, dies in einer sachlichen und höflichen Art und Weise zu tun.




Bin Ladens schwarzer Bart

osama2.jpgPünktlich zum Jahrestag der Anschläge auf das WTC und Pentagon meldet sich ein offensichtlich lebendiger Bin Laden aus den Tiefen der afghanisch – pakistanischen Grenzregion zu Wort. Im Unterschied zu früheren Videos diesmal ohne AK47, Fantasieuniform und nicht aus der freien Natur, sondern als moslemischer Staatsmann verkleidet aus einem improvisierten Fernsehstudio.

Und, darüber wird in den Medien viel geschrieben und gerätselt, mit einem schwarz gefärbten Bart. Jetzt könnte man annehmen (und viele in den Massenmedien lächeln und lästern auch darüber), dass Bin Laden auf seine alten Tage eitel geworden ist.

Dem ist bestimmt nicht so.

Wir von PI halten es da lieber mit einem ausgewiesenen Fachmann im Jihadgewerbe: Robert Spencer vom Jihadwatch. Robert Spencer weist auf folgendes hin:

Es ist einem fanatischen Moslem wie Bin Laden verboten, den Bart zu färben – ausser wenn er sich unmittelbar für den Jihad vorbereitet.

Die Shafi’i Schule der islamischen Rechtssprechung verbietet es Männern und Frauen, das Haar zu färben, “ausser wenn sie sich auf den Jihad vorbereiten … als ein Zeichen der Stärke gegenüber den Ungläubigen” (‚Umdat al-Salik e.4.4).

OBL ist kein Anhänger der Shafi’i Schule, als Wahhabi folgt er der Hanbali Schule, und die Deobandis (die unter den Taliban dominierende Sekte) sind Hanafis. Dies allerdings ist nicht nur ein Shafi’i Standpunkt: Sheich Yusuf al-Qaradawi schreibt in seinem international einflussreichen Werk „The Lawful and the Prohibited in Islam‘ im Grunde genommen das Gleiche:

„Einige der ersten Moslems, einschliesslich einiger Sahabah [Begleiter Mohammeds], so zum Beispiel Sa’d ibn Abi Waqqas, ‚Uqbah ibn ‚Amr, al-Hassan, al-Hussein, Jarir, und andere erlaubten den Gebrauch von schwarzer Farbe. Widerum andere Gelehrten sahen den Gebrauch von schwarzer Farbe als nur in Zeiten des Krieges als erlaubt an, um den Feind mit dem jugendlichen Aussehen der Krieger zu beeindrucken.”

Bedeutet die Haarfärberei Osamas dass er sich persönlich am Jihad beteiligen wird? Nicht unbedingt. Es könnte allerdings ein Zeichen sein, dass ein Anschlag unmittelbar bevorsteht.

Und wir weisen ebenfalls darauf hin, dass OBL in seiner Rede ausdrücklich das amerikanische Volk zur Annahme des Islams ‘eingeladen’ hat – eine nach moslemischen Kriegsverständnis und durch die Suren erforderliche Voraussetzung, um die Ungläubigen dann abschlachten zu können.

» AFP: Bush: Bin-Laden-Video belegt Notwendigkeit des Irakeinsatzes