Diesen Sonntag: Massen-Steinigungen im Iran

Zaungäste einer Steinigung im IranKurz bevor der Iran am 5. August den „Islamischen Menschenrechtstag“ begeht, wird im Land Furchtbares passieren. Am heutigen Sonntag ist eine öffentliche Massenhinrichtung angekündigt. Insgesamt sollen 30 Menschen wegen verschiedener Schwerverbrechen durch Steinigung grausam ermordet werden.

Wie die iranische Zeitung Aftab am Samstag berichtet, soll das die größte Massenhinrichtung in den letzten Jahren in Iran sein. 30 Männer und Frauen seien wegen Mord, Drogenhandel und Prostitution zur Todesstrafe verurteilt worden. Nach der Zahl der Todesurteile rangiert Iran auf Platz zwei hinter China weltweit. Seit Beginn dieses Jahres sind im islamischen Staat bereits mehr als 100 Menschen hingerichtet worden.

In den Qualitätsmedien findet man keinen Hinweis auf die unvorstellbar bestialischen Hinrichtungen durch Steinigung, die man sich wohl vorstellen darf, wie es ein Zeuge hier bei der IGfM beschreibt. Auch die universellen grünen MenschenrechtlerInnen halten sich mit Kritik und Empörung vornehm zurück. Vermutlich will man aus volkspädagogischen Gründen verhindern, dass Stammtischler und Rechtspopulisten unzulässige Zusammenhänge zwischen den Steinigungen und der Friedensreligion herstellen.