Angriff auf „Wir für Hannover“-Infostand

WfH-InfostandDie unabhängige Wählergemeinschaft Hannoverscher Bürger, WfH, veranstaltet in den Monaten April bis Oktober jeweils am ersten Samstag im Monat einen Infostand am „Kröpcke“, einem bekannten Platz im Herzen Hannovers. Der erste Infostand des Jahres 2009 fand am vergangenen Samstag statt – bis auf einmal unliebsame Gäste eintrafen.

Die WfH berichtet:

Am heutigen 04. April fand, wie angekündigt, ein Infostand der WfH am Kröpcke statt. Wenige Meter weiter, am Steintor, fand zur selben Zeit eine Anti-Nato Demo von verschiedenen linken, ganz linken und ganz ganz linken Gruppen statt. Doch selbstverständlich haben die nun beschriebenen Vorfälle ganz gewiss absolut rein gar nichts mit den am Steintor friedlich demonstrierenden Linksextremisten zu tun… Nie würden wir auch nur ansatzweise auf den Gedanken kommen, jene Gegner der Nato und somit folglich Befürworter des Friedens hätten irgendetwas damit zu tun…

So trug sich dann also folgendes zu: Gegen Mittag haben zwei unbekannte, ca. 20 Jahre alte männliche Jugendliche dem WfH-Infostand einen „Kurzbesuch“ abgestattet. Dabei wurde der Stand zusammengetreten und etliches an Infomaterial und Zubehör wurde entwendet und zerstört. Da die ganze Aktion maximal fünf Sekunden gedauert hat, war (und ist) eine genaue Beschreibung der Täter natürlich sehr schwierig. Definitiv hatte einer der beiden ein – um es politisch auch schön korrekt zu formulieren – „südländisches“ Aussehen.

Die WfH hat daraufhin selbstverständlich Anzeige gegen unbekannt erstattet. Der Rest des Infostandes fand somit unter Polizeischutz statt. An dieser Stelle bedanken wir uns ausdrücklich bei den Damen und Herren der Polizei für Ihre Hilfe!

Nun ist es also passiert. Ein Angriff auf einen Infostand der WfH. Und? Sind das Eure Argumente? Etwas Besseres als solch feige Attacken aus dem Hinterhalt fällt Euch nicht ein? Wir haben, weil wir ja so tolerant sind, danach den Versuch unternommen, mit einigen Vertretern von ganz, ganz weit linksaußen ein halbwegs normales Gespräch an unserem Stand zu führen.

Hat leider nicht so ganz geklappt: Außer Beschimpfungen („Sch… Rechte…, haut doch ab…, ihr seid so lächerlich…., euch kann man doch gar nicht ernst nehmen“…etc, etc) und offener Sympathie für das Zerstören des Infostandes kam da nicht viel. Da drängt sich doch fast automatisch die Frage auf: Warum zerstört man dann den Stand einer gegnerischen Organisation, die man doch angeblich „gar nicht ernst nehmen muss“?

Es ist schon erstaunlich: Da fährt man als WfH Mandatsträger bereits seit 6 Wochen mit einem „Bunt statt braun“ – Plakat (gegen den Neonazi-Aufmarsch am 1. Mai) im Heckfenster durch Hannover, da bezieht man immer und immer wieder unmissverständlich Stellung gegen Extremismus, da „macht und tut man“…. – mit der Folge, dass uns unser WfH Infostand von irgendwelchen Chaoten zusammengetreten wird und wir als „Sch… Rechte“ beschimpft werden.

Was sagt uns das jetzt? Unter anderem das hier: Wir werden uns auch in Zukunft gegen jede Form von politischem Extremismus und religiösen Fanatismus aussprechen und nicht vor irgendwem oder irgendwas kuschen! Wir von der WfH sagen ganz klar Ja zu „Bunt statt Braun“! Trotzdem muss es weiterhin gefahrlos möglich sein, berechtigte Kritik am Verhalten von bestimmten Migranten sachlich vorzubringen!

Und weil das so ist, weil wir uns (jetzt erst recht!) nicht verstecken werden, sind hier noch einmal Ort und Datum der nächsten WfH Infostände: Samstag, 18. April ab 11.00 Uhr: Straßenfest der Gilde Bürgerinitiative am Steintor

Freitag, 01. Mai ab ca. 12.00 auf dem Fest für Demokratie am Klagesmarkt (dieser Infostand ist von uns fest geplant. Allerdings haben wir von den Veranstaltern leider noch kein O.K. bekommen.)

Wir von der WfH sind jedenfalls sehr gespannt, ob wenigstens ein/e einzige/r Vertreter/in aus dem Rat der Stadt Hannover oder ein/e andere politische/r Vertreter/in in unserer Stadt den Mut hat, diesen feigen Angriff auf die WfH zu verurteilen.

Überfälle auf islamkritische Bürgerbewegungen sind – wie wir alle wissen – von der Gesellschaft durchaus tolerierte Mittel im hehren Kampf gegen Rechts™. Darüber können auch keine noch so schön gemalten “Bunt statt braun”–Plakate hinwegtäuschen…