No-go-Areas für Weiße in Oldham

OldhamRassismus gegen Weiße ist kein Phänomen, das nur in Südafrika vorkommt, sondern jetzt auch ‚offiziell’ in England. BBC Today berichtet von „asiatischen Jugendlichen“, die versuchen, No-go-Areas für Weiße in der Stadt Oldham einzuführen. 2008 richteten sich dort 60 Prozent der rassistisch motivierten Angriffe gegen Weiße. Mittlerweile denken viele darüber nach umzuziehen.

Ein Bürger Oldhams berichtet:

„I was just walking with my dog around 10 at night and a group of Asian youths in their car, music blaring, threatening me like saying they’d kick me head in calling me white bastard, white scum. You’re frightened.”

Interessant an dem BBC Today-Beitrag ist außerdem, wie es vermieden wird zu benennen, wer sich konkret hinter den „asiatischen“ Tätern verbirgt. Im dritten Absatz wird darauf hingewiesen, dass die Mehrheit in einem der Brennpunkte Oldhams, Glodwick, aus Pakistanis besteht. Trotzdem bleibt man für den Rest des Artikels bei der Bezeichnung „asiatische Jugendliche“. Da werden sich andere Asiaten sicherlich „freuen“, wie beispielsweise Chinesen, die für ihre Friedfertigkeit bekannt sind. Schließlich werden auch sie durch die Verallgemeinerung „Asiaten“ zu Mittätern gemacht. Fremdenfeindlichkeit auf diese Weise zu unterbinden, ist wie Feuer mit Öl zu löschen.

(Gastbeitrag von Sebastian M.)