Prügeln und Angst machen ist „lustig“

banlieuesFrankreich hat ein massives Problem mit gewalttätigen Mihigru-Jugendlichen. Was sie antreibt? Ganz einfach: Leute verprügeln und ihnen Angst machen, das macht den jugendlichen „Schätzen“ nach eigenen Aussagen Spaß. Ein 15-Jähriger meint: „Wir ziehen los, um Telefone und Kohle abzugreifen und um uns zu amüsieren.“ „Auf Demonstranten oder Festbesucher losstürzen, sie zehn gegen einen zusammenschlagen, die Gesichter rundherum in Entsetzen versetzen, das ist lustig“, fasst Moslem Moussa zusammen.

Er war nicht an den Krawallen auf der Pariser Technoparade beteiligt, weil er als frommer Moslem den Ramadan eingehalten hat, gibt aber offen und stolz zu, dass Bandenkriminalität ganz sein Ding ist. Manchmal steigen er und seine Kumples in kleinen Gruppen unter Alkohol- und Drogeneinfluss in die Regionalbahn, um die Polizei auf sich aufmerksam zu machen. Sie genießen die Anspannung der Fahrgäste, die eintritt, sobald sie in den Zug einsteigen. „Ich liebe es, sie ihre Blicke senken zu lassen,“ erklärt Moussa. Wer schief guckt oder den Blick nicht senkt, wird verprügelt, so will es das Bandengesetz.

Die Opfer sind in Moussas Augen bloß „Weicheier, die sich nicht zu verteidigen wissen“. Dies obwohl die Bandenmitglieder auch nicht einzeln angreifen, sondern nur im Rudel – man zieht niemals alleine los. Ein anderes „Hobby“ als prügelnd umherzuziehen, Leute auszurauben, Arglose einzuschüchtern und mit der Polizei Katz und Maus zu spielen, keinen diese „bereichernden Schätze“ gar nicht. Wirklich Angst macht ihnen die Staatsgewalt kaum, im Gegenteil, Bullen-Ärgern ist Fun.